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Chapter 18 by kokosmilch kokosmilch

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Von klebrig zu glitschig

Julia folgte den Hinweisschildern zum Waschraum für Damen und gelangte tatsächlich ohne weitere peinliche Begebenheiten dort hin. Na, endlich klappt mal etwas.

Bademantel aus. Ab unter die Dusche.

Der erste Schwall Wasser prickelte wie Nadelstiche auf ihrer Haut. Eis und heiß gleichzeitig.

Energisch fing sie an, sich das Sperma der Pokerspieler aus Gesicht und Haaren zu reiben. Herrgott, ich bin ja klebriger, als ein Honigbrot. Ich muss mich dringend richtig sauber machen.

Entschlossen griff sie nach einem vergessenen Stück Seife in der Ablageschale und schäumte sich von oben bis unten ein. Und zwar gründlich. Sehr gründlich. Bald war ihr ganzer Körper vom Scheitel bis zur Sohle von glitschigem, duftenden Seifenschaum bedeckt.

"So", seufzte sie zufrieden, "endlich wieder sauber. Noch abspülen. Dann raus aus der Dusche, abtrocknen und weiter nach dem Kimono suchen."

In dem Moment öffnete sich die Tür zum Waschraum. Und Julia machte einen verständlichen, aber dummen Fehler. Nämlich den Fehler, sich hastig umzudrehen, um zu sehen, wer hereinkam.

Oh-oh.

Ihre eingeseiften Füße glitten auf dem rutschigen Boden aus. Wild ruderte sie mit den Armen. Verlor dennoch das Gleichgewicht. Die Schwerkraft schlug zu.

Flutsch.

Paff.

Sie krachte mit Rücken und Hinterkopf gegen die geflieste Wand, rutschte daran herunter wie ein nasser Sack. Die Beine grätschten in einen weiten Spagat. Der Po landete unsanft in der Duschwanne.

"Auuaaa."

Benommen blieb sie sitzen. Das Wasser lief noch immer und besprühte sie von oben mit einem warmen Schauer. Der Schaum lief ihr zwischen die Brüste, in den Schoß, kitzelte sie an Stellen, die ohnehin schon überreizt waren. Sie biss sich auf die Lippen, um nicht laut zu stöhnen.

"Reinigung", rief eine Stimme mit schwerem östlichen Akzent.

Julia blinzelte, versuchte durch den tropfenden Vorhang ihrer nassen Haare, die ihr über Stirn und Gesicht hingen, etwas zu erkennen. Vage erkannte sie eine Putzfrau mit Schürze und Schrubber.

Kurz stand die ältere Frau da, schaute interessiert auf Julia hinab, die mit noch immer weit gespreizten Beinen am Boden saß, ihre pinke Pussi offen und für alle sichtbar. Dann brach sie in fröhliches Gelächter aus.

"Na, Fräuleinchen, das war wohl ein ziemlich anstrengendes Workout, so gedehnt wie Sie aussehen."

"Raus!", kreischte Julia, patschte mit der Hand ins Wasser, dass es spritzte, und versuchte sich aufzurappeln. Was, so glitschig, wie sie war, sich nicht nur als schwierig, sondern als unmöglich erwies. Dafür rutschte sie noch tiefer in die peinliche Pose, die wirklich kein Yoga-Lehrer mehr empfohlen hätte.

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