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Chapter 9
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Verbotene Träume
Schließlich kam der Drache zurück. Im Kontrast zu der absoluten Schwärze, in der Katharina ausgeharrt hatte, wirkte sein inneres Leuchten hell, geradezu strahlend. Er zeigte seine Furcht erregenden Zähne, was er als Lächeln gemeint haben mochte. Auf Katharina aber wirkte es weder freundlich noch beruhigend.
Mit einem Griff packte er das Ende ihrer Kette und zog sie zu sich auf das Lager. Sie machte sich auf das Schlimmste gefasst. Doch er fiel nicht über sie her. Stattdessen legte er sich auf die Seite und drückte auch sie auf die weichen Felle, einen Arm Besitz ergreifend über sie gelegt.
Zufrieden brummte er: „Noch nie hatte ich zwei Menschenweibchen am gleichen Tag. Und du hast mir draußen wirklich etwas völlig Neues und Aufregendes gezeigt. Vielleicht lasse ich dich leben, wenn du es weiterhin machst. Aber jetzt bin ich müde. Schlafe, um Kraft zu sammeln. Du wirst sie morgen brauchen, um mich zufrieden zu stellen."
Augenblicke später zeigte sein ruhiger Atem, dass er eingeschlafen war. Katharina hätte sich gerne mit ihm unterhalten, um ihn auszuhorchen und vielleicht etwas zu erfahren, was ihr bei einer Flucht von Nutzen sein würde. Aber sie war tatsächlich erschöpft genug, um trotz der drohenden Gefahr einzunicken. Die Augen fielen ihr zu. Die wohlige Wärme des nahen Drachenkörpers tat ein Übriges dazu, dass sie in einen tiefen Schlaf hinüberdämmerte.
Katharina wusste, dass sie träumte. Denn diese Szene hatte sie schon öfter gesehen.
Sie kniete in der Kapelle der Ordensburg. Wie es die Tradition verlangte, wachte sie in der Nacht vor ihrer Erhebung in den Ritterstand im Gebet vor dem Altar, nackt wie ein Neugeborenes, denn dies war der Übergang in ein neues Leben.
Neben ihr kniete Roger, wie damals, als er gemeinsam mit ihr die Ausbildung beendet hatte, andächtig ins Gebet versunken. Aus den Augenwinkeln konnte sie in dem Dämmerlicht der einzelnen Kerze, die gegen die Dunkelheit in dem fensterlosen Raum nicht ankam, seinen nackten Körper erahnen. Deutlich erkennen konnte sie ihn nicht, denn sie wagte es nicht, den Kopf zu drehen.
Aber sie musste es auch gar nicht, denn sie hatte ihn während des Trainings, Schwimmens und Badens schon oft genug gesehen. Der Orden vertraute darauf, dass seine Zöglinge das Gelübde der Keuschheit aus innerer Überzeugung einhielten, daher gab es keine räumliche Trennung oder falsche Scham zwischen Ordensmitgliedern jeglichen Geschlechts. Aber in ihren Träumen dachte Katharina oft sündig an ihren Mitbruder; und in der Traumwelt gab es für sie keine Regeln oder Schranken, die ihre Fantasie im Zaum hielten. Wie jedes Mal spürte sie, wenn sie diesen Traum hatte, wie ihr Puls sich beschleunigte.
Doch heute war der Traum anders als die früheren. Roger hatte ihr Ketten an Händen und Füßen angelegt und sie bemerkte, dass er von seinem Platz aufstand. Ohne ihn zu sehen, spürte sie, wie er hinter sie kniete. Ein seltsames Prickeln breitete sich in ihrem Bauch aus und erwartungsvoll versuchte sie zu erahnen, was er als nächstes tun würde. Er rutschte näher an sie heran und sie spürte, dass ein Glied, das zwischen ihren Oberschenkeln lag, größer und härter wurde.
Mit kräftigen Händen schob er ihren Oberkörper nach vorne, bis sie ihre Unterarme auf den Boden abstützte und in dieser Position ihr Hinterteil steil nach oben streckte. Sein Ständer rieb an ihren empfindlichen geschwollenen Schamlippen entlang, als er sich über ihr nach vorne beugte und mit den Händen ihre frei hängenden Brüste packte. Er begann sofort damit, sie zu kneten und zu massieren, was Wellen der Wonne durch ihren ganzen Körper jagte.
Mit heißen Küssen bedeckte er ihren Hals und ihre Schultern. Bald wünschte sie sich nichts sehnlicher, als dass er sie zur Frau nähme, hier und sofort, sämtliche Ordensregeln aufgebend. Sein Stab fühlte sich so groß und dick und glühend heiß an, dass Katharina zu zweifeln begann, dass sie ihn tatsächlich in sich aufnehmen konnte, ohne Schaden zu nehmen. Aber Vorsicht und Angst waren Gefühle, die hier und jetzt keine Rolle spielten. Sie spreizte ihre Beine, versuchte, sich zu entspannen und sich so weit wie nur möglich zu machen, damit er in sie eindringen könnte. Aber obwohl ihre Körper eng aneinander lagen, sein hartes Glied an ihrer schlüpfrigen Scheide entlang rutschte und seine Hände weiterhin ihre Brüste packten, machte er keine Anstalten zu vollenden, was er begonnen hatte.
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Drachenhöhle
Rettet die Jungfrau!
Katharina hatte noch nicht oft gegen echte Drachen gekämpft. Sie konnte das bedauernswerte Mädchen erkennen, das an einen schwarzen Pfahl gekettet war. Dahinter gähnte im Felshang eine dunkle Kluft, offenbar der Eingang in die Höhle des Drachen. Sie war also noch rechtzeitig eingetroffen, Gott sei Dank.
Updated on Dec 20, 2023
Created on Dec 10, 2023
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