Wie geht es Sonja
Völlig aus dem Häuschen
Ich stand splitternackt in der Mitte des Raumes. Beine weit gespreizt, nur noch in High Heels. Zehn Personen starrten mich an. Mein Herz raste so stark, dass ich dachte, es würde mir aus der Brust springen.
Ich war völlig aus dem Häuschen. Nackt. Im Büro. Vor allen Kollegen. Es fühlte sich vollkommen unwirklich an.
Ein absolutes Nogo ist passiert. Und ich habe micht nicht richtig hart gewehrt, oder eine klares Nein signalisiert. Noch schlimmer, ich finde es gar reizvoll so im Mittelpunkt zu stehen.
Markus stand direkt vor mir, groß, dominant und sichtlich erregt. Er steuerte mich, als gehöre ich ihm. Ich hatte echte Angst, dass er gleich zu weit gehen würde. Seine Finger waren meiner intimsten Stelle schon so gefährlich nah.
Dann sagte er mit einem zufriedenen Lächeln:
„Ich habe übrigens die Wette gewonnen.“ "Was ür eine Wette?" frage ich schüchtern. "Ich und 4 andere haben gewettet, dass wir es hinkriegen, dass sich unsere bidere Sonja vor uns komplett auszieht."
In diesem Moment rastete etwas in mir ein. Und plötzlich wurde mir klar, dass er – Markus – derjenige gewesen sein musste, der sie überhaupt erst angezettelt hatte.
Ohne nachzudenken holte ich aus und verpasste ihm eine kräftige Ohrfeige.
Klatsch!
Sein Kopf flog leicht zur Seite. Einen Augenblick war es totenstill – dann brach die ganze Runde in lautes, befreiendes Gelächter aus. Sogar Markus grinste schief, hielt sich die Wange und schaute mich fast respektvoll an.
Das Lachen holte mich zurück in die Realität. Ich atmete tief durch, richtete mich etwas auf und sagte mit zitternder, aber klarer Stimme:
„So… jetzt bin ich ja nackt, wie sich einige von euch gewünscht haben. Damit ist das Spiel für mich beendet.“
Es wurde kurz still. Dann nickten die meisten. Anna sagte: „Ja, das war hart genug.“ Auch Lukas und ein paar andere stimmten zu.
Aber Michael meinte grinsend: „Okay, das Spiel ist vorbei… aber wir machen noch eine Abschlussrunde mit Essen und Trinken. Und dabei bleibt jeder genau so angezogen – oder ausgezogen – wie jetzt.“
Alle waren einverstanden.
Michael saß da mit Lenas pinkem BH über seinem Hemd, ein paar andere hatten Oberteile oder Socken verloren oder getauscht. Aber ich war die Einzige, die komplett nackt war.
Ich protestierte sofort: „Hey, das gilt doch nicht für mich! Ich bin die Einzige ohne alles!“
Doch die Gruppe lachte nur und blieb hart. „Regeln sind Regeln, Sonja.“
Ich seufzte tief, verschränkte kurz die Arme vor meiner Brust, ließ sie dann aber wieder sinken. Eigentlich störte mich Nacktheit an sich nicht so sehr. Mit meinem großen Busen wurde ich sowieso ständig angestarrt – angezogen oder nicht. Das machte jetzt keinen großen Unterschied mehr. Trotzdem fühlte es sich extrem intim und ausgeliefert an.
Ich setzte mich schließlich wieder hin – nackt, mit übereinandergeschlagenen Beinen, die High Heels noch an den Füßen. Eine seltsame, knisternde erotische Spannung lag weiterhin in der Luft. Auch wenn das eigentliche Spiel vorbei war, spürte ich, dass die Blicke der Männer (und einiger Frauen) noch intensiver geworden waren.
Markus beobachtete mich besonders aufmerksam. Die leichte Röte von meiner Ohrfeige war noch auf seiner Wange zu sehen.
Ich hatte das Gefühl, dass der Abend noch lange nicht wirklich zu Ende war.
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