Chapter 15
by
Meister U
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Strafbock
Zwei Männer führten eine Frau mit kurz geschnittenen schwarzen Haaren zum Strafbock. Sie wehrte sich nicht, als sie über das abgenutzte Leder gelegt und mit Ledergurten an Knöcheln und Handgelenken fixiert wurde.
Ein Mann mit einer mehrschwänzigen Peitsche trat hinter sie. Das erste Aufschlagen war ein scharfer Knall, der lauter war als die Musik. Eine rote Strieme zeichnete sich sofort auf der Haut der Frau ab. Ihr Schrei war kurz und schrill.
Dann folgten weitere Schläge. Ein Trommelfeuer aus ****. Immer mitten auf die Pussy. Die Frau heulte, ihr Körper zuckte und bog sich unter jedem Treffer. Ihre Hände ballten sich zu Fäusten.
Doch Johanna, deren eigene Haut unter den fremden Berührungen brannte, sah etwas anderes. Sie sah den Blick der Frau, der sich zwischen den Schmerzverzerrungen immer wieder zu ihr hinüberblickte. In diesen Augen stand keine Verzweiflung. Sie glühten. Ein triumphierendes, tränenverschleiertes Brennen.
Und dann erkannte Johanna es deutlich: Mit jedem, Schlag der auf ihr Fleisch traf, zuckte ein Orgasmus durch den unteren Körper der Frau. Ihr Becken schob sich krampfhaft gegen das Leder des Bocks, ihre Schenkel zitterten unkontrolliert. Der **** trieb sie nicht in die Bewusstlosigkeit, sondern jagte sie von einem Höhepunkt zum nächsten.
Johanna spürte, wie ihre eigene feuchte Erregung zu einem heißen Strom wurde, der ihre Oberschenkel hinablief. Ihr Mund war trocken. Der Anblick dieser ekstatischen Qual war das Perverseste, was sie je gesehen hatte. Und sie erschrak als ihr klar wurde: Sie wollte das auch.
Wieder gruben sich fremde Finger in ihre Hüften. Eine Hand strich über ihren Bauch, eine andere knetete eine ihrer Brüste, während ein dritter, anonymer Finger sich in ihre bereits triefende Muschi schob. Sie keuchte laut auf, ein schallendes, ungeniertes Stöhnen, das im Club widerhallte. Ihr Kopf rollte zur Seite.
Ihr Blick fiel auf Freya, die einen älteren Herren im Anzug an die Hand nahm und lachend in eines der Hinterzimmer zerrte. Johannas Augen trafen sich mit Sayas. In Johannas Blick lag ein flehendes Betteln, ein stummes Bitten um die erste Erlösung, die sie sich so sehr ersehnte. Liv und Saya standen nah beieinander als sie Johannas Kampf beobachteten. Doch Saya schüttelte langsam, fast unmerklich den Kopf. Ihre Lippen formten ein lautloses: Noch nicht.
Diese Verweigerung war der intensivste Reiz von allen. Johanna schrie auf, als sich der Finger in ihr noch tiefer bohrte. Die Tränen der Überwältigung schossen ihr in die Augen. Sie war an der absoluten Grenze, und sie wusste, dass sie **** wurde, noch länger dort zu verweilen. Dieses Ausgesetzt-Sein, dieses Gehalten-Werden am Rande des Abgrunds, war die größte und grausamste Gnade, die man ihr erweisen konnte. Die Stimme eines Mannes drang durch den Nebel ihrer Überreizung.
"Wo möchte die junge Dame heute gepierct werden?"
Ein älterer Mann mit ergrauten Schläfen und ruhigen, professionellen Augen. In seiner Hand hielt er ein kleines, steriles Tablett mit Nadeln und Schmuck. Die Frage traf Johanna mitten in ihrer Ekstase. Ein Piercing. Etwas Permanentes. Ein Zeichen, das sie für immer an diese Nacht erinnern würde.
Ihr Denkprozess war ein wirrer Orkan aus Lust und Logik:
Ein Piercing? Jetzt? Während ich hier... während Fremde mich...
Die Vorstellung war absurd und ungeheuerlich aufregend. Ein Akt der endgültigen Besiegelung.
Er will mir ein Loch durch mein Fleisch stechen, während ich schon von allen anderen Löchern besetzt bin.
Die Scham darüber, dass dieser Gedanke sie noch feuchter werden ließ, war sekundenkurz, dann wurde sie von der Woge der Zustimmung weggespült. Ja. Genau das. Jetzt. Während ich nicht entfliehen kann. Während alle zusehen.
Ihr Blick, getrübt von Tränen und Lust, glitt an ihrem eigenen nackten Körper hinab. Die Wahl war sofort klar. Sie wand sich, als sich wieder ein Finger in sie schob, und presste die Worte heraus: „Meine Nippel. Beide. Bitte.“
Ihre Stimme war heiser vor Anspannung. Sie bot ihm ihre Brüste an, die sich ihm mit ihren steinharten, dunklen Warzen entgegenreckten. Es war eine Einladung zur Verstümmelung und eine Bitte um Verschönerung in einem.
Der Mann nickte, ein fast unmerkliches Lächeln umspielte seine Lippen. „Eine ausgezeichnete Wahl.“
Während sich um sie herum die Hände und Blicke weiter an ihr vergingen, während sie am Rande eines weiteren verweigerten Orgasmus zitterte, konzentrierte sich ihr ganzes Sein auf die Spitzen ihrer Brüste. Auf den scharfen, reinen ****, der kommen würde. Auf das Metall, das für immer in ihrem Fleisch stecken bleiben würde.
Der **** war heftiger, als sie sich je hätte ausmalen können. Ein scharfer, konzentrierter und absolut unerbittlicher Stich. Eine kalte, böse Präzision, die sich durch ihr Fleisch fraß, als die Nadel durch die Spitze ihrer Weiblichkeit getrieben wurde.
Ihr Schrei war kein Stöhnen der Lust mehr. Es war ein kurzer, gellender Laut reiner, tierischer Agonie, der jeden anderen Laut im Club für eine Sekunde übertönte. Ihr ganzer Körper verkrampfte sich gegen die Fesseln, die sie festhielten. Die Hände, die sie eben noch berührt hatten, wichen zurück.
Doch mitten in diesem weißen, blendenden ****, noch bevor der Mann den Stift in die offene Wunde schob, geschah etwas Unerklärliches. Der **** traf auf den bereits überreizten Zustand ihres Körpers. Sie spürte, wie sich die Wellen von beidem vermischten, sich überlagerten.
Der ätzende **** in ihrer Brustwarze traf direkt auf den pulsierenden Knoten der Lust in ihrer Tiefe. Ein Blitz der in einen See aus Benzin einschlug.
Und dann, in dem Moment, in dem der Metallstift eingesetzt wurde und ein neuer, dumpferer **** den ersten ablöste, brach der Orgasmus über sie herein. Nicht wellenartig, sondern wie eine Explosion. Ein heftiges, zuckendes Beben, das ihren gefesselten Körper durchrüttelte, als würde er von Stromschlägen getroffen.
Sie kam, während ihr Fleisch durchbohrt und mit Metall versehen wurde. Die Tränen, die ihr jetzt über das Gesicht liefen, waren eine Mischung aus unerträglichem **** und unvorstellbarer Ekstase. Es war die endgültige Verschmelzung. Die Grenze zwischen Qual und Lust war nicht mehr nur überschritten; sie war ausradiert.
Die Woge aus **** und Ekstase, die sie eben noch getragen und den ersten **** erträglich gemacht hatte, ebbte nun unaufhaltsam ab und ließ Johanna zitternd und völlig entkräftet am Pranger zurück. Was blieb, war die nackte, schutzlose Wirklichkeit. Der stechende **** in ihrer linken Brustwarze war zu einem pochenden, heißen Brennen geworden, jetzt, da der betäubende Rausch der Erregung sie verließ. Liv trat leise heran und strich ihr sanft über die nassen Haare. Die Geste war unerwartet zärtlich in dieser Umgebung der Härte, ein trügerischer Trost.
Dann fiel ihr Blick auf den Mann mit dem Piercing-Werkzeug. Er wechselte methodisch die Nadel, sein Blick war ruhig und sachlich. Und in diesem Moment, nüchtern und klar, ohne den schützenden Mantel der Erregung, durchbohrte die reine, unverfälschte Angst Johanna wie ein Eisstoß.
Die zweite Brustwarze fehlte noch.
Die Erinnerung an den **** war zu frisch, zu lebendig. Jeder schützende Nervenkitzel war verflogen. Es war kein lustvoller **** mehr, den sie herbeisehnte. Es war die reine, körperliche Agonie, die sie fürchtete. Ihr Herz pochte wild, nicht mehr vor Leidenschaft, sondern vor panischer Furcht. Sie zog instinktiv an den Fesseln, ein kurzer, verzweifelter Ruck.
„Nein“, flüsterte sie, ihr Blick irrte wild umher, traf auf die gleichgültigen oder erwartungsvollen Gesichter der Umstehenden. „Bitte… nicht noch einmal.“
Ihre Atemzüge wurden kurz und hektisch. Die lähmende Angst überlagerte alles, sie hatte sogar die letzte Spur jener Erregung vertrieben, die sie eben noch wie ein Schild durchströmt hatte. Sie war nur noch ein verängstigtes Mädchen, das in einer Felle saß.
Livs Hand blieb auf ihrer Schulter. „Du hast es gewählt“, sagte sie leise, aber ohne Mitleid. „Du hast es gewollt. Jetzt atme.“
Der Mann trat näher, die neue, sterilisierte Nadel in der Hand. Johanna schüttelte den Kopf, Tränen der puren Panik traten ihr in die Augen. „Ich kann nicht“, schluchzte sie, ihr Körper bebte am gesamten Pranger. Doch die Fesseln hielten sie. Es gab kein Entkommen. Der **** würde kommen, ob sie wollte oder nicht. Diese völlige Ausweglosigkeit war das Schlimmste von allem. Sie presste die Augen zusammen und wartete, nur noch ein Bündel aus nackter, zitternder Angst.
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Johanna
[18 | Hamburg | Dominanz & Unterwerfung | Teil 2 - Reiterhof]
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