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Chapter 4 by Fotzenglotz Fotzenglotz

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Small Talk im Dienstwagen

Auf dem Weg zu unserem Einsatzort sprachen Walter und ich über belanglose Dinge, um die Anspannung etwas zu lockern. Wir fuhren durch die abendlichen Straßen von Saarbrücken, die Lichter der Stadt spiegelten sich auf dem nassen Asphalt. Die Atmosphäre im Auto war gelöst, trotz der Spannung, die unserem Einsatz vorausging. Walter saß neben mir, immer noch in seiner veränderten Gestalt als junge Italienerin. Das Wetter, die letzten Fußballspiele, sogar meine Vorliebe für italienische Küche – alles schien ein geeignetes Thema zu sein, um das Eis zu brechen.

"Weißt du, Elisa," begann Walter nach einer Weile, "manchmal denke ich daran, wie unterschiedlich unsere Berufe sind. Du bist jeden Tag konfrontiert mit der hässlichen Seite der Menschheit, während ich versuchen kann, die Welt ein bisschen besser zu machen – oder zumindest spannender."

Ich lachte. "Ja, das stimmt. Aber manchmal wünschte ich mir, ich könnte einfach mal abschalten und nicht ständig an die schlimmen Dinge denken müssen."

Walter nickte verstehend. "Das kann ich nachvollziehen. Aber du hast ja auch deine Methoden, um abzuschalten, oder?"

Ich warf ihm einen Seitenblick zu und lächelte verschwörerisch. "Du meinst meine kleine Schwäche für hartes Spiel? Ja, das hilft manchmal wirklich gut, den Kopf frei zu bekommen."

Walter grinste. "Das kann ich mir vorstellen. Ich selbst hatte neulich auch eine interessante Erfahrung. Mein Sohn hat mich um Hilfe gebeten – bei seiner Entjungferung."

Ich zog die Augenbrauen hoch, überrascht von dieser Offenbarung. "Und wie hast du ihm geholfen?"

Walter lachte leise. "Nun, ich habe mich in die Gestalt seiner Klassenkameradin Alison verwandelt. Es war eine besondere Erfahrung für uns beide, und ich denke, er hat es sehr genossen."

"Das ist ja mal eine besondere Art der Vater-Sohn-Beziehung," sage ich lachend. "Weißt du, Walter, eigentlich sollte ich dich jetzt wegen **** festnehmen, aber da dein Sohn ja technisch gesehen nicht mit Alison verwandt ist, bleibt mir das erspart."

Walter lachte herzlich. "Ja, das ist schon eine graue Rechtsprechungszone. Aber Hauptsache, mein Sohn war glücklich und hatte eine schöne Erfahrung. Das ist es doch, was zählt, oder?"

Ich nickte zustimmend. "Das stimmt. Und wer weiß, vielleicht hilfst du ihm ja auch noch bei anderen Dingen im Leben. Es ist schön zu sehen, dass ihr so ein enges Verhältnis habt."

Als wir uns unserem Einsatzort näherten, spürte ich, wie die Anspannung wieder stieg. Walter schien ebenfalls konzentriert, aber auch irgendwie erregt. Seine Atmung hatte sich leicht verändert, und ich bemerkte, dass seine Hände den Türgriff fester umklammerten.

"Wir sind gleich da," sagte ich leise, mehr zu mir selbst als zu ihm.

Walter nickte, ohne den Blick von der Straße abzuwenden. "Ja, ich weiß. Ich bin bereit."

Plötzlich bemerkte ich, wie sich sein Atem weiter beschleunigte und seine Wangen leicht erröteten. "Alles in Ordnung, Walter?" fragte ich besorgt.

Er drehte den Kopf zu mir und lächelte verlegen. "Ja, alles in Ordnung. Es ist nur... die Aufregung. Und die Vorstellung, was gleich passieren wird. Das macht mich etwas..."

Ich verstand, was er meinte. Die Spannung vor einem Einsatz konnte berauschend sein, und manchmal führte sie zu unerwarteten körperlichen Reaktionen.

"Feucht?" ergänzte ich.

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