What's next?
Sie nickte wieder
Sie war sicher. Nicht sicher, dass sie gut genug sein würde. Nicht sicher, dass sie wüsste, was sie tun sollte. Nicht sicher, dass sie ihn befriedigen könnte. Aber sicher, dass sie es wollte. Dass sie diesen Schritt gehen wollte, mit ihm.
Christian veränderte seine Position, sein Knie schob ihre Beine weiter auseinander, und sie spürte, wie er sich zwischen ihnen positionierte. Seine Hand wanderte nach unten, zwischen ihre Körper, und seine Finger fanden sie, feucht und bereit. Sabine zuckte, als er sie berührte, aber diesmal war es nicht Schmerz. Es war dieses Kribbeln, das sich inzwischen durch ihren ganzen Körper ausgebreitet hatte.
"Du bist so nass", murmelte er, und seine Stimme war heiser. "Weißt du, wie sehr ich das will? Wie sehr ich dich will?"
Sie wollte es glauben. Sie wollte es mit aller Kraft glauben. Aber in ihrem Kopf flüsterte plötzlich eine kleine, zermürbende Stimme: Er sagt das nur, weil er muss. Weil die Regeln es verlangen. Er könnte jede haben, und er hat dich gezogen. Nicht weil er dich will. Weil er Pech hatte. Und dieser Gedanke warf sie in ein Wechselbad der Gefühle.
Sie spürte, wie sein Glied an ihr vorbeistrich, wie er es führte, und sie spürte den Druck, als er begann, in sie einzudringen. Es war eng, zu eng, und sie zuckte zusammen, ein leiser Schmerz, der durch ihren Körper fuhr.
"Atme", flüsterte er. "Entspann dich. Lass dir Zeit."
Er wartete. Er bewegte sich nicht, drängte nicht, während sie unter ihm zitterte, während sie versuchte, sich zu öffnen, ihm Platz zu machen. Seine Hand streichelte ihre Hüfte, ihr Oberschenkel, sanft und beruhigend. Und während er wartete, sah er sie an, dieses ruhige, forschende Lächeln auf seinen Lippen.
Und Sabine dachte: Was ist, wenn ich nicht gut genug bin? Was ist, wenn er nur Pflicht sieht? Was ist, wenn er mich nimmt und dann aufsteht, als wäre nichts gewesen?
Die Gedanken fraßen an ihr, während er langsam, ganz langsam, tiefer in sie eindrang. Der Schmerz wurde intensiver, aber sie wusste, dass er gleich aufhören würde. Sie hatte die Deflorations-Videos gesehen. Sie wusste, dass es wehtat, aber dass der Schmerz vorüberging. Die Angst aber – die Angst, nicht zu genügen – die würde bleiben. Die würde immer bleiben.
"Sabine", sagte Christian, und seine Stimme war ein Flüstern. "Du fühlst dich unglaublich an. So eng. So warm."
Es waren nur Worte. Aber sie brauchte sie. Sie brauchte sie so sehr, dass sie sich an ihnen festhielt, als wären sie ein Rettungsseil. Vielleicht meinte er es wirklich. Vielleicht war sie nicht nur eine Pflicht. Vielleicht war sie für ihn wirklich das, was er wollte, in diesem Moment, genau jetzt.
Er zog sich zurück, langsam, und drang erneut ein, ein wenig tiefer. Sabine stöhnte, ein leises, unterdrücktes Geräusch, das sie nicht zurückhalten konnte. Sie schloss die Augen und versuchte, sich zu entspannen, ihren Körper zu öffnen, während er sich in einem gleichmäßigen, sanften Rhythmus bewegte.
Aber in ihren Gedanken war immer noch diese Stimme. Beweg dich. Tu etwas. Zeig ihm, dass du es kannst. Er wird dich nicht wollen, wenn du nur daliegst. Er wird aufstehen und zu Elvira gehen.
Sie legte ihre Hände auf seinen Rücken, strich über seine Haut, versuchte, etwas zu tun, was sie in den Videos gesehen hatte, aber es fühlte sich steif an, nicht natürlich. Christian beugte sich vor, sein Mund an ihrem Ohr, sein Atem warm.
"Lass los", flüsterte er. "Du musst nichts machen. Ich will nur dich. So wie du bist."
Sie wollte ihm glauben. Aber die Angst war tief, so tief wie der Kern ihres Seins, und sie wusste nicht, ob sie sie jemals loswerden würde.
Christians Bewegungen wurden sanfter, seine Hände hielten ihren Körper, als wäre er etwas Kostbares. Und während er sich langsam, ganz langsam, in ihr bewegte, sah sie in seine Augen. Sie waren weich, warm, und in ihnen lag nicht der Blick eines Jungen, der eine Pflicht erledigte. Es war ein Blick, der sie fragte: Bist du noch da? Bist du noch bei mir?
Sabine nickte, obwohl die Angst noch in ihr war. Sie war da. Und vielleicht, dachte sie, vielleicht reichte das. Vielleicht war sie schon gut genug.
Christians Hüften hoben und senkten sich in einem Rhythmus, der Sabine an ein Schaukeln erinnerte, an eine sanfte, gleichmäßige Wiege-Bewegung. Aber in ihr war nichts. Kein Feuer, kein Kribbeln. Nur eine Leere, ein inneres Ausweichen, das sie nicht kontrollieren konnte.
Sie lag unter ihm, ihre Beine um seine Hüften geschlungen, ihre Hände auf seinem Rücken, und sie tat, was sie tun sollte. Sie atmete, sie stöhnte leise, sie bewegte ihre Hüften so gut sie konnte. Aber es war hohl. Es war Schauspiel. Und sie wusste, dass er es merkte.
Christians Bewegungen wurden langsamer. Er spürte es, das merkte sie an der Art, wie er sie ansah – dieses forschende, nachdenkliche Lächeln war verschwunden. In seinen Augen lag jetzt etwas anderes. Keine Enttäuschung, nicht wirklich. Sondern eine Frage. Eine stille, geduldige Frage, die sie nicht beantworten konnte.
"Sabine", flüsterte er, sein Atem streifte ihre Wange. "Du bist nicht da. Du bist woanders. Alles OK?"
Sie schüttelte den Kopf. Sie war in ihrem Kopf gefangen, in dieser kleinen, zermürbenden Stimme, die ihr immer wieder sagte: Du reicht nicht. Du kannst nicht. Er wird dich nicht wollen, wenn du so steif und starr daliegst.
"Es tut mir leid", flüsterte sie zurück, und ihre Stimme brach fast. "Ich kann nicht... ich weiß nicht, wie..."
"Shh", machte er, und seine Hand strich über ihre Wange. "Es ist okay. Wir haben Zeit."
Aber Sabine wusste, dass es nicht okay war. Sie spürte, wie er noch in ihr war, wie er sich bewegte, aber es war, als wäre ihr Körper abgestorben, als wäre sie nur noch eine Hülle. Die Angst hatte sich in ihr festgesetzt, ein eisiger Klumpen, der alles erstickte, was hätte kommen können.
Christian veränderte seine Position. Er zog sich ein Stück zurück, seine Hände glitten von ihren Hüften nach oben, über ihren Bauch, zu ihrer Brust. Sabine dachte, er würde sie sanft berühren, streicheln, so wie vorhin. Aber er tat es nicht.
Er stützte sich auf ihr ab.
Sein ganzes Gewicht sank auf seine Handflächen, die auf ihren Brüsten ruhten. Er drückte, fest, und Sabine zuckte zusammen. Der Druck war hart, ja schmerzhaft, ihre Brüste wurden unter seinen Handflächen flachgedrückt, ihre Nippel schmerzten an den Stellen, wo das Wachs noch leicht gerötet war.
"Ah!"
Der Schmerz war scharf, intensiv, er durchzuckte ihren ganzen Körper. Aber er tat etwas anderes: Er riss sie aus ihren Gedanken. Die Stimme in ihrem Kopf verstummte für einen Moment. Die Angst, das Versagen, diese endlose innere Litanei – all das war plötzlich weg, übertönt von der unmittelbaren, körperlichen Empfindung.
Sie spürte seinen Druck auf ihren Brüsten, das Gewicht seines Körpers, die Art, wie seine Handflächen ihre Nippel reizten, und etwas in ihr erwachte. Ein Funken. Dann eine Flamme.
"Christian", keuchte sie, und ihre Stimme klang anders, tiefer, fordernder.
Er merkte es. Er merkte die Veränderung in ihrem Körper, wie sie sich unter ihm spannte, wie ihre Hüften sich hoben und auf seine Bewegungen reagierten. Er drückte fester, und Sabine stöhnte laut auf.
Sie schob ihm ihre Hüften entgegen. Sie hob ihr Becken, drängte sich ihm entgegen, und sie spürte, wie er tiefer in sie eindrang. Der Schmerz war noch da, der Druck auf ihrer Brust, die Empfindlichkeit ihrer Nippel – aber all das mischte sich mit etwas anderem, etwas, das sie nie zuvor gefühlt hatte.
Es war ein Gefühl, das sich anfühlte wie ein Erdbeben in ihrem Inneren. Es begann in ihrem Bauch, ein warmes, pulsierendes Ziehen, das sich ausbreitete, ihre Oberschenkel hinunter, durch ihren ganzen Körper. Es war nicht wie bei Max, als er sie mit der Hand berührt hatte. Das war sanft gewesen, fast zärtlich, ein weiches Kribbeln, das sie sanft über eine Welle getragen hatte. Das hier war anders. Das hier war roh, intensiv, eine Explosion, die in ihr wuchs, die ihre Gedanken, ihre Ängste, ihre Zweifel einfach wegfegte.
"Christian", schrie sie, und dieses Mal gab sie keinen Fick mehr darauf, wer es hörte. "Christian, bitte mach weiter!"
Er beugte sich vor, sein Gewicht noch immer auf ihren Brüsten, und seine Hüften bewegten sich schneller, tiefer. Sabine spürte, wie etwas in ihr aufbrach – nicht ihr Körper, nicht die körperliche Barriere, die längst durchbrochen war. Sondern etwas viel Tieferes. Eine Mauer, die sie ihr ganzes Leben lang gebaut hatte, aus Angst und Scham und dem Gefühl, nicht gut genug zu sein.
Die Mauer fiel.
Und dahinter war nur noch dieses Gefühl. Diese Welle, die sie erfasste, die sie trug, die sie mitriss. Sie spürte ihre Brüste unter seinen Händen, den Druck, der sie schmerzte, und gleichzeitig spürte sie, wie ihre Nippel sich aufrichteten, wie ihre Haut unter seinen Handflächen brannte. Sie spürte ihn in ihr, wie er sich bewegte, wie er tiefer drang, wie er ihren Körper ausfüllte.
Und sie spürte sich selbst. Sie spürte, wie ihre Beine sich um ihn schlossen, wie sie ihn zu sich zog, wie sie ihn in sich aufnahm. Sie spürte, wie ihre Hüften sich in einem Rhythmus bewegten, den sie nicht kontrollierte – es war, als würde ihr Körper von allein tanzen, als wüsste er, was er wollte, viel besser als ihr Kopf.
"Ja", stöhnte sie, "ja, ja, ja."
Christians Atem wurde schwerer, seine Bewegungen unkontrollierter. Sie sah ihn an, sah seine halb geschlossenen Augen, sein Gesicht.
Sie schrie. Sie schrie laut, so laut, dass sie ihre eigene Stimme kaum wiedererkannte. Der Schrei kam aus einer Tiefe in ihr, die sie nie gekannt hatte, und während er sich aus ihr herauspresste, spürte sie, wie der erste Schauer sie durchfuhr. Ihr Körper spannte sich an, zuckte, und dann brach es über sie herein – nicht eine Welle, sondern eine ganze Flut.
Es war stärker als das Gefühl bei Max. Es war tiefer, unkontrollierter, es erfasste ihren ganzen Körper und ließ sie zittern. Sie krallte sich in Christians Schultern, zog ihn zu sich, presste ihren Körper an seinen, während die Wellen durch sie rollten, immer wieder, immer stärker.
Und in diesem Moment war ihr alles egal. Egal, ob Elvira zusah. Egal, ob die anderen Jungs sie hörten. Egal, ob sie morgen in den Spiegel schauen und sich nicht wiedererkennen würde.
Das hier war es wert. Das Gefühl, zum ersten Mal wirklich begehrt zu werden. Das Gefühl zu gewinnen. Das Gefühl, sich fallen zu lassen und getragen zu werden.
Sie hielt Christian fest, als ihr Körper noch zitterte, als die letzten Schauer durch sie rollten, und sie flüsterte: "Danke."
Sie wusste nicht, warum sie das sagte. Vielleicht, weil er sie durch die Mauer gebracht hatte. Vielleicht, weil er sie so angesehen hatte, als wäre sie das Wertvollste auf der Welt.
Christian antwortete nicht. Er beugte sich vor und küsste sie, sanft, zärtlich, auf die Stirn. Und dann zog er sich zurück und lächelte.
"Du bist wunderschön", sagte er. "Und du bist großartig. Vergiss das nie."
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