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Chapter 125 by Hentaitales Hentaitales

"Dann sind Sie bei mir richtig, Frau Dreier", sagte Alex. "Ich bin einer der beiden Leute, von denen Sie die Proben bekommen haben, Roadie-"

"Bitte, ich bin einfach nur Maja", sagte die Frau, "und wenn es in Ordnung geht, würde ich auch gerne beim Du bleiben. Wir sind ja alle mehr oder weniger eine große Familie, oder?

Alex zuckte mit den Schultern. "Familie würd ich das zwar nicht nennen, aber ich hab nichts gegen das Du. Was hast du denn über uns rausbekommen?"

Maja lächelte. "Sage ich dir gerne, sobald ich auch die andere Person vor mir habe, von der ihr mir Proben geschickt habt. Das geht euch nämlich gemeinsam was an. Holst du sie mal eben?"


Alex holte nicht nur Tamara, er bat Maja auch ins Haus und bot ihr einen Platz im "Konferenzraum" an, ehe er kurz Steffen über den Besuch unterrichtete. Der war etwas überrascht. "Sie ist persönlich hergekommen? Dann muss es ihr ja wirklich wichtig sein. Hat sie was gesagt, worum es ihr geht?"

"Geht wohl um Tamaras und meine Proben. Mehr hat sie noch nicht verraten. Und dass sie mit uns beiden zusammen sprechen will."

"Hm." Steffen wirkte nachdenklich. "Okay, dann geht es wohl vorerst nur euch beide was an. Sag ihr aber mal Bescheid, dass ich sie auch noch mal sprechen möchte, okay?"

Alex versprach es ihm, ehe er zurück in den Konferenzraum ging, wo Tamara bereits angekommen war. "Ah, dann können wir ja endlich!" meinte sie erfreut. "Das ging ja superfix!"

Maja nickte. "Normalerweise brauchen wir auch etwas länger für eine genauere Analyse, aber das bei euch ist ein Sonderfall: Ihr seid die ersten, bei der mir etwas untergekommen ist, das ich bisher nur im Laborexperiment nachweisen konnte. Das heißt, ich wusste gleich, womit ich es bei euch zu tun hatte."

"Und was ist 'es' jetzt?" wollte Alex wissen. "Hat mein Sperma irgendwelche besonderen Eigenschaften?"

"Dazu komme ich gleich", gab Maja zurück. "Die Entdeckung, auf die ich hinaus wollte, betrifft euch beide: Ihr passt genetisch gesehen außergewöhnlich gut zusammen. Ihr seid im oberen Promille der guten Matches, was euer Erbgut angeht. Das heißt, wenn man zufällig Männer und Frauen miteinander kombiniert, ist nicht mal jedes tausendste Paar so gut miteinander kompatibel wie ihr beide."

Tamara sah sie verständnislos an. "Und was heißt das?"

Mit einem Lächeln beugte sich Maja zu ihr. "Zuallererst heißt das mal: herzlichen Glückwunsch. Du bist nämlich von Roadie schwanger. Und aller Voraussicht nach werdet ihr ein sehr gesundes Kind mit ausgezeichneten Anlagen haben."

"Hab ich's mir doch gedacht!" strahlte Tamara. "Ich fühl mich schon seit Tagen so, als wäre irgendwas Besonderes mit mir los. Daran lag es also!"

"Ähm, Tamara..." Alex legte ihr eine Hand auf den Arm. "Du hast plötzlich die gleichen Kräfte wie dein Vater entwickelt. Darum fühlst du dich anders. Nicht, weil du schwanger bist."

Aber Maja schüttelte den Kopf. "Tut mir leid, wenn ich dir da widersprechen muss, Roadie. Dass Tamaras Kräfte jetzt aktiv geworden ist, hängt sehr wohl mit ihrer Schwangerschaft zusammen. Sogar sehr direkt. Genau das hatte ich nämlich bereits experimentell nachgewiesen: dass bestimmte Teile des Zarathustra-Erbguts erst durch eine hormonelle Umstellung im Körper aktiv werden. Das ist entweder eine Pubertät oder eine Schwangerschaft. Bei Tamara und ihren Schwestern hat die Pubertät aber nur ein paar Stunden gedauert - zu kurz, als dass die hormonelle Umstellung einen Effekt haben könnte. Erst jetzt kommen ihre Kräfte zum Vorschein."

Tamara riss erstaunt die Augen auf. "Du meinst, wenn Mama ihre Kinder einfach nur normal aufwachsen lassen würde-"

"Würden sie auch ganz normal ihre Kräfte entwickeln", nickte Maja. "Hab ich ihr auch schon mal erklärt. Aber sie meinte damals, solange das nur eine Hypothese wäre, würde sie ihre Kinder weiter wie üblich stillen. Na ja, jetzt ist es keine Hypothese mehr."

"Und unser Kind?" wollte Alex wissen. "Welche Kräfte erbt denn Tamaras Kind?"

Maja hob die Schultern. "Keine Ahnung. Das Zarathustra-Gen rekombiniert sich bei jeder Verbindung anders. Es hat vielleicht eine leicht erhöhte Chance, dass es wie Tamara erhöhte körperliche Leistungsfähigkeit erhält. Aber vielleicht kriegt es auch aphrodisierenden Körpergeruch, oder es kann seinen Schwanz wie einen Tentakelarm kontrollieren. Das hat normalerweise nichts mit den Eltern zu tun. Nur bei Hathor ist das anders: Seit den Experimenten an ihr werden quasi nur noch Eigenschaften der männlichen Partner an ihre Kinder weitergegeben. Sie werden quasi weibliche Versionen ihrer Väter." Sie sah zu Tamara. "Beziehungsweise, der besten Aspekte ihrer Väter."

Etwas verwirrt legte Tamara den Kopf zur Seite. "Aber das erklärt doch nicht die anderen Sachen, die mit mir passiert sind! Mein Körper- Also, als ich das erste Mal mit Roadie gefickt habe, da hab ich mich irgendwie an ihn, na ja, angepasst. Mein Fötzchen hat sich quasi an seinem Schwanz festgenuckelt, und ich hatte nicht mehr die Kontrolle über mich-"

"Das liegt an eurer guten Kompatibilität", unterbrach sie Maja. "Das Zarathustra-Gen sorgt dafür, dass du gute Partner quasi instinktiv erkennst und bringt in dir einen sehr starken Fortpfanzungsdrang hervor. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass du dich auch körperlich gut mit der jeweiligen Person paaren kannst."

"Ah!" Alex verstand plötzlich. "Darum höre ich irgendwann auf zu wachsen, wenn ich mit Tamara ficke! Damit die Paarung nicht unmöglich wird, weil sie zu klein für mich ist, richtig?"

Maja musste schmunzeln. "So ungefähr jedenfalls. Deine Gene wollen weitergegeben werden, und dafür kann ein Schwanz auch objektiv zu groß sein."

Alex nickte interessiert. "Jetzt interessiert mich aber doch noch mal mein Sperma. Inwiefern hat sich das denn verändert? Vielleicht weißt du es ja noch nicht, aber ich bin nicht als Zarathustra geboren."

"Du meinst, du hattest nicht von Geburt an das Zarathustra-Gen", korrigierte ihn Maja. "Ja, das hab ich feststellen können - deine DNS hat nachträgliche Manipulationen erfahren. Welche genau, da muss ich in der Tat noch mal drüberschauen. Aber was dein Sperma angeht, da kann ich dich beruhigen: Deine Spermienzahl pro Milliliter ist in einem absolut normalen Rahmen. Nicht anders als bei anderen gesunden Männern. Dein Seminalplasma - die Spermienflüssigkeit - hat allerdings Inhaltsstoffe, die dein Ejakulat nach kurzer Zeit gelieren lassen. Wenn du also eine Frau besamst, ist die Chance gut, dass dein Sperma länger in ihr bleibt, was dir eine etwas größere Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Zeugung gibt. Aber sonst ist nichts Ungewöhnliches an deinem Samen."

"Außer der Menge", grinste Tamara. "Du musst wissen - Roadie kommt literweise..."

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