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Chapter 38
by
Rosenkavalier
Was erwartet sie im Unterricht?
Schelte in der Pausenhalle
Die erste Stunde hatte Sarah bei den "Kleinen". Sie genoß die vorbehaltlose Zuneigung der jungen Schülerinnen und Schüler, die in ihr nicht mehr als ihre liebe Lehrerin sahen. Die Kinder waren noch weit davon entfernt, sie als Frau wahrzunehmen. Und so war sie für alle "Frau Müller", die jedoch hemmungslos gedutzt wurde, was ihr immer wieder ein Schmunzeln entlockte. Für eine dreiviertel Stunde tauchte sie ab in die Welt naiver Wissbegier.
Doch schon in der ersten Pause stand sie wieder oben an der besagten Treppe. Und wieder standen die pubertierenden Jungs der neunten Klasse am Fuß derselben und erwarteten sie. Wie oft war sie ohne jeden Hintergedanken sportlichen Schrittes diese Treppe hinabgeeilt?! Wie oft hatte sie dabei den gierigen Augen der Jungs genau das geboten, was diese erwarteten: einen Blick auf ihre ...Titten! Sie besann sich für einen Moment und schmunzelte. Dann ging sie hoch erhobenen Hauptes die Treppe hinunter, kerzengerade mit stolz gereckten Brüsten, deren Gewicht sie trotz des Büstenhalters deutlich spürte. Sie spürte auch, wie ihre rosigen weichen Knospen sich zusammenzogen und hart wurden. Die Jungs staunten und tuschelten. Sie würdigte sie keines Blickes. Im Vorübergehen vernahme sie die Worte: "Was für geile Titten!" Das ging zu weit! Sarah folgte dem ersten Impuls, sofort einzuschreiten und den jungen Hengsten Manieren beizubringen, blieb ruckartig stehen und wandte sich den Schülern zu: "Was war das?" Mit blitzenden Augen stand sie vor ihnen und taxierte jeden eindringlich: "Wenn hier jemand glaubt, dass man so über Frauen redet, seid ihr auf dem Holzweg. Ist das klar?!" Die Jungs nickten verlegen, doch für Sarah ging es um ihre Autorität gegenüber den Mittelklässlern und sie faste nach: "Ich habe gefragt, ob das klar ist!" und sie nannte jeden einzelnen der vier mit seinem Vornamen an. Alle drucksten herum, doch Sarah ließ nicht locker, bis sie von jedem eine klare Aussage und eine Entschuldigung hatte. Es war ihnen sichtlich peinlich, von der jungen Frau zurechtgewiesen zu werden. Auch andere Schülerinnen und Schüler bekamen das mit und begannen zu tuscheln.
Mit ungerührter Miene beendete Sarah ihre Standpauke, wobei sie schließlich so leise sprach, dass die Schüler ihre Köpfe vorneigen mussten, um sie überhaupt zu verstehen. Aber es gelang ihr, die Aufmerksamkeit bis zum Schluss zu behalten und entsprechende Wirkung zu erzielen. Als sie fertig war, schlichen die Jungs nachdenklich davon - und die junge Lehrerin spürte ihr Herz klopfen. Es war mucksmäuschenstill in der Pausenhalle und eine Menge Blicke waren auf sie gerichtet, als sie zum Lehrerzimmer ging.
"Du meine Güte, Frau Müller, denen haben Sie aber die Meinung gegeigt. Was ist denn da passiert?" Eine ihrer Kolleginnen hatte die Szene mitbekommen und lächelte anerkennend. Sarah war immer noch in Rage und schnaubte: "Wir müssen uns ja nun nicht alles gefallen lassen, nicht als Frau und schon gar nicht als Lehrerin!" Sie schaute ihrer Kollegin in die Augen. Frau Kempe war etwas kleiner als sie, dunkelhaarig und sportlich. Eine hübsche Frau vielleicht Anfang 40, die sie ein wenig an Catharina erinnerte, aber üppiger war. Sie unterrichtete Erdkunde und Religion und wirkte ein wenig klischeehaft in ihrem schlichten braunen Tweedkostüm, das eine schöne Oberweite erahnen ließ und der Hornbrille: "Da haben Sie vollkommen Recht, Frau Müller. Unsere Autorität wird eh ständig untergraben, erst recht von den Kerlen. Frauen sind da ganz anders... " Sarah versuchte, den plötzlich abwesenden Blick ihrer Kollegin zu deuten. "Was... was haben die Jungs eigentlich gesagt, das sie so aufgebracht hat?" Sarah lächelte: "Sie meinten, ich hätte... nun ja... ich hätte... schöne... schöne Brüste. Sie haben das jedoch etwas deutlicher ausgedrückt!" Frau Kempe wirkte immer noch etwas abwesend. Sie schüttelte den Kopf über die Unverschämtheit der Schüler, doch dann fixierte sie den üppigen Busen ihrer blonden Kollegin, lächelte Sarah an und sagte leise: "Aber in der Sache... haben sie Recht!" Sarah glaubte, sich verhört zu haben, doch das zaghafte Lächeln der Kollegin war so scheu und so zärtlich, dass sie von einer heftigen Erwiderung absah. Stattdessen schmunzelte sie und bedankte sich mit einem Augenzwinkern. Frau Kempe lächelte: "Vielleicht hätten Sie ja mal Lust auf einen Kaffee, Frau Müller, dann könnten wir uns möglicherweise auch... privat treffen?" Als sie diese plötzlich gar nicht mehr so überraschende Einladung der Dunkelhaarigen hörte, verspürte Sarah eine Welle der Anziehung, die von ihrer streng gekleideten Kollegin ausging. Sie nickte und versprach, sich zu melden. Die Pause war fast vorbei - es ging zur zweiten Stunde.
Weitere Überraschungen?
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Sarahs Abenteuer
Es begann mit Fotos
Sarah Müller erwartet ihren Cousin Jules für eine Fotosession - mit ungeahnten Folgen.
Updated on Mar 16, 2026
by Rosenkavalier
Created on May 4, 2018
by Rosenkavalier
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