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Chapter 18 by drz drz

Im Auto waren wir allein. Mein Retter und ich. Und so taute ich auf. Blind war ich. Blind vor Hass. Ich wollte Rache und sagte das auch noch. Und John?

John erzählte mir, er könne mir dabei helfen. Er. Und nur er könne mir helfen. Zuhälter seien untereinander vernetzt. Die Stecken sich Gebiete ab und tauschen Nutten untereinander. So wie eben die neue Nutte. Sowas geht, weil Zuhälter so etwas wie einen Ehrenkodex hätten. Man könne also nicht einfach einen anderen Zuhälter umbringen. Juri hätte einen Fehler gemacht und dafür mit einem Mädchen bezahlt. Damit wäre das Vergehen beglichen.

Juri zu töten, dazu braucht es das Einverständnis der anderen Zuhälter. Und die könne er noch am selben Abend zusammenrufen. Die kämen dann in seine Kellerkneipe nach Paderborn. Dieser Ort hätte sich schon länger als Versammlungsort der Bruderschaft etabliert.

Und das alles habe ich ihm geglaubt. So naiv war ich damals.

Wir fuhren also zu John unter einer Bedingung. Ich wollte dabei sein. Besser noch. Ich wollte Juri töten. Besser hätte es für John nicht laufen könne.

John fing noch im Auto an zu telefonieren. Es waren viele Nummern. Immer das gleiche Gespräch.

„Ja Juri ist durchgefallen. Schlimmer noch. Er hat mein Mädchen geschändet. Ihr wisst was ich meine. Ja heute Abend bei mir im Club. Im Keller, wo sonst. Bring deine Jungs mit. Das könnte heikel werden.“

Als wenn das so einfach ginge. Die wussten alle Bescheid. Nur ich, die geschändete, ich wusste von nichts. Es gab so viele Signale, Hinweise. Ich hätte sehen können, dass John nicht, nie ehrlich zu mir war. Er war ein Zuhälter und wollte mich zur Nutte machen. Das wusste ich. Doch seine eigentlichen Machenschaften, die habe ich nie durchschaut.

Auch nicht, als er meinte, ich könne unmöglich so in die Kellerbar. Jeder dort würde mich für eine Nutte halten. Und ich wollte doch noch meinem eigentlichen Beruf nachgehen. Also müsste ich mich verkleiden. Meine Haare müssten noch gemacht werden. Karin wurde wieder angerufen.

Sie sollte was vom Chinesen mitbringen. War tags zuvor gut. Meinte er.

Bei John angekommen, gab es also für mich und Karin erst einmal was zu Essen. John organisierte noch das Treffen.

Karin brauchte gar nicht zu fragen, was passiert war. Ich sprach, John sprach. Obwohl niemand zu ihr sprach, verstand sie die Zusammenhänge. Trost wurde gespendet. Karin nahm mich in den Arm.

„Wenn ich mit dir fertig bin, dann erkennt dich nicht einmal deine Mutter. Dann kannst du alles sein. Hure, Racheengel oder Sex Slavin. Was immer du willst.“ Sprach Karin. Ja das kann sie.

Aber nicht was immer ich wollte, sondern was immer John wollte. Damals hatte ich das nicht begriffen. Die Hure war John nicht genug. Sklavin war sein Ziel. Mit weniger hätte sich Juliane nie zufriedengegeben. Das war was persönliches.

Karin zeigte mir einen Satz Perücken, die sie für mich schon vorbereitet hätte. Eine davon, sah zufällig genauso aus wie mein echtes Haar. Wenn ein Freier also eine Blonde haben wollte, oder eine Braun, Schwarze, lang oder kurz. Alles kein Problem.

Und diese Perücken sitzen nun mal am besten, wenn darunter keine Haare sind. Die müssten also ab.

Natürlich hatte ich das auch sofort eingesehen. Blind vor Wut oder naiv wie ein junges Mädchen? Sucht es euch aus. Ich hatte es geglaubt.

Ich hatte ja keine Ahnung, welche Bedeutung das Rasieren der Haare ist.

Es ist ein Symbol der Unterwerfung, die Aufgabe eines Teils meiner Identität oder Eitelkeit, ein Ritual des Neuanfangs und Vertrauens in den neuen Herren. In meinen neuen Besitzer, in John.

Das Ganze wird nur noch durch das Tragen eines Halsbands getoppt.

Karin schnitt die Haare erst einmal ganz kurz.

Aber das reichte John nicht. Das Halsband fehlte. Das bekam ich jetzt direkt von John. Wortlos holte er dabei seinen Schwanz aus der Hose und baute sich vor mir auf. Ohne zu zögern ließ ich das Ding zwischen meinen Lippen. Karin meinte, ich solle stillhalten, sonst scheide sie mich. Dabei legte John mir das Halsband um. Eine mit Leine, an der zog er mich gegen seinen Schritt. Bis sein Prügel komplett bei mir im Hals steckte. So konnte ich nicht weg und Karin ließ die Klinge über meinen Kopf gleiten. Bis da nichts mehr war. Kein einziges Haar blieb ungeschoren. Zum Schluss spritze John sein Sperma auf meinen Kopf. Damit polierte er nun meine Platte. Ich sollte ja als Nutte durchgehen. Die riechen schon nach Sperma. Das meinten die Beiden und ich hatte auch das geglaubt.

An die Möglichkeit, dass hier eine Kamera alles aufzeichnete; Auf den Gedanken kam ich nicht.

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