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Chapter 2 by Papas_Liebling Papas_Liebling

Hier kommen die einzelnen Geschichten

Römische Dekadenz #femboy #futa

Senator Voluptarius schritt mit der Gravität eines Mannes, der sich seiner Bedeutung bewusst war, in den Patio des weitläufigen Gebäudes.

Magister Deliciarum hatte ihn bereits von Weitem gesehen und sich in Erwartung des reichen Gewinns, den der Besuch eines derart wohlhabenden Patriziers versprach, in Vorfreude die Hände gerieben. Nun eilte er aus dem Schatten der Pergola seinem Gast entgegen, mit der Geschwindigkeit und unterwürfigen Haltung eines Wiesels.

"Willkommen, willkommen, ehrwürdiger Voluptarius. Ihr bringt Glanz in mein bescheidenes Haus. Womit kann ich euch zu Diensten sein."

Es war eine Floskel. Als Besitzer und Leiter der größten und bedeutendsten Schule für Lustsklaven in der ganzen Stadt, wenn nicht im ganzen Reich, war es unerlässlich, dass er seinen Kunden die Wünsche an den Augen ablas, um gute Geschäfte zu machen. Und Magister Deliciarum beherrschte wie kein Zweiter die Kunst, den größtmöglichen Gewinn aus seinen Transaktionen zu schlagen.

Der Senator wedelte mit einer Hand, als wolle er eine lästige Mücke verscheuchen.

"Ach. Ich kam ganz zufällig vorbei und als ich eure Schule sah, dachte ich, ich schaue mal vorbei, ob ihr vielleicht neue Sklaven im Angebot habt, die es wert wären, dass ich einen Blick auf sie werfe."

Magister Deliciarum konnte die Lüge ebenso deutlich riechen wie das schwere Parfüm des Patriziers. Es war keineswegs ein Zufall, dass Voluptarius ausgerechnet an diesem Tag seine Schule besuchte. Nicht umsonst hatte der Sklavenhändler die Information gestreut, dass er eine Auswahl wunderschöner Tänzerinnen anzubieten hatte, die ihre Ausbildung vor Kurzem abgeschlossen hatten. Ganz besonders hatte er darauf geachtet, dass das Gerücht in den Tavernen ankam, die von vermögenden Männern mit gewissen Gelüsten frequentiert wurden.

Er behielt seine dienstbeflissene Miene bei und säuselte: "Sehr gerne, Senator. Ich denke, ich habe eine Auswahl an frischen Mädchen, die eurer Aufmerksamkeit würdig wären."

Er klatschte in die Hände. Mehr musste er nicht tun. Die Vorlieben seines Kunden waren allgemein bekannt. Und er hatte seine Aufseher gut instruiert, welche Sklaven sie auf sein Zeichen hin herausschicken sollten.

Fünf wunderschöne Tänzerinnen huschten auf zierlichen Füßchen heran und stellten sich mit untergehakten Armen in einer Reihe auf. Alle waren ausgenommen gut gebaut und schlank, äußerst knapp bekleidet und mit goldenen Ketten geschmückt. Dekorative Ringe durchstachen die Nippel ihrer kaum entwickelten Brüste.

Voluptarius schnalzte anerkennend mit der Zunge. "Wahrhaft sehr ansehnlich. Ihr macht dem guten Ruf eurer Schule alle Ehre, Magister Deliciarum. Möglicherweise könnte eine von ihnen in meinem Haushalt unterkommen."

Er versuchte, seiner Stimme einen unbeteiligten, gelangweilten Ton zu geben. Aber der gerissene Sklavenhändler hatte ihn bereits durchschaut. Die feinen Schweißtropfen an den Schläfen des Senators zeugten von seiner wachsenden Erregung, während seine Augen an der Schamgegend der fünf Grazien klebten.

Die Ausbuchtungen in den Subligara bewiesen, dass es sich bei diesen Sklavinnen nicht um gewöhnliche Mädchen handelte.

(lateinisch: Slip, Höschen)

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