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Chapter 18
by
daimon
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Nachbesprechung unter Profis (21. März)
Als Simone so abrupt ihren Tisch verließ, war Sandras erste Reaktion, der jüngeren Schwester nachzulaufen, sie zurückzuholen oder zumindest ins Auto zu setzen und nach Hause zu schicken.
Juliette hielt die Freundin zurück.
„Lass sie gehen! Das war wahrscheinlich ein bisschen viel heute.“
Sandra setzte sich wieder und meinte mir einem leisen Vorwurf in der Stimme:
„War das wirklich nötig? Ich meine den Kuss?“
„Also Sandra! Wirst du jetzt auf deine alten Tage zur Heuchlerin? Glaubst du, ich habe nicht bemerkt, was zwischen euch beiden abgeht? War das euer erster Kuss, ich meine, der erste der nicht-schwesterlichen Art?“
„Ja. Wir standen uns früher nicht besonders nahe.“
„Es war nicht zu übersehen, dass es euch beiden gefallen hat. Du solltest mir eigentlich dankbar sein!“
„Du hast ja recht! Vielen Dank, liebe Juliette!“
„Gern geschehn.“
Juliette setzte zum Sprechen an, legte eine kleine Nachdenkpause ein und begann schließlich von Neuem:
„Bist du eigentlich immer noch der Meinung, die Kleine würde das nicht packen?“
„Du meinst, für dich zu arbeiten? Ich weiß nicht, ich sehe sie einfach nicht in dieser Rolle!“
„Meinen wir dasselbe Mädchen?“
„Du hast schon recht, Simone hat sich sehr verändert!“
„Und sie ist eine Schlampe, soviel steht fest. Hättest du diesen Test bestanden? Damals, als ich dich zum ersten Mal getroffen habe?“
„Das weiß ich nicht. Ich war ja auch noch jünger.“
„Aber nicht in sexueller Hinsicht! Wieviele Liebhaber hattest du bereits gehabt?“
„Schon so einige. Aber ich glaube, ich hätte mich nicht getraut.“
„Eben. Also, ich sehe Potential in der Kleinen. Hat sie einen Freund?“
„Ja. Seit kurzem. Tim.“
„Echt jetzt? Mohameds Sohn? Gut zu wissen.“
„Ich glaube aber nicht, dass er besonders eifersüchtig ist. Obwohl er sie sehr zu mögen scheint.“
„Und der Alte? Ich habe lang nichts mehr von ihm gehört. Konnte zum Glück auf seinen Schutz verzichten. Ich bin gerade dabei, mir meine eigene Security aufzubauen.“
„Mohamed sieht das alles sehr gelassen. Hauptsache, Simone ist kein Mann!“
Beide lachten über diese Bemerkung, dann fiel Sandra noch etwas ein:
„Kramov hat versucht, sie anzuwerben. Sie hat ihm einen Korb gegeben. Ich musste sie etwas unterstützen, um von ihm loszukommen. Er dürfte kein Problem mehr darstellen.
„Das könnte zum Problem werden. Ich arbeite von Zeit zu Zeit mit ihm zusammen, brauche sein Filmstudio. Manchmal beanspruche ich auch die Dienste seiner Assistentin. Dieses geile Luder ist großartig. Manchmal brauche ich für eine Spezialparty etwas devotere Mädchen, deren Einsatzgebiet etwas weiter gesteckt ist als bei meinen Damen. Monika sucht sich ihre Mädchen selbst aus und richtet sie dann ab. Sie begleitet sie zu den Partys und achtet auf die Disziplin.“
„Die armen Mädchen!“
„Du weißt ja, wie es ist. Nicht alle Mädchen können im absoluten Luxussegment arbeiten. Und selbst dort sind sie nicht davor gefeit, dass ein Freier sie einmal härter rannimmt, als ihnen lieb ist.“
„Ja, das ist schon klar. Aber, wenn du von solchen Sachen erzählst, bin ich froh, dass ich nicht mehr dabei bin.“
„Ich bin froh, dass es dir gut geht! Aber, um auf deine Kleine zurückzukommen: Sie gefällt mir. Gib ihr meine Kontaktdaten. Sie soll sich bei mir melden, wenn sie sich wieder eingekriegt hat.“
„Ich weiß nicht Juliette …“
„Schau, am Ende des Tages ist es ganz alleine ihre Entscheidung. Wir haben das beide oft genug erlebt. Sie hat Lunte gerochen, da bin ich mir sicher und sie wird irgendwann im Milieu landen. Die Frage ist nur, wie und wo sie landet. Du kennst mich, ich schaue auf meine Mädchen und bin in jeder Hinsicht fair. Sie kann es weitaus schlechter treffen, als für mich zu arbeiten.“
„Natürlich! Deshalb habe ich sie dir ja vorgestellt.“
„Also, sie kann mich jederzeit anrufen. Alles Weitere will ich aber dann allein mit ihr besprechen. Oder fungierst du als ihre Agentin?“
„Nein, sie muss das ganz allein für sich entscheiden.“
„Gut. Dann sind wir uns einig. Jetzt aber genug vom Geschäft! Ich bin ganz schön rattig. Wie siehts bei dir aus?“
„Typisch Juliette. Direkt wie immer. Ja, ich wäre auch nicht abgeneigt, etwas Spannung abzubauen.“
„Großartig, dann habe ich genau das Richtige für dich! Du kannst dich erinnern, ich habe dir doch vor einiger Zeit von meinen Plänen erzählt, nicht nur Damen sondern auch Herren anzubieten. Mein Callboy-Segment ist inzwischen angelaufen und ein voller Erfolg. Ich habe uns für heute Abend meine zwei besten Hengste reserviert. Die beiden haben die besten Bewertungen. Die Klientinnen sind euphorisch. Oder bist du noch immer so von deiner Schwester angetörnt, dass du lieber ein Mädchen hättest?“
„Nein, ist schon gut. Ich bin auf die Künste deiner Stecher schon sehr gespannt!“
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Das Milieu hat viele Gesichter
Erlebnisse junger Dirnen
Mehrere Mädchen begeben sich mehr oder weniger freiwillig ins horizontale Gewerbe. Diese Geschichte ist ein genehmigter Spinoff von "Eine Karriere im Rotlichtbezirk" von Jarl66 https://chyoa.com/story/Eine-Karriere-im-Rotlichtbezirk.34775
Updated on Dec 14, 2025
by daimon
Created on Mar 16, 2021
by daimon
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