Chapter 14
by
daimon
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Missgeschick im Badezimmer (21. März)
In Sandras geräumiger Suite machte sich bei Simone zunächst der üppige Bierkonsum bemerkbar. Normalerweise war sie kein sehr großer Fan dieses Getränks, weil das Verhältnis von berauschender und harntreibender Wirkung in ihrem Fall äußerst ungünstig ausfiel.
So eilte sie auf die Toilette, sobald Sandra die Türe mit ihrer Karte entriegelt hatte. Sie schmiss sich auf die Muschel und erledigte ihr kleines Geschäft. Den Plug hatte sie tatsächlich vergessen. Sie bemerkte ihn allerdings auf äußerst unangenehme Weise, als es in ihren Gedärmen zu rumoren begann. Das ungewohnte fette Schweinefleisch stellte ihre Darmflora offenbar vor eine äußerst schwierige Aufgabe.
Ein plötzlicher heftiger ****, ein Gefühl, als würde sie zerrissen erinnerte sie daran, dass sie ihren Darmausgang hermetisch zugestöpselt hatte und die Winde in ihrem aufgeblähten Bauch nirgendwohin entweichen konnten.
Mit schmerzverzerrtem Gesicht erhob sie sich etwas, griff sich an den Hintern, bekam die Metallscheibe zu fassen und begann daran zu ziehen.
Leider hatte sich durch den **** und die Heftigkeit, mit der sie an dem Plug zerrte, ihr Ringmuskel völlig verkrampft, sodass sich das unnachgiebige Metallteil keinen Millimeter bewegen ließ.
„Sandra! Bitte hilf mir!“
Sie war sich ihrer misslichen Lage bewusst, hatte aber viel zu große Schmerzen, um sich über irgendetwas zu schämen. Sie hatte es derart eilig gehabt, auf die Toilette zu kommen, dass sie die Türe nur zugemacht und nicht abgeschlossen hatte.
Sandra sah sofort, was los war.
„Los, komm, hör auf, daran zu ziehen! Du verkrampfst dich immer mehr.“
Sie nahm sie an der Hand und führte sie zur Badewanne, half ihr dabei, ihr Kleid, über den Kopf zu ziehen und nahm ihr den Slip ab.
„Hopp, in die Badewanne, das gibt jetzt eine ziemliche Sauerei.“
Sobald sie in der Badewanne stand, wies sie Simone an, in die Hocke zu gehen und sich zu entspannen.
„Keine Angst, das geht jetzt ganz von selbst. Tief und regelmäßig atmen. So ists gut. Wenn der nächste Krampf kommt, lass einfach los, du wirst sehen, das Ding wird rausgeschissen wie nix.“
Entspannen, sehr witzig dachte das schweißüberströmte Mädchen, das halbnackt vor den Augen ihrer aufmerksamen Schwester in der Badewanne des blitzblanken Hotelzimmers hockte, wie ein etwas verkrampfter Schirennfahrer mit großen Schmerzen. Nur, dass die Schmerzen nicht von ihren überstrapazierten Muskeln ausgingen, sondern einen völlig anderen Ursprung hatten.
Obwohl, in den Pausen zwischen den Krämpfen, bemerkte sie auch das zunehmende Ziehen in den Oberschenkeln.
Irgendwann, als sie es gerade noch schaffte, ihre unbequeme Position zu halten, war es so weit. Die Eruption, als der Inhalt ihres Darms das Hindernis endlich überwand, war so enorm, dass sie fast das Gefühl hatte, nach vorne geschleudert zu werden.
Mit einem deutlich vernehmbaren „Pling“ landete der Plug auf dem weißen Email der Badewanne.
Es verstand sich von selbst, dass besagter Darminhalt nicht nur gasförmig war.
Sandra verzog angeekelt ihr Näschen.
„Igitt! Für sowas verlange ich normalerweise einen saftigen Aufpreis!“
Simone hielt sich am Badewannenrand fest und wurde sich, als der **** nachließ, plötzlich der äußerst peinlichen Situation bewusst.
„Es tut mir sehr leid! Das …“
„Zum Glück haben wir dich rechtzeitig in die Wanne gebracht. Die lässt sich mit viel weniger Aufwand reinigen als das gesamte Badezimmer mit Fliesen und allem.“
Zögernd erhob sich Simone und hätte sich beinahe erbrochen, als sie die Bescherung sah, die sie angerichtet hatte.
Sandra nahm den Brausekopf und begann an den Wasserhähnen zu drehen.
„Jetzt wollen wir aber erstmal dich sauber kriegen.“
Simones Beine, die bei ihrem Missgeschick auch etwas abbekommen hatten, wurden von ihrer fürsorglichen Schwester mit angenehm temperiertem Wasser sorgfältig abgeduscht Trotz ihres Unbehagens ging ein wohliger Schauer durch die jüngere Schwester, als Simone die gereinigte Haut noch einmal mit einem herrlich weichen Waschlappen zärtlich abschrubbte.
Sandra, die die kleine Unglücksräbin nicht überfordern wollte, hatte den am schlimmsten betroffenen Intimbereich bislang ausgespart. Wie erwartet hatte sich ihre Schwester jetzt einigermaßen beruhigt. Sandra spülte nun schnell deren – glücklicherweise überwiegend flüssige Hinterlassenschaft – in den Abfluss und reinigte die Wanne.
„So, jetzt zeig deine Füße her.“
Nachdem auch ihre Füße zu Sandras Zufriedenheit gereinigt waren, wurde sie zum Bidet geführt, auf das sie sich folgsam hockte.
Simone hatte sich noch nie auf diese Art gereinigt, und war dankbar für die schwesterliche Fürsorge, die sie in die Geheimnisse dieser zivilisatorischen Errungenschaft einwies.
„So, jetzt ziehst du am besten den Rest deiner Kleider aus und gehst unter die Dusche!“
Auf unsicheren Schritten tapste Simone zur Dusche.
Die Kleine ist immer noch völlig durch den Wind, dachte Sandra und überlegte kurz, ob sie Simone im Badezimmer wirklich allein lassen konnte, versicherte sich aber, dass alles in Ordnung war, als sie sah, wie ihre Schwester die kleinen Shampoo Fläschchen und Seifen studierte, die das Hotel seinen Gästen zur Verfügung stellte.
„Und vergiss dein Spielzeug nicht in der Badewanne! Ich greife das Ding nicht an!“
Mit einem Grinsen überließ sie ihre verstörte Schwester ihren Gedanken und dem warmen Strahl der Dusche und verließ das Badezimmer.
Sie nahm ihr Smartphone und tätigte einen Anruf:
„Juliette, meine Liebe! Ich hätte eine Frage.
Ja natürlich bleibt es dabei, es ist nur so …
Ja, ich freue mich auch schon
Ich wollte dich nur fragen, ob es in Ordnung ist, wenn ich meine kleine Schwester mitnehme.
Was du schon wieder denkst! Das hättest du wohl gerne. Sie ist zwanzig.
Ja genau.
Ich habe ihr von meiner Vergangenheit erzählt.
Naja, fast alles.“
Sandra ließ ein gackerndes Lachen los.
„Will sie doch nicht überfordern. War bis vorgestern noch Jungfrau.
Nein, ich verarsch dich nicht!
Nicht nur das! Du glaubst es nicht, aber sie ist richtig geil geworden bei meiner Lebensbeichte.
Sie ist recht hübsch.
Aber weißt du was, mach dir doch selbst ein Bild.
Ist es in Ordnung, wenn sie dich ein wenig ausfragt?
Und – Juliette?
Hmm, ich hätte da eine Bitte. Ich fürchte, sie spielt mit dem Gedanken, einzusteigen. Ich bin mir nicht sicher, ob sie unserem Geschäft gewachsen ist. Es wäre gut, wenn du versuchen könntest, sie von ihrem Vorhaben abzubringen. Nimm dir kein Blatt vor den Mund, du kannst sie richtig verschrecken. Je drastischer desto besser.
Ja genau! Ich wusste doch, dass du mich verstehst.
Noch etwas: wir werden uns etwas verspäten.
Nicht viel. Eine Viertelstunde. Wollte dich nur vorwarnen, du alte Pünktlichkeitsfanatikerin!“
Juliette war einfach unglaublich. Simone mochte sie. Sie bewunderte ihre Freundin für das, was sie in einer von Männern dominierten Welt aufgebaut hatte. Ihr Unternehmen gehörte zu den erfolgreichsten in Deutschland und begann soeben, ins benachbarte Europa zu expandieren. Sandra freute sich auf den Abend.
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Das Milieu hat viele Gesichter
Erlebnisse junger Dirnen
Mehrere Mädchen begeben sich mehr oder weniger freiwillig ins horizontale Gewerbe. Diese Geschichte ist ein genehmigter Spinoff von "Eine Karriere im Rotlichtbezirk" von Jarl66 https://chyoa.com/story/Eine-Karriere-im-Rotlichtbezirk.34775
Updated on Dec 14, 2025
by daimon
Created on Mar 16, 2021
by daimon
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