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Chapter 12 by daimon daimon

What's next?

Auch Simone und Sandra lernen sich immer besser kennen (21. März)

Die Zeit war wie im Flug vergangen. Simone hatte den Plug mehrmals entfernt und wieder eingeführt. Am Ende reichte schon ein leichter Druck. Sie war bald geübt darin, ihren Ringmuskel im richtigen Moment zu entspannen, so dass es sich fast anfühlte, als würde ihr Darm den Vorderteil, der die Form eines umgekehrten Tropfens hatte, selbständig einsaugen.

Saß der Plug einmal fest, konnte sie darauf vertrauen, dass er auch drinnen blieb, ganz egal ob sie ging, sich bückte oder gar hüpfte.

Steckte ihr neues Spielzeug in ihrem Hintereingang, befand sie sich in einem ständigen Erregungszustand.

Das Gefühl war schon, wenn sie ruhig stand, unbeschreiblich. Wenn sie ging, drückte das harte Metallteil unnachgiebig gegen immer neue erogene Zonen, von denen ihr die meisten bis zum heutigen Tag völlig unbekannt gewesen waren. All diese Empfindungen wurden um ein Vielfaches gesteigert, wenn sie sich setzte.

Beim ersten Mal hatte sie sich nach einer guten Stunde gut verstöpselter Hausarbeit bereits so an den Plug gewohnt, dass sie völlig auf ihn vergessen hatte. Die wohligen Wellen, die vom Enddarm aus durch ihren Körper wogten, brachte sie nicht mehr mit dem Eindringling in Zusammenhang.

Sie ließ sich also, als sie wirklich kein Staubflöckchen mehr finden konnte, auf das Sofa plumpsen. Das hätte sie nicht tun sollen. Ihr Plug wurde mit Wucht in sie gestoßen. Die Scheibe an seinem Ende drückte schmerzhaft gegen ihr Steißbein. Wie von der Tarantel gestochen sprang sie auf und hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Hintern.

Vorsichtig zog sie den Plug heraus und schon ließ ihr **** etwas nach. Sie beschloss, sich eine kurze Pause von den Dehnungsübungen zu gönnen. Kurz entschlossen nahm sie ein Bad. Während sie die wohlige Wärme genoss und mit dem Schaum spielte, befühlte sie vorsichtig ihre Klitoris.

Zum Glück hatte sie Tim gestern nicht wirklich gebissen! Sein zärtliches Knabbern hatte ihr schon gereicht. Ein Echo des kurzen und intensiven Druckes seiner Zähne pulsierte immer noch durch ihren Unterleib. Es hatte nur deshalb so weh getan, weil ihre Klitoris gerade **** erregt und völlig exponiert gewesen war.

Aber, es hatte weh getan! Er hatte ihr wehgetan. Und dennoch …

Der ****, kombiniert mit seinem Finger in ihrem Arsch, hatte ihr den letzten Kick gegeben, hatte sie über den Jordan ihres kleinen Todes geschickt, wie es französische Autoren in wesentlich romantischeren Epochen als der heutigen ausgedrückt hätten.

Sie musste sich eingestehen, dass ihr der ****, dieser spezielle **** in ebendiesem Moment gefallen hatte, dass sie es ungemein erregend fand, dass die irritierten Nervenenden ihrer empfindlichen Perle auch einen Tag später noch Signale aussandten, die sie an den höchsten Moment der Lust erinnerten, den sie jemals erlebt hatte.

Dann tastete sie ihren Hintern ab. Dort hatte sich zum Glück alles wieder beruhigt. Sie würde das mit dem Sitzen noch etwas üben müssen.

Sie wollte sich eben etwas intensiver mit den beschriebenen Zonen ihres Körpers beschäftigen, als das Darth Vader Thema durch das kleine Badezimmer dröhnte.

Sie erschrak. Das war der Klingelton, den sie für Anrufe ihrer Schwester programmiert hatte. Bis vor Kurzem hatte diese in ihrem Leben die dunkle Seite der Macht verkörpert.

„Hallo Sandra!

Ist es schon so spät?

Du bist schon in der Nähe?

Ich brauche aber noch ein bisschen, bin gerade in der Badewanne.

Was du immer denkst!

Der musste über das Wochenende nach London fliegen.

Ja, ich beeile mich. Zehn Minuten höchstens! Dann stehe ich vor der Türe!“

Simone wuchtete sich aus der Badewanne. Gott sei Dank hatte sie trockene Haare! Sie schlüpfte in einen frischen Slip, ein T-Shirt, griff nach ihrer Jean und …

Sie könnte doch? Es tat doch gar nicht mehr weh. So würde sie die Zeit optimal nutzen!

Kurz entschlossen drückte sie sich den Plug in ihren Anus. Sie tat das mit der gleichen Selbstverständlichkeit, mit der sie, wie immer vor dem Ausgehen, ihren Lippenstift nachzog und etwas Makeup auftrug.

Eine kurze Kontrolle ihrer Haare, dann verließ sie das Badezimmer, legte die Jean zur Seite und suchte sich ein luftiges Kleid aus ihrem Kleiderschrank aus.

Obwohl es föhnig war und über zwanzig Grad hatte zog sie eine Strumpfhose an. Sie wollte sich am Abend nicht erkälten. Fertig angezogen, nahm sie zur Sicherheit noch eine warme Jacke und verließ ihre Wohnung.

Der Plug wurde beim Treppensteigen auf eine Art bewegt, die ihre Säfte bereits unkontrolliert fließen ließ, bevor sie noch das Haus verließ.

Sandra lehnte lässig an einer beeindruckenden dunkelblauen Limousine, die vor dem Haus stand. Als sie sie sie kommen sah, hielt sie ihr den Schlag auf, um sie den Fond des Wagens zu lassen.

Normalerweise wäre das die Aufgabe des Chauffeurs gewesen. Aber, ungeduldig, wie Sandra nun einmal war, wollte sie keine Zeit verlieren, bugsierte sie ins Wageninnere und ließ sich neben sie in die Lederpolster der bequemen Rückbank sinken.

Kaum war die Tür mit jenem satten Klang, wie er nur deutschen Luxuslimousinen eigen ist, verschlossen, setzten sie sich lautlos in Bewegung.

Schon als sie ihre Schwester am Auto hatte lehnen sehen, hatte sie sich arg underdressed gefühlt. Gott sei Dank hatte sie wenigstens auf die Jean verzichtet. Sandra trug ein sehr professionell wirkendes anthrazitfarbenes Kostüm. Einen beigen Übergangsmantel hatte sie über die Knie gelegt.

Perlenkette, passende Ohrringe und eine sehr sorgfältig gestaltete Frisur, die wirkte als hätte es drei Dosen Haarspray gebraucht, um sie in Form zu halten, rundeten das Bild der erfolgreichen Geschäftsfrau ab.

Noch vor einer Woche hätte Sandra im Gedanken „… einer erfolgreichen Geschäftsfrau, die eine arme Verwandte zum Essen ausführt,“ hinzugefügt. Doch vieles hatte sich seither geändert.

So plauderten die Schwestern bald ungezwungen über alles Mögliche. Simone musste sich überrascht eingestehen, dass sie die Anekdoten aus Sandras Geschäftsalltag amüsierten.

„Du hast eine gute Beobachtungsgabe! Die Art, wie du die Menschen, vor allem die Männer beschreibst, mit denen du Geschäfte machst!“

„Na, was glaubst du, woher ich diese Fähigkeit habe? Wie du weißt, habe ich mit genau derselben Art von Männern schon als Studentin gute Geschäfte gemacht.“

Simone war immer noch nicht an die saloppe Art, auf die Sandra über ihre Vergangenheit sprach, gewohnt und wusste nicht so recht, was sie dazu sagen sollte.

Sandra hatte es nicht so mit kontemplativen Momenten und plauderte gleich weiter:

„Das Wetter ist so schön! Ich liebe diese Föhntage in München. Bist du damit einverstanden, wenn wir uns im englischen Garten ein Bier und irgendein deftiges alpines Fleischgericht genehmigen?“

„Das ist eine sehr gute Idee!“

So saßen die beiden Schwestern kurze Zeit später in einem der Gastgärten am Chinesischen Turm. Simone mochte diese münchner Institution. Vor allem die Art, auf die sich hier die verschiedensten Einkommensklassen mischten, fand sie in einer derart reichen und in vielerlei Hinsicht spießigen Stadt erfrischend.

Die beiden Frauen kämpften mit einer fetten Stelze. Sie hatten sich dafür entschieden, dem lokalen Brauch entsprechend, eine Maß, also einen Liter Bier, zu bestellen. Man wollte schließlich nicht schon von Weitem als norddeutsche Ausländerin erkannt werden. Die zierliche Simone sah richtig verloren aus neben ihrem riesigen Bierglas.

Die Autofahrt war für sie wie eine süße Hölle gewesen. Die weiche Polsterung hatte ihr den Plug in die Eingeweide gedrückt, dass ihr Hören und Sehen verging. Die wenigen Erschütterungen, die Stoßdämpfer und Polsterung nicht abfingen, gingen ihr durch Mark und Bein. So musste es sich anfühlen, eine halbe Stunde lang in den Arsch gefickt zu werden.

Die schmale Holzbank, auf der sie saßen, machte es ihr viel einfacher, sich so zu setzen, dass sie möglichst wenig Druck auf den Plug ausübte.

Dennoch fühlte sie sich, als würde sie in einer Pfütze sitzen. Ob sie sich schnell auf die Toilette zurückziehen sollte, sich abtrocknen und ein bisschen beruhigen?

„Also, liebes Schwesterchen, hast du schon irgendwelche Pläne, wie du deine Finanzen in Ordnung bringen willst?“

So, wie das nur ihre Schwester konnte, holte sie Simone zurück in die Realität.

„Ich werde mir so schnell wie möglich eine Arbeit suchen. Im Gastgewerbe oder im Catering. Dann kann ich dir dein Geld zurückzahlen.“

„Ach das eilt nicht! Ich kann dir auch noch mehr leihen. Es geht mir darum, dass du dich jetzt nicht treiben lässt! Du musst wieder Herrin deines Lebens werden!“

„Echt, du würdest mir noch etwas leihen? Das …“

„Sicher, aber selbst ich kann auf die Schnelle nicht genug Geld locker machen, um dich wieder kreditwürdig zu machen. Du musst wieder geschäftsfähig werden. Ich fand das eine großartige Idee mit dem Catering!“

„Aber damals hast du …“

„Ja sicher! Ich habe immer genau das getan, was du von mir erwartet hast. So hatte ich meine Ruhe. Wenn ich plötzlich als fürsorgliche Schwester aufgetreten wäre, hätte dich das nur aus dem Konzept gebracht und ich hätte dich am Hals gehabt.“

„Weshalb bist du dann jetzt so anders?“

„Weil selbst ich irgendwann erwachsen werden muss. Und du auch. Wir müssen endlich unsere pubertären Rollen ablegen und uns kennenlernen.“

Simone blickte erstaunt von der bereits arg malträtierten Stelze auf ihrem Teller auf. War das wirklich ihre Schwester? War sie von irgendwelchen Aliens ausgetauscht worden?

„Also, was das Geschäftliche angeht, würde ich dir anbieten, deine Finanzen gründlich durchzugehen. Wir können dann gemeinsam schauen, wie wir dich wieder auf eigene Beine stellen können. Nur, wenn wir dein Scheitern gründlich analysieren, können wir verhindern, dass du dieselben Fehler noch einmal machst.“

„Vielen Dank!“

„Und jetzt will ich den restlichen Abend nichts mehr hören, das auch nur im Entferntesten mit Finanziellem zu tun hat. Was mich viel mehr interessiert:

Wie hat eigentlich Tim unser Zusammentreffen neulich verdaut?“

„Er war natürlich sehr überrascht.“

„Sag, gefalle ich ihm noch?“

„Sicher!“

„Du klingst nicht sehr überzeugend! Meine neuen Titten gefallen ihm nicht, stimmts? Ich erinnere mich, er ist damals **** auf meine flache Oberweite abgefahren!“

„Na ja …“

„Wie detailliert hat er dir eigentlich von uns beiden erzählt?“

„Hmm“

„Jetzt zier dich nicht so! Das braucht dir doch nicht peinlich zu sein! Bleibt ja in der ****!“

„Das ist irgendwie auch das Problem. Als Tim mir von Chantal erzählt hat, da war das eine fremde Frau!“

„Und, wiesehr ist Tim bei dieser Erzählung ins Detail gegangen?“

„Sehr!“

Brachte Simone, der das Gespräch immer peinlicher wurde, hervor.

„Und du hast dich aufgegeilt an dieser Geschichte. Gibs zu!“

„Naja …“

„Gibs zu! Was soll dieses Herumgedruckse?“

„Ja! Ja, ich fand die Erzählung sehr erotisch! Aber, ich wusste doch nicht, dass es dabei um meine Schwester ging!“

„Na und? Es freut mich, dass ich dich unterhalten habe. Ich könnte dir noch ganz andere Geschichten von mir erzählen. Du musst nur sagen, wenn Tim und du einen Ansporn braucht.“

„Findest du das nicht … Seltsam?“

„Was?“

„Wir sind doch Schwestern!“

„Ich hatte da zwei Kolleginnen, die waren Schwestern. Die konnten sich nach kurzer Zeit zur Ruhe setzen, soviel haben die verdient!“

„Die haben gemeinsam …“

„Mit Klienten gebumst, geschlafen, gefickt! Was denn sonst?“

„Ich kann mir nicht helfen, ich finde das nicht richtig!“

„Ja, aber genau das ist doch der Kick! Die Klienten wollen genau das. Das Verruchte und Verbotene.“

„Das kann schon sein, aber, deshalb, weil irgendein Perverser …“

„Weshalb regst du dich denn so auf? Keine Angst, du musst nicht mit mir schlafen!“

Jetzt war Simone wirklich **** peinlich berührt. Sie wuchtete ihr Glas und nahm einen Schluck Bier, um von ihrer Unsicherheit und ihrem steigenden Unbehagen abzulenken.

„Ach, ich verstehe! Hat unser Tim so etwas angedeutet? Einen Dreier mit der großen Schwester? So ein böser Junge!“

Zum Glück wurde Sandra von einem jungen Mann unterbrochen, der höflich fragte, ob sich seine Freundin und er an ihren Tisch setzen könnten.

Sandra nickte ihm gnädig zu und wollte sogleich das hochnotpeinliche Verhör ihrer Schwester fortsetzen. Ihre Augen funkelten vor Vergnügen. Sie beugte sich über den Tisch als …

… sich der Mann mit Schwung ans andere Ende von Simones Bank setzte und das Hebelgesetz bewirkte, dass das zierliche Mädchen von der Bank in die Höhe gehoben wurde. Ihre ausgefinkelte Sitzposition konnte sie nicht retten. Der Plug wurde bis zum Anschlag in ihren Darm gedrückt. Sie hatte den Mund voller Bier, verschluckte sich und sprühte ihre Schwester mit dem Gerstensaft ein.

Mit einem „Ah! Tut mir leid!“ erhob sie sich und stützte sich am Tisch ab. Stöhnend wartete sie, bis die widersprüchlichen Reaktionen in ihrem Unterleib abklangen und sie wieder zu Atem kam.

„Das tut mir furchtbar leid! Bitte entschuldigen Sie!“ beeilte sich der junge Mann, der sich ebenfalls erhoben hatte, zu versichern.

„Na mir auch! Würden Sie bitte auf unsere Sachen aufpassen? Meine Schwester und ich müssen uns etwas frischmachen!“ Sandra erhob sich und ging, ohne an Simone einen weiteren Blick zu verschwenden, voraus in Richtung Toiletten.

Simone schenkte ihrem peinlich berührten Sitznachbarn und seiner verblüfften Freundin einen entschuldigenden Blick und warf ihnen ein „Das war wirklich nicht ihre Schuld!“ zu, bevor sie ihrer großen Schwester folgte.

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