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Chapter 31
by
Planlos
Wo fährt Heiko Andrea hin?
In ein Appartement.
Das Appartement, dass er für Andrea hatte vorbereiten lassen, lag im obersten Stock eines in die Jahre gekommenen Bürohochhauses. Es war bewusst gewählt, denn nach 17h und auch an den Wochenenden war der Gebäudekomplex menschenleer.
Perfekt für seinen Plan, denn Andrea sollte isoliert werden, er wollte sie zumindest in den nächsten Tagen fern halten von jeglichen sozialen Kontakten, außer denen, die er zulassen würde.
Das Appartement selbst hatte Heiko aufwändig für seine Bedürfnisse herrichten lassen, was aber nicht offensichtlich war. Beim Betreten erwartete den Gast ein kühles, aber luxuriös eingerichtetes 2-Zimmer-Appartement mit großer Dachterrasse und es zeigte Wirkung.
Andrea war sprachlos, als Heiko ihr sagte, dass das nun ihr Reich sei. Sie schaute ihn mit ungläubigen und gleichzeitig dankbaren Augen an.
„Danke Ihnen Herr Ehrlich, aber das kann ich mir unmöglich leisten“ war ihre nächste, etwas enttäuschte Reaktion.
„Süße“, Heiko spielte bewusst mit der immer intimer werdenden Anrede. Er legte dabei den Zeigefinger unter Andreas Kinn du flüsterte „Schau mich an, das Appartement gehört Dir und Du musst dafür nichts bezahlen, solange Du meine Assistentin bist und meine hohen Erwartungen an Dich erfüllst. Und das ist noch nicht alles. Morgen hast Du dann einen Friseurtermin und wirst Dich anschließend neu einkleiden, denn viel hast Du ja nicht dabei. Und weil ich davon ausgehe, dass Du kein Geld hast, wird das eine Investition, die ich zahle. Genieß es einfach und ich freue mich schon auf unsere vertiefte Zusammenarbeit.“
Andrea war von Heikos Blick und seiner bis dahin sanften Art derart mitgenommen, dass sie es erst nicht registrierte, als Heiko eine Hand auf ihren knackigen Arsch legt und sie an sich zog. Erst als er seinen Kopf senkte und einen zärtlichen Kuss auf ihren Lippen hauchte, durchzuckte es sie wie ein Blitz.
Sie versuchte, sich von ihm wegzudrücken und stammelte „Herr Ehrlich, bitte, ich bin nicht so eine, ich, ich hab noch nie….“.
Doch Heiko hielt sie mit seinem linken Arm fest umschlungen, während er mit der rechten Hand über ihre Stirn fuhr und ihren Kopf in den Nacken drückte und flüsterte
„Schhhh Süße, willst Du das alles aufgeben, den Job, das Appartement, Deine Freiheit und all die schönen Dinge, die noch auf Dich warten und zurück zu Deinen Eltern, Deinem versoffenen Vater, der Dich im Suff ficken will? Was glaubst Du, warum Deine Mutter Dich gedrängt hat, den Vertrag zu unterschreiben? Hhhhhhmmmm, was glaubst Du?“
Andrea war sichtlich irritiert über die Direktheit von Heikos Worten.
Heiko löste seinen festen Griff, drehte sich wortlos zur Terrassentür öffnete sie und blieb einen Moment stehen. Mit ruhiger, doch bestimmter Stimme richtete er sich an Andrea, ihr immer noch den Rücken zugekehrt.
„Deine Mutter weiß sehr genau, dass Du bei mir die richtige Schule bekommst. Ich habe Dich aus dieser prekären Situation herausgeholt, weil es Perlen vor die Säue gewesen wär, Dich dort zu lassen. Ich weiß, dass Du Potenzial hast, das Du bisher ungenutzt hast liegen lassen. Wenn Du in dieses Kaff ohne Zukunft zurück möchtest, mit 24 beim Wäschewaschen Deine drei **** schreiend um Dich herum haben willst, während Dein – möglicherweise arbeitsloser – Alter mit seinen Kumpels um die Häuser zieht und sich alle paar Tage in Dir ausspritzt, dann bitte, es ist Deine Entscheidung. Wenn Du aber das Leben genießen willst, weit weg von Sorgen ums liebe Geld, wenn Du Anerkennung möchtest, Leidenschaft, wenn Du Achtung erfahren und begehrt werden willst, dann solltest Du Dir überlegen, ob Du nicht besser doch bleiben möchtest. Ich bin überzeugt, Deine Mutter würde nicht überlegen und die Chance ergreifen, die ich Dir biete.“
Heiko drehte sich um, zog theatralisch einen Umschlag aus seinem Jackett, hielt ihn hoch und ergänzte „Wenn Du bleiben möchtest, dann zerreiß den Umschlag, wenn Du lieber nach Hause willst, dann unterschreib die Kündigung, die sich hier drin befindet und ich gehe sofort. Morgen Mittag hast Du dann das Appartement geräumt. Ich werde jetzt draußen ein Telefonat führen und wenn ich zurückkomme, erwarte ich Deine Entscheidung.“ Mit diesen Worten trat Heiko auf die Terrasse und ließ die sichtlich aufgelöste Andrea mit ihrer Entscheidung zurück.
Er lachte innerlich, denn zum einen war er überzeugt, dass Andrea nicht die Wahl hatte, zurück nach Hause zu fahren und zum anderen dachte er daran, dass er noch nie Tochter und Mutter gehabt hatte. Er wusste, Maria war so geil, dass sie alles daran setzen würde, ihre Tochter zu besuchen, um sich bei dieser Gelegenheit von ihm ordentlich ficken zu lassen. Dafür war sie sogar bereit gewesen, die Jungfräulichkeit ihrer Tochter zu opfern.

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