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Chapter 15
by
Uwe37073
Wie geht es weiter?
Spiele Abend bei etwas Wein
Nachdem ich den Wein und mehrere alten Kartenspiele aus dem Keller geholt habe deponiere ich diese im Wohnzimmer auf dem Tisch vor dem Sofa. Daraufhin besorge ich noch schnell zwei Weingläser aus der Küche und gieße schonmal eine Runde Wein ein. Anschließend lasse ich mich auf dem Sofa nieder und lehne mich entspannt zurück. Nach einer Weile fange ich an und spiele etwas mit meinem Handy umher. Dabei sehe ich, dass ich drei Nachrichten erhalten habe. Zwei von Mike, hiervon eine Bilddatei vom Sport und ein „Bleib sauber und pass auf meine Mutter auf, wir sehen uns morgen ;-)“ und dann noch eine Nachricht von Laura.
„Was von Laura?“ geht es mir verwundert durch den Kopf. Leicht nervös öffne ich die Nachricht und lese.
„Hi Ben, ich hoffe euch geht es gut? Leider müssen wir jetzt hier in einem alten Hotel unter kommen bis wir Morgen zu euch stoßen können :-(. Falls wir morgen zur Hütte fahren können, müssen wir beide nochmal reden über das was heute passiert. Ich weiß das durfte nicht passieren und ich weiß auch nicht was da genau passiert ist, aber ich musste den ganzen restlichen Tag daran denken, wie wir uns geküsst haben. Du gehst mir einfach nicht aus dem Kopf. Wahrscheinlich werde ich noch davon träumen....omg ich weiß gar nicht warum ich dir das alles schreibe. Ich hoffe du denkst auch etwas an mich. Jetzt aber genug bevor ich mich noch vollständig blamiere. Bis Morgen und liebe Grüße an meine Mum. Schlaf schön du Süßer <3“ endet die Nachricht.
„Ach du meine Güte was ist hier los? Laura mein Schwarm hat es genossen und denkt an mich. Und dann noch das Ende der Nachricht mit mein Süßer, wow....“ schießen mir die Gedanken durch den Kopf, während ich einen Mix von Erregung, Freude und Verwirrtheit fühle. Kurz denke ich über eine passende Antwort nach und fange an zu tippen.
„Hi Laura, uns geht es soweit gut. Ich hoffe ihr werdet die Nacht gut überstehen und morgen sieht die Welt bestimmt anders aus :-). Wow ich weiß auch noch nicht was ich zu unserem Kuss sagen soll, ich bin einfach hin und weg, dass ich sowas mit dir erleben durfte. Das konnte ich noch nicht mal träumen. Ich freue mich auf Morgen, wenn wir uns wieder sehen. Liebe Grüße an die Anderen. Schlaf du auch schön, ich werde bestimmt heute Nacht von dir träumen <3“ beende ich meine Nachricht und schicke sie mit dem Gefühl von innerer Zufriedenheit ab.
„Hey Ben was freust du dich denn so?” sagt Frau Schuster als sie das Wohnzimmer betritt.
Noch halb in Gedanken versunken zucke ich zusammen und packe schnell mein Handy ein.
„Na nicht so schreckhaft, hast du gerade noch deiner Freundin geschrieben oder was?“ fragt sie lächelnd.
„Ähhj... nee nein, ich habe keine Freundin. Ich habe mich nur etwas erschrocken. Habe noch kurz Mike geschrieben wie es uns so geht“ erwidere ich unsicher und merke wie ich wieder rot im Gesicht werde.
„Ach Mensch das ist schön. Na dann lass es uns mal gemütlich machen. Wie ich sehe hast du schon alles vorbereitet, danke Ben“ sagt sie und lächelt mich wieder so liebevoll an.
Als ich sie so ansehe, fällt mir auf das Frau Schuster sich noch einen gemütlichen Weihnachtspulli mit einem Elchmotiv angezogen hat, welcher sich eng um ihre Kurven legt. Währenddessen hat sich Frau Schuster an meine Seite gesetzt und ihr Glas ergriffen.
„Na dann mal Prost“ sagt sie zu mir und auch ich greife mein Glas und stoße mit ihr an.
„Prost“ erwidere ich.
Nachdem wir beide jeweils ein paar Schlücke genommen haben, lasse ich nochmal meinem Blick durch das Wohnzimmer schweifen. Dieses wird nur durch den flackernden Kamin beleuchtet und legt alles in ein leichtes Dämmerlicht. Frau Schuster und ich sitzen vor dem Kamin und genießen schweigend den Blick in das knisternde Feuer. Draußen hört man den Wind, welcher gegen die Holzverkleidung der Fenster schlägt.
„So was wollen wir spielen?“ sagt Frau Schuster munter in meine Richtung.
„Wie sieht es mit Uno aus?“ antworte ich fragend und zeige auf das alte Spiel vor mir.
„Ja klar, warum nicht. Wer verliert muss einen großen Schluck ****“ sagt sie fröhlich und auch mich steckt diese positive Art förmlich an und ich freue mich auf den schönen Abend.
So spielen wir circa eine Stunde bei lockerem Smalltalk, wobei wir beide gleich oft verlieren. Unmerklich haben wir bereits 2 Flaschen Wein geleert und die Stimmung ist ausgelassen.
„Das ist witzig gewesen. Aber ich merke schon langsam den ****“ sagt Frau Schuster leicht angesäuselt und man sieht ihr den **** schon an ihren roten Wangen an.
„Lass uns nochmal etwas anderes spielen, dass wird bestimmt witzig. Wie sieht es mit einer kleinen Runde Wahrheit oder Pflicht aus? Das habe ich früher immer in der Universität gespielt, dort hat man sich immer am Besten kennengelernt“ fragt sie mich während sie mich wieder zuckersüß anlächelt.
Wahrheit oder Pflicht?
Das Winterabenteuer
Die Abenteuer eines 18 Jährigen Schülers.
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