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Chapter 3 by Uwe37073 Uwe37073

Was antwortest du? Wie geht es weiter?

Ja ich möchte eine Einzelstunde

„Ähm Frau Schuster, natürlich würde ich mich sehr über eine Einzelstunde freuen, ich könnte mir keine bessere Tanzlehrerin vorstellen“ antworte ich ihr schnell.

„Wirklich Ben? Du musst nicht, wenn du nicht mit mir alten Frau tanzen möchtest“ fragt sie hoffnungsfroh nach und schließt mit immer leiser werdender Stimme, so das ich es durch die Fahrgeräusche kaum verstehe.

„Mhhm....sie sind keine alte Frau Frau Schuster, sie sind eine Traumfrau“ den Rest meines Satzes hauche ich ihr fast unmerklich entgegen, während ich wieder die Röte in meinem Gesicht spüre und sich leichtes Unbehagen in mir breit macht.

„Danke Ben, du bist soooo lieb“ säuselt sie nun wieder fröhlich zurück und ich erblicke auch in ihrem Gesicht einen Hauch von rosa, welches ihre Wangen umspielt.

Die weiteren 2 Stunden Fahrt verlaufen ohne weitere Vorkommnisse. Frau Schuster und ich unterhalten uns eine zeitlang ausgiebig über die Schule und welche Möglichkeiten ich nach der Schule habe. Ich musste feststellen, dass sie einfach eine super Gesprächspartnerin ist mit der man alles bis ins kleinste Detail diskutieren kann.

Als es circa 6 Uhr morgens ist ruft mich Laura an um uns mitzuteilen, dass wir an der nächsten Tankstelle eine Pause einlegen wollen. Und so fahren wir nach 5 weiteren Kilometern von der Autobahn ab. Unser Auto fährt voraus an der Tankstelle vorbei Richtung des großen Parkplatzes, der etwas abseits gelegen ist. Nachdem beide Autos nebeneinander geparkt haben, schaltet Frau Schuster den Motor aus und blickt mir ins Gesicht.

„So da sind wir, lasst uns mal die Beine vertreten“ sagt sie zu mir und ergänzt in lautem Ton „Miiiiiikkkkeeee aufwachen, wir sind auf der Raststätte. Du kannst später weiterschlafen“ .

„Mmmmhhhm lasst mich weiterschlafen....ich bin noch sooo müüüde“ erwidert Mike unterbrochen von einem lauten Gähnen seiner Mutter.

„Tz...Okay dann schlaf mal weiter aber beschwer dich später nicht“ erwidert seine Mutter trotzig und öffnet die Fahrertür. Schnell merke ich wie die kalte Luft ins Auto zieht, bis sie die Tür wieder schließt.

Daraufhin öffne auch ich meine Tür und merke jetzt noch markanter die kalte Nachtluft, welche mir entgegen strömt. Als ich die Tür hinter mir schließe, stelle ich fest, dass wir an einer abgelegenen Ecke auf einem großen Parkplatz stehen. Ich bewege mich gemächlich Richtung Rückseite beider Autos und schaue mich nochmal genauer um. Links von mir circa 400 Meter entfernt ist die hell erleuchtete Shell Tankstelle. Rechts von mir scheint ein kleines Parkstück zu sein, welches mit kleinen Laternen erleuchtet ist und in einem geschwungenen Weg in ein kleines überschaubares Waldstück führt.

Anschließend schweift mein Blick zu meinen weiteren Weggefährten. Mikes Vater erhebt sich leicht stöhnend aus seinem Wagen während er sich leicht an der Fahrertür abstützt. Seine Tochter Laura steht bereits draußen neben ihrer Mutter, während sich Pauline am Kofferraum des Autos zu schaffen macht. Als ich den Dreien näher komme höre ich wie sich Laura leicht kichernd mit ihrer Mutter unterhält und Pauline nun den Kofferraum geöffnet hat und in diesem wohl auf der Suche nach ihrer Jacke umher kramt.

Bei dem dünnen Shirt, welches sie trägt ist das auch bitter nötig denke ich mir während ich die Gänsehaut an ihren Unterarmen sehe. Während sie sich nach vorne beugt schweift mein Blick unweigerlich eine Ettage tiefer. Denn unabsichtlich streckt sie ihren herrlichen Knackhintern in meine Richtung, als sie sich tief in den Kofferraum vorgebeugt hat. Dabei fällt meinem lüsternen Augen auf wie ihr Traumpo durch eine sehr eng anliegende Jeans perfekt in Szene gesetzt wird.

„Woooow was für ein Anblick...den würde ich auch mal gerne kneten“ schießt es mir bei diesem Anblick durch meinen Kopf.

Plötzlich dreht sie sich in meine Richtung nachdem sie allem Anschein nach ihre Jacke gefunden hat und diese nun anziehen möchte. Als sie einen Arm in ihrer schwarzen Lederjacke gesteckt hat merkt sie meine Anwesenheit und blickt mich mit ihren funkelnden Augen an.

„Hey Ben, etwas frisch hier draußen grrrr...“ flötet sie mir leise entgegen. Schnell blicke ich ihr ins Gesicht und versuche leicht beschämt meine vorherigen Gedanken zu verdrängen.

„Hi Pauli, das glaube ich dir bei deinem dünnen Shirt“ erwidere ich freundlich.

„Ja das habe ich irgendwie nicht bedacht, ich Dummerchen“ sagt sie lachend und blickt mich nochmal kurz an bevor sie sich von mir abwendet und sich zu Laura und Frau Schuster gesellt.

„So also ich würde jetzt Richtung Tankstelle gehen, ich brauche erstmal einen Kaffee“ brummt Herr Schuster.

„Ich komme mit Schatz, muss eh mal auf die Toilette“ sagt Frau Schuster.

„Ich auch Frau Schuster, ich komme mit euch“ erwidert Pauline schnell.

„Was ist mit euch Laura, Ben?“ fragt Frau Schuster in unsere Richtung.

„Ich würde gerne einen kleinen Spaziergang machen und meine Beine vertreten“ antwortet Laura ihrer Mutter.

„Was Ben machen weiß ich nicht, vielleicht will er mich ja begleiteten und mich einsames Mädchen begleiten“ ergänzt sie leicht provozierend während sie mir die Zunge entgegenstreckt.

Mit wem gehst du mit? Toilette, Tankstelle oder Spaziergang?

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