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Chapter 20
by
Rosenkavalier
Heimweg?
Bloß nicht alleine sein...
Angewidert putzte sich Sarah die Reste des Spermas mit Papierhandtüchern von ihren Brüsten und Händen. Die Tücher waren rau und hart. Sie rieb ihren Busen energisch damit ab. Die weiße Haut färbte sich rot, sie fühlte den Schmerz und begann zu weinen. Der Tag war zu viel für sie gewesen. Über dem Waschbecken in der Hausmeisterloge hing ein halbblinder Spiegel. Sie sah sich selber und erkannte, dass sie genau so fertig aussah, wie sie sich fühlte. Am liebsten wäre sie sofort zur Polizei gegangen, doch dann wäre ihr Ruf in der Schule ruiniert gewesen. Ein Geräusch in der Halle ließ sie zusammenfahren. Der Hausmeister! Schnell streifte sie ihr T-Shirt über die wundroten Brüste und schlüpfte in ihre Jeans. Hastig raffte sie ihre Kleidung, das Handy und die Tasche zusammen und verließ die Halle. Diesmal folgte ihr niemand.
In der U-Bahn nahm niemand Notiz von ihr. Nur ein gutaussehender Mann, Sarah schätzte ihn auf Anfang 40, schien sie zu beachten. Besorgt blickte er ein paar Mal zu ihr hin. Sie verpasste ihre Haltestelle und sprang auf, um die Türe noch zu erreichen. Wütend fluchte sie leise vor sich hin. Der Mann schaute ihr kurz auf den wogenden Busen, blickte ihr dann aber eher besorgt in die Augen: "Kann ich helfen?"
Sarah zwang sich zu einem Lächeln und schüttelte den Kopf. "Ist nicht mein Tag heute...". In diesem Moment klingelte ihr Handy. Mit einer müden Bewegung zog sie es aus ihrer Jeans und sah eine Nachricht von "Unbekannt". Sie wandte sich ab und öffnete die Nachricht:
"Du warst beides mal gut heute. Zwei Bilder sind schon gelöscht." Dann sah sie zwei Fotos von sich selber, eines zeigte sie frontal nackt unter der Dusche im Garten, auf dem anderen saß sie mit gespreizten Schenkeln auf dem Gartenstuhl und verteilte weiße Sonnencreme auf ihren Brüsten. Das Bild erinnerte sie an das Sperma des Hausmeisters. Ihr wurde einen Moment lang schwarz vor Augen und die Beine drohten ihr einzuknicken. Aus weiter Ferne vernahm sie die Ansage der nächsten Haltestelle, dann spürte sie, wie ein starker Arm sie unterhakte und aus der Bahn geleitete.
"Das ist wirklich nicht Ihr Tag, so scheint es!" Sarah blickte in die freundlichen Augen des Mannes aus der Bahn. "Frische Luft tut gut. Kann ich etwas für sie tun?" Der große gutaussehende Mann hatte einen Arm um Sarah gelegt und umfasste sie so, dass seine große warme Hand direkt unter ihren Brüsten lag. Aber sie empfand die Berührung keineswegs als aufdringlich oder anzüglich. Sie genoss einfach die freundliche Nähe und lächelte. "Zu wenig gegessen und zu viel Sport. Mein Kreislauf... ". Der Dunkelhaarige nickt verständnisvoll und bot an, sie nach Hause zu begleiten, doch Sarah wollte nicht heim. Wer weiß, ob ihre beiden Musterschüler nicht überall Kameras installiert hatten? "Ich wohne, ich wohne bei meinem Freund ganz hier in der Nähe... " log sie. Jules' Wohnung lag ein paar Straßen weiter und sie hoffte inständig, dass ihr Cousin zuhause war.
Ihr Ansage, dass sie bei ihrem Freund wohnt, änderte nichts daran, dass der Fremde sie nach wie vor umarmt hielt. Sie spürte seine Hand deutlich unter ihrer Brust. Bei jedem Schritt musste das Gewicht spüren: "Ich glaube, es geht jetzt wieder. Vielen Dank!" Der Fremde nahm seine Hand betont langsam von ihrem Körper, streichelte gewissenmaßen ihre Taille und ihren Rücken und löste sich von ihr. Sarah bedankte sich, gleichzeitig vermisste sie aber auch schon den Halt und die Wärme seiner Gegenwart. Hin- und hergerissen von den Erlebnissen des Tages und einem Bedürfnis nach Nähe lächelte sie ihn an: "Oder begleiten Sie mich noch ein Stück?" Der Fremde schmunzelte: "Wie könnte ich eine so charmante Bitte abschlagen?" Und ungefragt legte er seinen Arm wieder um Sarah, die es genoss, nicht alleine sein zu müssen, die es genoss, einen warmen Körper an sich zu spüren, die sogar die Hand genoss, die sich wieder keck unter ihren Busen legte. Passanten hätten sie durchaus für ein Liebespaar halten können.
Als sie vor Jules' Wohnung angekommen waren, kannte der Mann ihren Namen, wusste, dass sie Lehrerin war; er kannte ihr Alter und ihre Hobbies. Er wiederum hieß Oliver, war Redakteur einer Zeitung und 45 Jahre alt. Beim Abschied umarmten sie sich. Und hätten seine Hände dabei nicht so deutlich ihre Flanken und den Ansatz ihrer Brüste gestreichelt, hätte man glauben können, sie seien alte Freunde. Dann schaute er sie ernst an: "Geben Sie mir Ihre Handynummer!" Sarah lächelte und nannte sie ihm. Er hatte sie nicht darum gebeten, er hatte nicht danach gefragt. Der fremde gutaussehende Mann, den sie erst eine halbe Stunde kannte, der sich Oliver nannte und behauptete, Redakteur einer Zeitung zu sein, hatte sie angewiesen, ihr einen Befehl gegben. Und Sarah hatte gehorcht. Ihr Lächeln verschwand. Immer noch schaute Oliver sie an: "Sie hören von mir! Schöne Bilder übrigens, da gerade auf Ihrem Handy! Seien Sie besser vorsichtig damit!" Er schmunzelte, streichelte ihre Wange, dann wandte er sich um und ging.
Was erzählt sie Jules?
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Sarahs Abenteuer
Es begann mit Fotos
Sarah Müller erwartet ihren Cousin Jules für eine Fotosession - mit ungeahnten Folgen.
Updated on Mar 16, 2026
by Rosenkavalier
Created on May 4, 2018
by Rosenkavalier
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