Chapter 5 by neversay
Wen trieft es diesesmal? Was geschieht vor der Tür?
Die Flasche zeigt auf mich.
Die Flasche drehte sich und wurde mit jeder Umdrehung langsamer. Schließlich schien sie sich kaum noch zu bewegen und kam doch immer näher.
Ich schloss die Augen, sie würde nicht bei mir stoppen, sicher nicht.
„Jetzt bist du dran Lisa“, hörte Sara.
Langsam öffnete ich die Augen und tatsächlich zeigte die Flasche auf mich. Ich schluckte schwer. Langsam wanderte mein Blick über die anderen Marie würde mich vermutlich nur ein bisschen ärgern. Serina hatte sicherlich einige schlimme Ideen aber sie wäre zumindest nicht fies. Beim Rest war ich mir nicht so sicher. Aber solange es nicht John war, dem ich bedingungslos ausgeliefert sein würden.
„Wie fesseln wir sie?“, fragte Tim mit einem gierigen Blick auf meine Brüste.
„Oh, ich habe da ein bisschen was“, kommentierte Serina die frage mit einem verschmitzten grinsen.
Gelassen erhob sie sich, trat zwischen Tim und John hindurch, und begann in ihrem Schrank zu kramen.
„Was hast du den so für Spielzeuge?“, fragte John. Gelassen trat er neben sie und blickte über ihre schulter in den Schrank. Noch immer trug er als einziger eine Hose.
„Das brauchen wir auf jeden Fall.“
Nach und nach reichten die beiden zwei paar Handschellen, vier kurze Seile,mehrere Vibratoren und einen Ballknebel heraus. Als John diesen mit einem zwinkern an Tim weiter gereicht hatte. Landete seine Hand wie zufällig auf Serinas Arsch. Sie reagierte soweit ich es sehen konnte, nicht darauf. Doch Tim starte die beiden neidisch an.
Währenddessen schienen John und Serina sich über das nächste Sextoy zu streiten.
„Das brauchen wir auf jeden Fall.“
„Ich weis nicht, das ist nicht für jeden. Und ich bezweifel, dass wir den jetzt brauchen.“
„Oh, wir können damit sicher noch etwas anfangen.“
Die Aussagen schien John echt nervös gemacht zu haben. Das war echt ein seltener Anblick.
„Ok, dann noch denn und das und damit haben wir glaube ich genug.“
„Übe am besten schon mal ein bisschen damit, dann wird es nachher leichter.“
Als sie sich um drehten hatte John eine Buttplug und eine Tube Gleitgel in den Händen. Serina hingegen hielt einen großen rosanen Strapon mit einigen künstlichen Adern, an einem schwarzen Geschirr in den Händen.
Sie blickt John noch immer mit einem ammisierten aber leicht spötischen grinsen an. Es wirkte auch irgendwie … flirtend.
Das versetzte mir einen leichten Stich. Zwar war ich mir sicher dass ich nichts mehr für den Arsch entfand, aber es tat trotzdem irgendwie weh. Zu sehen wie jemand mit ihm flirtet.
„Na dann, fesseln wir dich“, riss mich Marie aus meinen Gedanken, „Das schulde ich dir noch.“
Beim rum albern hatte ich sie mal an ihr bett gefesselt und eine Stunde lang durch gekitzelt.
Ich blick sagte mir eindeutig, dass sie es mir jetzt mit gleicher Münze heimzahlen wollte.
„Erstmal die Hände.“ Mit zwei der Seile machte sich Sara daran meine Handgelenke hinter meinem Rücken zusammen zu binden. Marie hingegen schnappte sich den Ballkneben.
„Schön den Mund auf machen, schließlich gehört das zu deiner Aufgabe.“
Innerhalb kürzester Zeit war ich auf meine Knien gut verschnürt und konnte mich weder bewegen noch sprechen.
Nun kam Tim in mein Gesichtsfeld, in der Hand hielt er den Buttplug.
„Das geht jetzt wirklich zu weit“, warf Marie ein.
„Wieso damit kann sie sich schon mal auf dass vorbereiten was ihr gleich bevor steht.“
„Tim, wenn du gleich dran bist, kannst du denn gerne verwenden, aber ein Buttplug ist eindeutig nichts zu fesseln,“ schaltete sich auch Serina ein.
Mit einem Halstuch verband sie mir die Augen.
„Und jetzt alle raus.“
Ich hörte Gerumpel während die anderen sich erhoben und zur Tür gingen.
Plötzlich spürten ich eine heißen Atem an meinem Gesicht und Tim flüsterte mir zu: „Bis gleich.“
Er kniff mir schmerzhaft in die rechte Brust und war dann verschwunden.
Ich konnte nur raten ob die anderen wirklich draußen waren. Und was sie jetzt machten.
Aber mich beschäftigte vor allem eine Frage...
Wem werde ich ausgeliefert sein?
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