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Chapter 4 by Planlos Planlos

Reist Heiko jetzt ab, oder bleibt er noch einen zweiten Tag?

Er bleibt noch.

Der zweite Tag

Heiko hatte alles geregelt und Melanie hatte, seinen Anweisung folgend, eine Suite im besten Hotel der Stadt angemietet.

Gut ausgeruht tauchte er dann morgens vor Schichtbeginn überraschend wieder in der Filiale auf, um mit dem Filialleiter noch einen Rundgang durch die Produktion und Logistik zu machen.

Schon beim Betreten des Unternehmens fielen ihm ein paar ausgesprochen hübsche, junge Frauen auf, die sich am Eingangstor unterhielten und sich dann gemeinsam Richtung Umkleiden begaben.

Heiko hatte nicht vor, den Tag ohne einen guten Fick zu beenden.

Während des Rundgangs hatte er ein waches Auge für alles und jeden. Er war dafür bekannt, Missstände sofort zu erkennen und anzusprechen. Immer wieder war er verwundert, dass man mit einfachen Kunststoffteilen, für deren Herstellung kaum ausgesuchtes Personal von Nöten war, so viel Geld verdienen ließ.

In der Endkontrolle traf er auf eine der Frauen, die ihm heute am Eingangstor aufgefallen war. Sie war mit einem Tank-Top, einer engen Jeans und Turnschuhen bekleidet und telefonierte sichtlich erregt und ein Platz an der Linie schien unbesetzt.

„Was soll das denn, telefonieren während der Arbeit, keine ordentliche Arbeitskleidung und keine Sicherheitsschuhe. Wie können Sie das dulden?“ fragte Heiko seinen Filialleiter barsch und schritt auf die junge Frau zu.

Bei ihr angekommen, griff er sie am Unterarm, mit dem sie das Handy am Ohr hielt, entnahm es ihr aus der Hand und unterbrach das Telefonat.

„Junge Frau, ist das Ihre Arbeitseinstellung?“ Er sah in die entgeisterten Augen seines Gegenübers.

„Bitte, mein Kind muss aus dem Kindergarten abgeholt werden, es scheint krank und ….“.

Weiter kam sie nicht, denn Heiko nahm sie am Arm und zog sie in Richtung der Sozialräume, gefolgt von seinem aufgeregten Filialleiter.

Dort angekommen drückte er sie auf einen Stuhl und platzierte sich ihr gegenüber.

„Sie können gehen und prüfen Sie die Arbeitsplätze und die ordnungsgemäße Kleidung der Mitarbeiter, wie Sie es hätten zu Schichtbeginn schon tun sollen.“ forderte er seinen Filialleiter energisch auf.

„So, und nun zu Ihnen. Wie heißen Sie und was machen Sie hier, also welche Tätigkeit üben sie aus?“

„Jana, Jana Kovac heiße ich und ich bin in der Endkontrolle eingesetzt.“ entgegnete die völlig verschüchterte junge Frau.

„Hhhhmm und Ihr Kind ist krank? Haben Sie jemanden, der sich um das Kind kümmern kann?“

„Ich erreiche gerade niemanden, aber ich kann mir den Verdienstausfall auch nicht leisten, mein Arbeitgeber zieht es mir vom Lohn ab.“

„Was ist mit dem Vater?“

„Weg, hat mich verlassen und zahlt auch nicht. Muss mich allein und mein Kind kümmern.“

„Ok, also zusammengefasst sind Sie Jana Kovac, Leiharbeiterin, ledig mit Kind, wenn ich Sie richtig verstehe. Ich denke, wir müssen einen Mitteilung an Ihren Arbeitgeber machen, wegen der fehlenden Sicherheitskleidung und der eigenständigen Arbeitsunterbrechung.“

„Bitte nicht, ich, ich verliere meinen Job, ich bin noch in der Probezeit und brauche das Geld dringend.“ Heikos Gegenüber wurde immer aufgelöster, geradezu panisch und innerhalb weniger Minuten hatte er das hübsche Ding da, wo er es haben wollte.

„Sie die echt?“. Heiko schaute der Frau nicht mehr in die Augen, sondern direkt auf die Titten, die sich groß und rund unter dem Tank-Top abzeichneten.

„Was?“ kam die irritierte Rückfrage von Jana, die sichtlich verwirrt nun auch noch errötete und an sich heruntersah.

Heiko hatte bewusst diesen Sprung gemacht, um gleich nachzusetzen.

„Tu nicht so, als wüsstest Du nicht, dass ich nach Deinen Titten gefragt habe. Also, ich gehe mal davon aus, dass Du Dir keine Operation leisten kannst und sie echt sind.“

Heiko stand unvermittelt auf, nahm Jana am Arm und zog sie vom Stuhl.

„Wir holen jetzt Deine Kleine ab und reden über Deine Zukunft und kein Wort zu irgendjemandem, verstanden?“.

Was hat Heiko jetzt vor?

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