What's next?
und blase noch mal
„Du darfst dich setzen“, sagte Rainer ruhig. Ich gehorchte langsamer, als ich es eigentlich wollte, und spürte noch immer die angespannte Stille im Raum. Mein Mann wirkte ebenso verwirrt wie ich, doch in seinem Blick lag etwas Helles, beinahe Erleichtertes, das mich zusätzlich aus dem Gleichgewicht brachte. Rainer setzte sich ebenfalls, nahm sich Zeit und musterte uns beide, als wolle er prüfen, was dieser Moment mit uns gemacht hatte. „War es schlimm?“, fragte er schließlich, zuerst an mich gerichtet. Ich suchte nach einer ehrlichen Antwort. „Ja und nein“, sagte ich leise. Es klang widersprüchlich, aber genau so fühlte es sich an. Rainer lächelte kaum merklich, dann wandte er sich meinem Mann zu. „Und für Sie?“ Mein Mann atmete langsam aus. „Aufregend“, sagte er. „Neu. Schwer einzuordnen.“
Rainer reichte mir ein Glas Wasser, als hätte er schon vorher gewusst, dass ich diesen kleinen Abstand brauchen würde. Ich nahm es dankbar entgegen und trank langsam, während ich versuchte, wieder ruhiger zu atmen. Dann sah Rainer meinen Mann an. Seine Stimme blieb höflich, fast beiläufig, doch die Frage, die darin lag, „Darf sie das bei mir auch mal?“ veränderte sofort die Stimmung. Ich verschluckte mich beinahe und spürte, wie mir die Wärme ins Gesicht stieg. Auch mein Mann wurde rot. Er sah erst Rainer an, dann mich, dann wieder Rainer. Einen Moment lang wirkte er, als stünde er vor einer Tür, von der er nicht wusste, ob er sie öffnen wollte. „Ich weiß nicht“, sagte er schließlich leise. „Darüber habe ich noch nie wirklich nachgedacht.“
Rainer lächelte nur und ließ seine Antwort in der Stille ausklingen. Er wartete eine Weile, lang genug, dass mein Herzschlag lauter zu werden schien. Dann sah er mich an. „Komm“, sagte er ruhig. „Stell dich vor mich.“ Mein Herz klopfte so heftig, dass ich es bis in den Hals spürte. In meinem Kopf tauchte wieder dieser Satz auf, der mich seit Beginn des Abends begleitete: Vertrauen musste man lernen. Ich atmete tief ein, stand auf und trat vor Rainer. Jeder Schritt fühlte sich bewusster an als der vorherige. Als ich vor ihm stehen blieb, wusste ich nicht, ob ich mich mutiger oder verletzlicher fühlte.
Rainer blieb sitzen und sah mich aufmerksam an. „Weißt du noch, wie es geht?“, fragte er leise. Seine Stimme war ruhig, doch in ihr lag eine Erwartung, die den Raum enger wirken ließ. Ich schluckte, nickte kaum merklich und brachte ein leises „Ja“ hervor. Dann senkte ich mich langsam vor ihm hin, nicht hastig, sondern mit jedem Moment deutlicher spürend, dass mein eigener Wille und seine ruhige Führung miteinander rangen. Rainer sagte nichts. Gerade dieses Schweigen machte es schwerer. Er strich mir behutsam über die Haare, als wolle er mich beruhigen und zugleich daran erinnern, wer diesen Augenblick lenkte. Ich spürte, wie sich in mir Scham, Unsicherheit und eine seltsame Form von Trotz vermischten. Für einen Moment war alles still: mein Atem, sein Blick, die unausgesprochene Grenze zwischen uns.
Ich sauge seinen Schwanz lange er stöhnt und dann kommt er wieder schlucke ich es und dieses Mal mache ich sofort sauber stehe auf und sage wieder danke. Rainer schließt seine Hose. Mustert mich.
„möchtest du auch einen Orgasmus haben“ fragt er mich ruhig neutral. Ich schaue ihn an „ja ich bin auch sehr erregt“. Er lächelt „sieht man deutlich“ sagt er und ruft dann Kai. Ich werde knallrot, weil Kai reinkommt.
Kai trat ein, ohne zu zögern, als hätte er die ganze Zeit in der Nähe gewartet. Rainer sah ihn an und sagte mit dieser höflichen Bestimmtheit, die keinen Befehl wie einen Befehl klingen ließ: „Die junge Dame braucht einen Augenblick, um wieder zu sich zu finden. Kannst du ihr helfen?“ Ich wurde knallrot. Damit hatte ich nicht gerechnet. Kai kam ruhig auf mich zu, sein Auftreten kontrolliert und respektvoll, aber gerade diese Selbstverständlichkeit brachte mich aus dem Gleichgewicht. „Selbstverständlich“, sagte er. Ich wusste nicht, wie ich reagieren sollte. Mein Blick suchte meinen Mann, doch er saß nur da und sah zwischen Kai und mir hin und her. In seinem Gesicht lag dieselbe Unsicherheit, die ich in mir spürte. Niemand sprach. Und wieder war es Rainer, der die Stille beherrschte.
Kai trat hinter mich, und allein seine Nähe veränderte die Luft im Raum. Ich spürte Wärme, Zurückhaltung und zugleich diese unübersehbare Selbstverständlichkeit, mit der er sich bewegte. Er sagte nichts, fragte nicht weiter, sondern wartete nur einen Moment, als wolle er mir die Möglichkeit geben, mich innerlich zu sammeln. Und dann führte er ein ferngesteuertes Vibrator Ei in mich ein. Mein Atem wurde flacher. Rainer beobachtete uns ruhig, fast sachlich, und nahm dann sein Handy zur Hand. Es war eine kleine Bewegung, doch sie hatte sofort Gewicht. Mir wurde klar, dass auch dieser Moment längst nicht so zufällig war, wie er wirken sollte. Zwischen Erwartung, Scham und einer nervösen Wachsamkeit blieb ich wie erstarrt stehen, während die Kontrolle wieder leise den Besitzer wechselte. Und ich das leichte Vibrieren spüre.
Rainer sah mich an, dann mein Mann, während Kai noch immer hinter mir stand. Für einen Moment schien niemand zu atmen. Dann bemerkte ich, wie Rainer kaum sichtbar nickte. Es war nur eine kleine Bewegung, fast beiläufig, und doch veränderte sie sofort alles. Kai trat noch näher, seine Hände blieben ruhig, zurückhaltend, aber präsent genug, um mir bewusst zu machen, dass ich nicht mehr allein über diesen Moment bestimmte. Die Anspannung in mir wurde stärker, mein Atem unruhiger. Rainer hielt das Handy in der Hand, ohne den Blick von mir zu nehmen, und jedes Zögern, jede Reaktion schien von ihm registriert zu werden. Kai beugte sich leicht zu mir und flüsterte: „Sag rechtzeitig Bescheid.“ Seine Stimme war leise, beinahe sachlich, und gerade das machte es schwerer. Ich spürte, wie ich an eine Grenze kam, nicht plötzlich, sondern Schritt für Schritt. Kurz bevor ich sie überschritten hätte, brachte ich mühsam ein leises Wort hervor. Im selben Augenblick endete alles. Kai trat zurück, Rainer senkte die Hand, und die Stille, die danach blieb, fühlte sich beinahe lauter an als zuvor.
Ich stand noch immer unter dem Eindruck des Moments, doch gerade deshalb traf es mich umso stärker, als alles bewusst abgebrochen wurde. Kai trat ruhig zurück, als habe er nur auf ein unsichtbares Zeichen gewartet, und verließ den Raum, ohne sich noch einmal umzudrehen. Zurück blieb dieses offene, unvollständige Gefühl, das schwerer auszuhalten war als jeder klare Abschluss. Rainer beobachtete mich aufmerksam. „Möchtest du, dass dein Mann sich jetzt um dich kümmert?“, fragte er mit derselben ruhigen Sachlichkeit wie zuvor. Ich hätte gern gezögert, hätte gern länger überlegt, doch die Antwort war längst in mir, bevor ich sie aussprechen konnte. „Ja“, sagte ich leise. Rainer wandte sich meinem Mann zu. „Du hast sie gehört“, sagte er. „Möchtest du das übernehmen? Oder fürchtest du, dass dich dieser Moment überfordert?“ Mein Mann wurde rot. Sein Blick ging zu mir, dann zu Rainer. Er wirkte hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, stark zu wirken, und der Angst, genau daran zu scheitern. Schließlich senkte er kurz den Blick. „Ich glaube“, sagte er ehrlich, „ich bin zu aufgewühlt dafür.“
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