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nach dem tanzen

Chapter 9 by rallebonn

Nach einer gefühlten Ewigkeit auf der Tanzfläche kehre ich beschwingt zurück. Schon auf dem Weg zu ihnen spüre ich, wie die beiden Männer mich beobachten. Ihre Blicke bleiben einen Moment zu lange an mir hängen, prüfend und aufmerksam. Ich lächle sie an, versuche mir meine Unsicherheit nicht anmerken zu lassen, stelle mich vor sie, nehme meinen Drink und nippe langsam daran. Dann fordert er mich auf, mich zu setzen. Ich zögere nur einen kurzen Augenblick, folge seiner Bitte und sitze schließlich zwischen ihm und meinem Mann.

Mein Mann hatte bereits ordentlich getrunken, doch es schien ihm nichts auszumachen — im Gegenteil, er wirkte gelöst und ausgelassen. Auch ich spürte den Alkohol inzwischen deutlich; alles fühlte sich etwas weicher, lauter und unwirklicher an. Plötzlich wandte sich unser Gastgeber mir zu. Seine Stimme klang beiläufig, fast freundlich, doch in seiner Frage lag etwas Persönliches, er wollte wissen, ob ich den String trage, und das machte mich sofort verlegen. Ich lachte unsicher, spürte, wie mir die Röte ins Gesicht stieg, und suchte nach einer Antwort. Bevor ich etwas sagen konnte, kam mir mein Mann zuvor und antwortete für mich. Für einen Moment wurde es stiller zwischen uns, und ich merkte, wie unangenehm mir die Situation plötzlich war.

Unser Gastgeber lächelte, sah mich einen Moment lang schweigend an und stellte dann die Frage, ob ich gerne Strings trage oder lieber Pantys oder ob ich öfters mal ohne Unterwäsche aus dem Haus ging. Mir wurde schlagartig heiß im Gesicht. Ich spürte, wie alle Geräusche um mich herum für einen Augenblick dumpfer wurden, als hätte jemand die Musik leiser gedreht. Er nippte ruhig an seinem Glas und wartete, ohne den Blick abzuwenden. Ich sagte nichts. Mein Herz klopfte schneller, und je länger das Schweigen dauerte, desto unangenehmer wurde es. Schließlich lächelte er erneut, beinahe gelassen, und fragte noch einmal nach. Da verschluckte ich mich fast an meinem Drink und wusste nicht, wie ich reagieren sollte.

Verlegen nippe ich an meinem Drink und sage zunächst nichts. Die Sekunden ziehen sich unangenehm in die Länge. Dann wechselt er galant das Thema, als wäre nichts gewesen, und beginnt über völlig Belangloses zu reden. Ich nicke mechanisch, doch meine Gedanken hängen noch immer an seiner Frage fest. Mitten in einem Satz, fast ohne Zusammenhang, höre ich mich plötzlich antworten. Erst danach begreife ich, dass ich mehr gesagt habe, als ich eigentlich wollte.

Die beiden Männer sehen mich an, und für einen Moment scheint die Stimmung im Raum zu kippen. Unser Gastgeber lächelt noch immer, doch sein Blick wirkt nun ernster, fast prüfend. Dann stellt er mir erneut eine Frage, leiser als zuvor, aber so direkt, dass mir der Atem stockt. „Was?“, frage ich entsetzt und spüre, wie meine Stimme unsicher klingt. Ich richte mich etwas auf, halte mein Glas fester umklammert und merke, dass ich nicht weiß, ob ich lachen, ausweichen oder einfach aufstehen soll. Aber er schaut mich nur an und wiederholt die Frage kurz leise „zeigst du mir den String an dir?“

Er lächelt nur und sagt mit ruhiger Stimme, ich solle mich nicht so anstellen. Seine Worte klingen sanft, doch genau das macht sie für mich noch unangenehmer. Wieder spüre ich, wie mir die Hitze ins Gesicht steigt. Dann steht er auf, nimmt meine Hand und zieht mich langsam vom Sofa hoch. Plötzlich stehe ich direkt vor ihm. Sein Blick bleibt auf meinem Gesicht, abwartend und fordernd zugleich. Ich zögere, unsicher, was ich tun oder sagen soll. Neben mir höre ich meinen Mann leise kichern und etwas Unverständliches murmeln. Meine Nervosität wächst, während ich das Gefühl habe, dass alle Augen auf mir liegen. Ich höre wie er leise fast flüsternd sagt „nun zieh das Kleid hoch bis zur Hüfte“ ich schlucke zögere aber dann ziehe ich es langsam hoch

Am liebsten würde ich die Situation sofort beenden, doch seine ruhige, bestimmende Stimme lässt mich einen Moment lang erstarren. Ich bleibe stehen, viel zu angespannt, um klar zu reagieren. Sein Blick sucht meinen, als warte er darauf, dass ich etwas sage. In mir überschlagen sich die Gedanken: Warum sage ich nichts? Warum gehe ich nicht einfach? Die Musik, das Lachen der anderen und das leise Klirren der Gläser wirken plötzlich weit entfernt. Dann bittet er mich, mich wieder zu setzen. Ich folge zögernd, mit einem flauen Gefühl im Magen, ohne selbst genau zu verstehen, warum. Erst in diesem Moment wird mir bewusst, wie sehr mich die ganze Situation verunsichert aber auch erregt.

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