What's next?
Gloria kniet nieder
„G – grüß Gott, Herr Pfarrer.“
„Grüß Gott. Deine Mutter hat dich geschickt?“
Ich nickte.
„Ja, Herr Pfarrer. Sie fühlt sich heute nicht recht wohl. Sie sagte, ich soll die Blumen versorgen und alles sauber machen.“
„Sehr brav.“
Er lächelte freundlich, und trotzdem wagte ich kaum, ihm in die Augen zu sehen. Für mich war er nicht irgendein Mann. Er war der Herr Pfarrer. Derjenige, der sonntags am Altar stand, von der Kanzel die Predigt las und vor dem ich stets besonderen Respekt empfand. Ich schaute schüchtern zu Boden.
Er trat einen Schritt auf mich zu.
„Nun, bevor du anfängst ...“
Er hob die rechte Hand.
„Komm her, Kind.“
Natürlich wusste ich, was er meinte. Dennoch überkam mich plötzlich Unsicherheit. Ich trat vor ihn, ging auf die Knie. Der ausgetretene Stein unter meinen Knien fühlte sich durch den Stoff meines Kleides kalt an.
Ich faltete die Hände, sah ehrfurchtsvoll zu ihm auf und erwartete seinen Segen.
In diesem Augenblick war alles andere vergessen. Der Auftrag meiner Mutter, die Blumen, der Staub auf den Bänken. Sogar meine Nervosität. Ich spürte nur noch die feierliche Stille der Kirche und die Hand des Geistlichen, die über meinen Kopf schwebte.

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