Was geht in Sonja vor?
Lust auf Abenteuer
Ich spürte ein starkes Verlangen nach einem Abenteuer — ähnlich wie beim Teamabend.
Etwas Wildes. Etwas, bei dem ich die Kontrolle abgeben konnte. Einerseits reizte es mich ungemein, wenn Lukas einfach über mich herfallen würde. Aber wie er jetzt haderte, zögerte, unsicher war — es passierte nicht. Und so dachte ich immer mehr an die Szene mit Markus zurück. An die Macht, die ich damals gespürt hatte. An die Hilflosigkeit. An die intensive Mischung aus Scham und Lust.
Ich musste gestehen: Nach dem Teamabend hatte ich etwas getan, das ich mir selbst kaum erklären konnte.
Ich war online gegangen und hatte Fesseln, stabile Manschetten, Seile und ein paar andere Dinge bestellt. Heimlich ausprobiert. An mir selbst. Und alles in eine große, unauffällige Handtasche gepackt, die ich heute mitgenommen hatte.
Jetzt, während ich Lukas zusah, wie er sich langsam für mich auszog, wuchs die Lust in mir.
Als er nur noch in Boxershorts vor mir stand, griff ich in meine Tasche und warf vier stabile, gepolsterte Manschetten aufs Bett.
Ich (mit ruhiger, aber bestimmter Stimme): „Zieh die an. An Händen und Knöcheln.“
Lukas erstarrte kurz. Er schaute mich mit großen Augen an. Man sah ihm die Überraschung und die innere Zerrissenheit an. Aber er gehorchte.
Langsam legte er sich die Manschetten an. Zuerst an den Handgelenken, dann an den Knöcheln. Seine Bewegungen waren unsicher, fast schon demütig.
Ich spürte ein tiefes, dunkles Kribbeln in mir. Die Macht. Die Kontrolle. Die Vorfreude.
Lukas stand jetzt vor mir — nur noch mit den Manschetten bekleidet. Sein Schwanz war hart. Er schaute mich an, wartend. Verletzlich.
Und ich genoss diesen Moment in vollen Zügen.
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