Wie gehen treffen weiter?
Bereits am Abend wieder gemeinsames Essen - von Lukas
Nach dem gemeinsamen Mittagessen bei Sonja ging ich nach Hause. Ich war aufgewühlt.
Eigentlich war meine Idee gewesen, sie in ein schönes Restaurant einzuladen. Etwas Neutrales. Etwas, wo ich die Kontrolle haben könnte. Aber Sonja hatte angeboten, wieder zu ihr zu kommen. Da habe ich „Nein“ gesagt.
Lukas: „Diesmal bin ich dran. Ich lade dich zu mir ein.“
Obwohl ich etwas befürchtete, dass sie von meiner Wohnung enttäuscht sein könnte — sie ist deutlich kleiner und einfacher als ihre — habe ich es trotzdem getan. Und zu meiner großen Erleichterung hat sie sofort mit einem Lächeln angenommen.
Jetzt war ich im Stress.
19 Uhr sollte sie kommen. Ich hatte nur noch wenige Stunden. Ich putzte die Wohnung, räumte auf, wechselte die Bettwäsche (nur für den Fall), stellte Blumen auf den Tisch und überlegte fieberhaft, was ich kochen könnte.
Ich wollte sie nicht enttäuschen. Nicht mit meiner bescheidenen Wohnung. Nicht mit dem Essen. Nicht mit mir.
Immer wieder schaute ich auf die Uhr. Die Nervosität stieg.
Hoffentlich findet sie es nicht zu klein… zu einfach… zu „unfertig“.
Aber sie hatte ja gesagt. Mit Freude.
Das gab mir etwas Mut.
Ich wollte, dass dieser Abend schön wird. Für sie. Für uns.
Und ich hoffte sehr, dass sie sich bei mir wohlfühlen würde.
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