Wie wird der Freitagabend

Nettes Abendessen mit Lukas

Chapter 59 by petra1 petra1

Das kleine italienische Restaurant war gemütlich beleuchtet, nicht zu voll und genau richtig für ein erstes richtiges Gespräch zu zweit.

Lukas war anfangs sehr zurückhaltend. Er saß mir gegenüber, spielte nervös mit seiner Serviette und lächelte etwas verkrampft. Die Erlebnisse vom Teamabend standen natürlich im Zentrum — es war unmöglich, sie zu ignorieren.

Ich versuchte, es ihm leichter zu machen. Mit etwas Geschick und Geduld schaffte ich es, dass er freier wurde.

Ich: „Wie war das eigentlich für dich… als du mich auf dem Tisch hattest?“

Lukas atmete tief durch und schaute mich endlich richtig an.

Lukas: „Ehrlich? Es war eine Tortur. Im positiven und im negativen Sinne. Ich hatte schon vorher… davon geträumt, mit dir zu schlafen. Mehr als einmal. Aber in dieser Situation? Gefesselt, vor allen anderen… das war hart. Ich habe die Zähne zusammengebissen und mir gesagt: Wenn schon, dann mache ich es wenigstens gut für sie.“

Er lächelte schüchtern.

Lukas: „Und dann… hast du mich ausgewählt. Das hat mich schon ein bisschen stolz gemacht. Auch wenn ich mich gleichzeitig total schlecht gefühlt habe.“

Ich nickte verstehend.

Ich: „Und bei Andreas?“

Lukas: „Da war ich eifersüchtig. Richtig eifersüchtig. Ich dachte einen Moment, du hättest vielleicht ein Auge auf ihn geworfen. Er hat mich auch überrascht. Der hat eine richtig gute Show abgeliefert. Technisch war er stark.“

Wir schwiegen einen Moment. Dann sagte ich leise:

Ich: „Weißt du… ich staune über mich selbst. Dass ich die Person bin, die plötzlich etwas die Fäden zieht. Das gab es mit Bernd nie. Warum eigentlich? Habe ich mich nicht getraut? Oder habe ich es nicht getan, weil ich gespürt habe, dass er mich dann abweisen würde?“

Lukas hörte aufmerksam zu.

Ich: „Ich hoffe ganz natürlich, dass ein Mann auch viel Initiative hat. So etwas Langweiliges wie mit Bernd will ich nie wieder erleben.“

Ich lächelte ihn an.

Ich: „Aber im Rückblick muss ich mir auch sagen: Initiative muss von beiden Seiten kommen. Und vom Partner akzeptiert werden.“

Lukas nickte langsam. Man sah ihm an, dass er darüber nachdachte.

Wir redeten noch lange. Über die Nacht, über uns, über das, was wir uns für die Zukunft vorstellen konnten. Es war ein schöner, ehrlicher Abend.

Noch wusste ich wenig über ihn. Auch wenn ich neugierig war — ich ließ mir Zeit. Ich wollte sehen, ob Lukas die Initiative ergreifen würde.

Und ein kleiner Teil von mir war gespannt, ob er es tun würde.

Start your own immersive adult AI roleplay story
Ad

Wird Lukas offener?

Back Start Over View Story Map

0 comments