Behält Sonja die Kontrolle?

Sonja, die heimliche Leaderin - von Lena

Chapter 20 by petra1 petra1

Ich saß mit meinem Weinglas in der Hand da und beobachtete das Schauspiel schon seit einer ganzen Weile.

Eigentlich hätte ich nie gedacht, dass dieser Abend so laufen würde. Und schon gar nicht, dass Sonja die absolute Hauptrolle spielen würde.

Ich war ehrlich neidisch.

Sonja saß nackt zwischen uns, nur in ihren schwarzen High Heels, und wirkte dabei so verdammt selbstsicher. Nicht auf die aufgesetzte, verzweifelte Art, sondern ruhig und fast schon würdevoll. Jedes Mal, wenn sie aufstand, bewegte sie sich natürlich, ohne sich zu verstecken. Wenn die Männer anzügliche Sprüche machten, lächelte sie nur leicht oder konterte trocken. Kein Kreischen, kein Weglaufen, kein peinliches Verstecken.

Dabei hatte ich Sonja immer als Mauerblümchen gesehen.

Die ruhige, bieder wirkende Buchhalterin. Die Frau, die nach Feierabend wahrscheinlich Sportklamotten anzog und früh ins Bett ging. Erotik? Sex? Das war für sie doch ein Tabu – zumindest hatte ich das immer gedacht. Und jetzt saß sie hier, splitternackt vor acht Männern, ließ sich anstarren, wurde nass kommentiert – und schien es sogar ein bisschen zu genießen.

Das machte mich neidisch. Richtig neidisch.

Ich bin selbst nicht prüde. Ich hatte schon einige wilde Abende hinter mir. Aber ich hätte mich niemals getraut, so weit zu gehen wie sie. Nicht so souverän. Nicht so… unberührbar.

Anna neben mir kicherte leise, als Michael wieder einen dummen Spruch machte. Wir beide bremsten die Jungs ab und zu, aber eigentlich nur, damit es nicht komplett aus dem Ruder lief. Insgeheim fand ich es geil, wie Sonja im Mittelpunkt stand. Es hatte etwas Befriedigendes, die „Unschuldige“ so entblößt zu sehen.

Und doch bewunderte ich sie.

Wie sie Markus gerade eine Ohrfeige verpasst hatte, ohne dabei hysterisch zu werden. Wie sie jetzt wieder ganz ruhig dasaß, die Beine elegant übereinandergeschlagen, und einfach nur präsent war. Die Männer fraßen ihr praktisch aus der Hand.

Verdammt, Sonja… wo hast du das plötzlich her?

Ich nahm einen großen Schluck Wein. Ein Teil von mir wollte sie beschützen. Ein anderer Teil wollte sehen, wie weit sie noch gehen würde. Und ein kleiner, hässlicher Teil in mir hoffte fast, dass sie irgendwann doch die Kontrolle verlieren würde.

Weil es mich ärgerte, dass ausgerechnet sie heute Abend die Königin war.

Ich lehnte mich zu Anna hinüber und flüsterte leise:

„Die genießt das gerade richtig, oder?“

Lisa grinste nur und nickte.

Und ich konnte den Blick einfach nicht mehr von Sonja abwenden.

Start your own immersive adult AI roleplay story
Ad

Bleibt Sonja die Königin?

Back Start Over View Story Map

0 comments