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Chapter 3 by drz drz

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Der Besuch bei John

Und dann schickte mich mein Rektor auf Hausbesuch.

11 Tage nach meinem letzten Fehltag war es. Ich sollte nach einer Schülerin sehen, die nicht zum Unterricht erschienen war. Die Eltern machten sich Sorgen. Die Noten von Juliane, so hieß das Mädchen, waren schlechter geworden und nun kommt sie nicht mehr nach Hause.

Ob ich da mahl vorbeischauen könnte?

So begann diese Intrige. Man hatte nichts gegen mich in der Hand. Und ich hätte den Nachhilfelehrern nie die Arbeiten gegeben. Das sollte sich ändern.

Juliane. Ja, die Juliane. Die reichsten Eltern von allen und trotzdem sehr schlau. Aber auch gerissen, faul und verkommen. Sie konnte es sich leisten.

Also fahre ich am Freitag nach dem Unterricht zu der mir angegebenen Adresse. Zu diesem John.

Mir war klar, dass Juliane nicht irgendeinen Freund hatte. Aber das Anwesen, zu dem mich diese Adresse führte war schon was Besonderes.

Ein einsam gelegenes Haus am See mit sehr viel Garten drum herum. Weit eingezäunt.

Das Haus liegt auf einem steilen Hügel und hat 2 Geschosse. Deshalb ist es vom Gartentor, an dem ich klingen musste, schon gut zu sehen. Ich fuhr den Weg hinauf und sah das Haus in all seiner Pracht.

Eine breite Tür in der Mitte überdach mit einem Säulengang wird auf beiden Seiten von jeweils 2 Fenstern flankiert. In der oberen Etage finden sich dann 4 Fenster und eine Tür zum Balkon, der auf den Säulengang führt. Die Dachpfannen lagen dann eher flach. Das Haus war auch so hoch genug, da es ja auf diesem Hügel stand. Seitlich führte ein Weg in den Hügel und endete unter dem Haus. Ob sich unter diesen Garagen noch weitere Kellergeschosse befanden, konnte so nicht gesehen werden. Das Haus war etwa 25 Meter breit und 15 Meter lang. Mindestens 3 Geschosse, da der Hügel offensichtlich aufgeschüttet wurde.

Kurzum. Das Ding roch nach Geld.

Und dann öffnete mir John.

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