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Chapter 11 by Troller Troller

Bringt es Entspannung?

Sicher doch!

Es plätschert fröhlich, das Mädchen nimmt sich viel Zeit und unterbricht den Strahl immer wieder, lässt ihn über ihre Finger tropfen. Der Druck in ihrer Blasse wird so nur ganz langsam weniger, so wie Sarah es mag. Sie verlässt die geräumige Duschkabine, föhnt ihr halblanges lockiges Haar. Cremt sich mit einer Kokosöl Lotion auf die Feuchte Haut.

Zieht sich wieder ihre Nachtkleidung an, Sarah geht zur Wäschetonne vor der Waschmaschine. Hebt den Deckel, leider lehr. „Schade! Kein Hemd von Paps!“ Ziemlich enttäuscht lässt das Mädchen den Eimer zuschwingen. Sie sieht sich im Bad um. „Alles schick so weit!“ Nur im Waschbecken läuft noch Wasser, der Plug hat sicher lange genug gebadet. Sie testet mit der Zungenspitze, ob „PIK-ASS!“ nun auch sauber und gut kühl ist, sie ist mit dem Test zufrieden. Also küsst sie ihren schwarzen Freund hingebungsvoll. Nun geht sie die Treppe herunter, ist bereit zum Frühstück.

Es ist niemand im Haus, ihre Eltern sind angeblich Arbeiten. Aber seit der großen Wirtschaftsreform muss doch keiner mehr als 28,5 Stunden die Woche Malochen, es sei denn, er macht es frei und willig. Die Tauschpunkte sind ja konvertierbar. Sarah wird sich später Gedanken darüber machen, was sie tun mag. Das er dumme Junge nicht da, dass macht Sarah sehr froh, sie hasst es, wen ihr, ihr, bekackter, Bruder Dirk den Sonnabend Morgen versaut.

In ihren Arm ruht „PIK-ASS!“ wie ein fetter Kater, als sie in der Küche ankommt. Gedankenverloren streichelt sie ihn, so als sei er ein Gummitier. Sarahs Blick streicht über dem Tiefkühlschrank, sie ist doch alleine in der Wohnung. „Nur für ein Stündchen?“ Es ist verlockend, das junge Mädchen tätschelt ihren schweren Begleiter, Beglücker oder Trainer.

„Ja er möchte es auch!“ An einem andern Samstag wird sie es machen. Sie weiß ja das „PIK-ASS!“ sich nicht vor dunklen Orten fürchtet, er würde es sicher aushalten und danach wird ihm ja auch wieder rasch warm werden. Die Schülerin ist sich sicher, dass er auch Spaß an diesem Experiment hat. Sarah geht um den Tisch und „PIK-ASS!“ findet seinen vorläufigen Platz, auf dem Küchentisch und von dort sieht er Sarah zu, er wartet, ungeduldig auf seinen Einsatz.

Die Schülerin greift sich 4 Scheiben Weißbrot, schiebt sie in den Toaster. Das ist sicher mehr als sie Essen wird, aber Sarah mag es wen alle Fächer, Schlitze und Öffnungen auch gebraucht werden. Das ist ihr nicht nur an diesem Gerät wichtig, dieser Gedanke lässt die junge Frau schmunzeln. „Ja ich liebe es, gut gebraucht zu werden!“ Sarah zwinkert „PIK-ASS!“ zu, sie überlegt, was sie noch braucht.

Fällt ihr was ein?

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