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Chapter 121
by
gha93
What's next?
Ein versöhnliches Abendessen
Das Abendessen verlief ruhig und entspannt. Ja, es war sogar harmonisch.
Alle unterhielten sich und hatten gute Laune.
Selbst Anja war einigermaßen umgänglich, sprach aber hauptsächlich mit Robert, der ihr im Gegenzug fast seine gesamte Aufmerksamkeit widmete.
Vielleicht lag das aber auch an dem Top, das Anja trug.
Sie hatte sich umgezogen.
Das Top war neu und noch etwas tiefer ausgeschnitten als das von heute Morgen. Es war aus einem dunklen, glänzenden Stoff gefertigt, der sich perfekt an ihre Kurven schmiegte.
Außerdem war es mindestens eine Größe zu klein, was dazu führte, dass Anjas Brüste sich noch etwas mehr aus dem engen Stoff wölbten.
Ich konnte sehen, wie sich ihr Atem unter dem Stoff hob und senkte und wie sich die Rundungen bei jeder Bewegung gegen den Stoff pressten.
Es war eine bewusste Wahl, das war klar.
Zusammen mit Jennifers knappem Outfit, dessen Anblick ich (und eine Menge anderer Studenten) heute schon den ganzen Tag genießen durften, und Pias ebenfalls recht tief ausgeschnittener schwarzen Bluse kam da ganz schön viel nackte Haut zusammen.
Aber Anja lag eindeutig in Führung.
Die freizügige Kleidung war nicht nur mir aufgefallen.
Robert hatte, wie schon gesagt, Gefallen an Anjas neuem Top gefunden, schaute aber ab und zu auch zu Jennifer hinüber.
Doch damit war er nicht allein.
Amüsiert beobachtete ich, wie Ben möglichst unauffällig zwischen seinen Schwestern hin- und herschaute. Selbst seine Mutter bekam den einen oder anderen interessierten Blick ab.
Anja bekam davon nichts mit. Sie hatte nur Augen für Robert. Und Jennifer versuchte das Ganze zu ignorieren.
Sie machte sich etwas klein neben mir, spielte mit ihrem Besteck und warf mir gelegentlich ein verlegenes Lächeln zu.
Natürlich störte es sie nicht, dass Ben sie ansah, aber vor ihren Eltern schien ihr das dann doch etwas zu viel zu sein.
Irgendwann erwischte Pia Ben, als er wieder einmal auf ihr Dekolleté starrte.
Sie errötete, ließ sich ansonsten aber nichts anmerken.
Allerdings presste sie ihre Brüste noch etwas mehr nach vorne, um Ben eine bessere Sicht zu geben.
Bens Augen weiteten sich.
Die Spannung am Tisch war fast greifbar.
So ging es eine ganze Weile weiter, bis schließlich alle satt waren.
Nach dem Essen verabschiedeten Jennifer und ich uns und machten uns auf den Weg die Treppe hinauf.
Plötzlich fiel mir auf, dass ich mein Handy in der Küche hatte liegen lassen.
Ich ging noch einmal zurück, blieb dann aber vor der Küchentür stehen.
Von drinnen hörte ich, wie Anja mit Robert redete.
Sie waren allein da drin. Pia hatte den Tisch schon vor uns verlassen und Ben war direkt nach uns gegangen.
Ich entschied mich, im Flur zu warten und etwas zu lauschen.
"Es tut mir so leid, dass ich immer so ... so scheiße zu dir war", hörte ich Anja sagen.
Ihre Stimme klang aufrichtig, beinahe ****.
"I.. ich war immer so gemein zu dir, und das tut mir leid."
"Danke", antwortete Robert. "Aber das ist schon okay, Anja. Wirklich."
"Nein, Robert", Anja seufzte. "Es ist nicht okay. Das weiß ich. I... ich will nur, dass du weißt, dass es mir wirklich, wirklich leidtut. Du bist so toll und ich ... ich ..."
Ihre Stimme wurde leiser und unsicherer.
Dann hörte ich auf einmal ein Schmatzen, gefolgt von einem leisen Stöhnen von Anja.
Ich hielt den Atem an. Das Geräusch war eindeutig ein Kuss gewesen.
Mein Herzschlag beschleunigte sich.
"Anja, wir sollten nicht ...", leistete Robert schwachen Widerstand.
Seine Stimme klang gepresst, fast erstickt.
"I... ich weiß. Aber ich will es ... I... ich brauche das ...", antwortete Anja bestimmt. "Ich brauche dich, Robert."
Wieder hörte ich, wie sie sich küssten. Diesmal intensiver.
Ich konnte mir vorstellen, wie ihre Lippen sich aufeinanderpressten, wie ihre Zungen sich trafen.
Ich hörte, wie sie sich bewegten. Stoff raschelte, ein Stuhl wurde verschoben, Anja stöhnte, dann Robert.
Die Geräusche wurden lauter. Ein Stöhnen, ein Keuchen, das Klirren von einem Glas, das umgestoßen wurde.
Dann plötzlich Stille.
"E... entschuldige", hörte ich Anja etwas atemlos sagen.
Dann rannte sie aus der Küche an mir vorbei die Treppe hinauf. Vor lauter Eile bemerkte sie mich gar nicht.
Ihr Gesicht war gerötet und ich sah die Lust in ihren Augen, die Verwirrung, die Erregung, die Scham.
Ich wartete einen Moment und versuchte zu verarbeiten, was gerade passiert war.
Mein Herz klopfte noch immer wie wild in meiner Brust.
Nachdem ich durchgeatmet hatte, ging ich in die Küche.
Robert schaute erschrocken auf.
"Oh, Tom. Hallo ... W... was gibt's?"
"Ach, ich habe nur mein Handy vergessen", sagte ich und **** mich, ruhig zu bleiben.
Mein Blick fiel auf den Tisch. Ein Glas war umgekippt, und sein orangefarbener Inhalt hatte sich auf der Tischdecke ausgebreitet.
Robert nickte erleichtert und setzte sich dann abwesend auf seinen Stuhl.
Behutsam rieb er sich mit dem Zeigefinger über die Lippen, als könnte er Anjas Geschmack noch immer spüren.
Ich ging zu meinem Platz, nahm mein Handy, das noch immer auf der Bank lag, und verließ dann die Küche.
Robert beachtete mich gar nicht, sondern saß weiter nur gedankenverloren da.
What's next?
Verdorbene Gedanken
Tom manipuliert die Gedanken seiner Freundin und deren
Ein seltsamer Stein verleiht dir die Fähigkeit, die Gedanken anderer zu kontrollieren. Freunde und sind nun deinen, aber auch ihren eigenen, schmutzigen Gedanken ausgeliefert. Über Feedback und Kapiteleinreichungen freue ich mich immer. Erzählt mir gerne, was ihr von meiner Story haltet oder spinnt sie in euren eigenen Kapiteln weiter.
Updated on Apr 14, 2026
by gha93
Created on Apr 15, 2022
by gha93
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