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Chapter 20 by Sordisi Sordisi

Wie geht es weiter? Was geschieht mit Jenny? Was erlebt der Vater sonst noch?

Jenny und der "Schwarze Mann"

"Verdammt noch mal..." fluche ich. Dieser Kerl ist riesig. Er überragt mich mindestens um zwei Köpfe. Ich stemme mich mit aller Kraft gegen ihn. Aber es ist unmöglich, ihn aus der Dusche zu bekommen.
" He... Jetzt zappel doch nicht so rum wie ein kleiner Fisch." Brummt er mich von oben an. " Nur die Ruhe...."
Er hält mich fest. Seinen kräftigen Händen kann ich nicht entkommen. Er hebt mich ein wenig hoch und ich strampel’ wie eine Blöde.
Erst als meine Kräfte nachlassen und ich schnaubend in seinen Armen hänge, setzt er mich wieder ab.
" Gehts wieder..?" fragt diese dunkle Stimme mich. Was soll ich machen? Wenn ich mich weiter wehre, wird das übel enden und wer will das schon.
" Ja .... geht wieder... " zische ich meinen schwarzen Dusch-Gast an. " Ich hab mich nur erschrocken... Menno."
Langsam löst sich der feste Griff. Das Wasser prasselt noch auf uns beide. Er ist viel dunkler als Mustafa. Mustafa ist mehr so Karamell. Aber der Typ? Kohlraben-Schwarz. Ein Muskelpaket obendrein noch. Als er lächelt, blitzen seine Zähne weiß und seine Augen leuchten.
Er hebt den Kopf nach oben und lässt das Wasser über seinen bulligen Körper rinnen.
" Ich wollt dich nicht erschrecken, kleiner Fisch. " sagt er und in seiner tiefen Stimme liegt etwas, was mich wirklich beruhigt.
Ich stehe mit dem Rücken zur Wand. Er könnte mich zermatschen, wie eine Laus.
" Ach was... ? Echt nicht? Meine Mutter hat mich immer vor dem schwarzen Mann gewarnt..." versuche ich es.
Er lacht leise. " Das sind alles Märchen. Ich bin ein ganz Lieber..." schnauft er. Dann dreht er das Wasser ab und sieht mich wieder an.
" Deine Mutter kennt sie wohl aus mit Schwarzen? "schnurrt er.
Hm, gute Frage, denke ich mir. Mir ist natürlich klar, dass er dabei nicht auf normalen gesellschaftlichen Umgang anspielt. Als ich mir vorstelle wie Mama unter so einem Typen begraben liegt und er versucht seinen Schwanz in ihrer Möse unterzubringen, sie mit weit aufgerissenen Augen nach Luft schnappt muss ich doch grinsen.
" Also erzählt hat sie nie was davon... Aber was weiß ich denn schon? Ich bin ja doof und unschuldig."
Er hält den Kopf schief.
" Sollst du so lügen, kleiner Fisch? " lächelt er. Na sollte ich wohl besser nicht. Und wenn man mal ehrlich ist? Man muss nur eins und eins zusammenzählen.
Mein Vater flüchtet geradezu aus dem Bad nach unserem Piss-Spielchen? Ich gehe duschen und plötzlich stolpert Mister " Black-Hammer" in die Dusche? Zufall ist das nicht.
" Hm... Du hast uns beobachtet? " Gucke ich hoch. " Mich und meinen Vater? "
" WOW!!! " kommt es von ihm. Die Überraschung steht ihm ins Gesicht geschrieben. Das sich ein junges Ding sich mit so einen alten Mann einlässt, scheint okay für ihn zu sein. Dass sich eine Tochter von ihrem Vater anpissen lässt, scheint ihn dann doch zu überraschen.
Ob er mir das nun glaub oder nicht,ist aber egal ich merke nur wie sein Gehirn rattert.
" Du?... Mir wird jetzt doch ein bisschen kalt..." flüster’ ich.
Er blickt mich an, meine Brustwarzen sind knallhart wie kleine Perlen. Eine leichte Gänsehaut hab ich auch. Ihm scheint das alles nichts auszumachen.
Sein Ebenholz-Ständer hat fast nichts von seiner Spannkraft verloren.
" Dann lass uns doch ein warmes Plätzchen suchen, kleiner Fisch." brummt er.
Ich kann nur nicken. Zum ersten will ich ja aus der Dusche raus und zum zweiten .... Okay ich geb´s zu. Ich bin neugierig.
Auch wenn ich zuerst ziemlich verängstige war, er macht mir nicht den Eindruck als wenn er mich fressen will.
Mein neuer Freund gibt den Weg frei und ich kann aus der Dusche schlüpfen. Er reicht mir ein Handtuch und trocknet sich mit einem anderem selber ab. Sein Ständer wippt dabei auf und ab. Jede Bewegung von ihm zeigt einen anderen Muskel, den Bizeps, die Bauchmuskeln, selbst die Muskeln an seinen Oberschenkel und Waden vollziehen ein Tanz. Oh Scheiße geht es durch meinen Kopf, je länger ich ihn beobachte. Dieser Typ wird mein Verderben sein.
"Was ist?" reist er mich aus meinen Gedanken.
" Häää?" stotterte ich wie eine blöde Gans. Sicher denkt er jetzt, mich hat der Mut verlassen. Er streckt mir seine Hand entgegen.
Mein Handtuch gleitet zu Boden. " Ja, suchen wir uns ein Plätzchen... mein Großer." sage ich und ergreife seine Pranke.
" Immer noch Angst vor dem Schwarzen Mann? " lächelt er.
" ähhmmm Nö... Vielleicht hat ja meine Mutter gelogen...." grinse ich.
Wir treten aus dem Bad.
Ich nackt, er nackt. Er riesig, ich klein. Er schwarz wie die Nacht, ich das hellhäutige Ding. Seine Hand in meiner. Ich, die trippelnd neben ihn herlaufe. Beide auf der Suche nach einem Zimmer.
Dann bleibt er doch stehen. Dieser große schwarze Mann zieht mich ran zu sich. Mitten auf dem Flur. Jeder könnte uns sehen. Beugt sich runter zu mir.
Das wird jetzt ein Test.
Natürlich weiß er was er will, er will nur sicher gehen, dass ich es auch weiß. Je mehr er sich herunterbeugt, desto mehr komme ich auf die Zehenspitzen, um ihn entgegenzukommen.
" Sicher? " fragt mich sein Mund.
" Sehr Sicher..." flüstere ich. Wir küssen uns und es geht mir durch und durch. Ich spüre wieder seine Kraft. In seinen Armen werde ich leicht wie eine Feder. Zart wie ein Zweiglein, dass er zerbrechen könnte. Noch immer uns küssend hebt er mich endgültig hoch. Meine Beine umschlingen ihn. Ich klammere mich an ihn wie ein Äffchen, umschlinge mit den Armen seinen Hals. Ich höre mich kichern und quicken vor Albernheit.
Ohne Mühe kann er mich tragen und das nächste Zimmer auf meinen Ritt, auf meinen Ritt auf meinem Schwarzen Hengst, gehört uns.
Mit dem Ellenbogen drückt er die Klinke runter und wir verschwinden vom Flur.

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