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Chapter 24 by Reyhani Reyhani

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Die Älteste

Maria wirkte nervös, als sie an die Tür klopfte. Sie hatte Annabelle vom Frühstück direkt hierher geführt. Der medizinische Untersuchungsraum, in den sie eintraten, verursachten bei Annabelle Unbehagen. Ein Schreibtisch, eine Liege, ein paar Vitrinen und Metallschränke – alles wirkte steril, funktional und ein bisschen altmodisch.

Die Frau, die sie in einem engen, weißen Kittel empfing, war groß und blond. Wie alt die Älteste eigentlich war, war schwer zu sagen. Irgendwas zwischen 40 und 60. Annabelle war ein wenig enttäuscht. Bei diesem Titel hätte sie eher eine ehrwürdige Greisin erwartet. Die Frau, die vor ihnen stand, war schwer einzuschätzen, deshalb mahnte sich Annabelle zur Vorsicht. Erst als sie Maria erkannte und dabei ein Lächeln über ihr Gesicht huschte, entspannte sich Annabelle ein wenig.

„Meisterin Alexandra“, sprach Maria, „ich bringe euch unser neuestes Mitglied, Annabelle. Der Pater hat sie in meine Obhut gegeben, damit sie alles über das Leben bei uns lernt.“

Die Angesprochene erwiderte kühl: „Ich habe ihre Akte bereits erhalten. Sie ist eine Hure wie nicht anders zu erwarten war. Sie hat sich draußen mit der Lust Satans infiziert und hat bereites bei ihrer Aufnahme versucht, Pater Anton zu verführen. Aber deshalb ist sie wohl hier, um sich von der Sünde zu befreien und ein keusches Leben zu beginnen.“

Bevor Annabelle sich verteidigen konnte, wandte sich die Frau mit strengem Ton direkt an sie: „Zieh dich aus und leg dich auf die Untersuchungsliege. Wir wollen sehen, ob wir deinen sündigen Leib noch retten können.“

Auch wenn Maria sie nicht flehend angesehen und in Richtung der Liege geschoben hätte, hätte Annabelle es nicht gewagt zu widersprechen. Noch mehr als von den vier Meistern im Frühstücksraum ging von dieser Frau eine bedrohliche Autorität aus. Die strahlte aus ihren kalten, blauen Augen. Meisterin Alexandra war gewohnt, dass man ihr gehorchte. Was passierte, wenn das nicht geschah, wollte Annabelle nicht herausfinden. Schnell ließ sie ihr Kleid zu Boden gleiten und legte sich auf die Liege. Der Plastikbezug klebte an ihrer Haut.

„Arme hoch!“, befahl Meisterin Alexandra und fixierte dann Annabelles Hände oben an der Liege. Das Geräusch, mit dem sie sich ein Paar Latexhandschuhe überzog, verursachten bei Annabelle eine Gänsehaut. Noch viel unangenehmer war der Geschmack, als sie ihr gleich darauf ohne Vorwarnung zwei Finger in den Mund steckte. Dann musste sie würgen, als die Finger hinab in ihren eh schon gereizten Rachen stießen.

Zum Glück suchten die Hände der Meisterin gleich darauf gezielt Annabelles kleine Brüste. Sie wurden betastet und gedrückt und zum Schluss wurden ihre Nippel lang gezogen. Instinktiv versuchte sich Annabelle wegzudrehen, bis ein strenger Blick und der sich erhöhende Druck an dieser empfindlichen Stelle sie erstarren ließen.

Danach wanderte die Hand hinunter zu Annabelles Mitte. Ohne Vorwarnung wurden ihre Schamlippen auseinandergezogen und die zwei Finger stießen in die Öffnung dazwischen. Nach ein paar probenden Bewegungen zog die Meisterin die Finger wieder hinaus, zog sie durch ihre Spalte und ließ sie oben auf der Stelle, unter der Annabelles Klitoris verborgen war, ruhen.

Unter leicht kreisenden Bewegungen ihrer Finger fasste die Meisterin das Ergebnis ihrer Untersuchung zusammen: „Sie ist eine Hure. Ich kann ihre Erregung noch in ihrem ganzen Körper spüren besonders in ihrer Fotze.“

„Wir haben beim Frühstück vier Brüder erleichtert. Wir wollten ihnen helfen, damit sie hinterher ungestört ihrer Arbeit nachgehen können“, erklärte Maria.

Annabelle hob ihren Kopf und sah ihre Mentorin ungläubig an. „Nein, so war es nicht ... es hat mich nicht erregt ... ich habe nur ...“, stammelte sie, bevor ihre Stimme versagte. Meisterin Alexandra hatte mit der flachen Hand auf ihre Scham geschlagen. Annabelles von der gestrigen Züchtigung noch empfindlichen Schamlippen, ihr Venushügel und die Innenseiten ihrer Schenkel standen erneut in Flammen.

Schnell fixierte Alexandra auch Annabelles Becken und Beine mit ein paar Handgriffen auf der Liege „Wir werden das Werk, das Pater Anton gestern bei der Aufnahme begonnen hat, fortsetzten. Es wird ein langer Weg, dir deine Sünden auszutreiben, aber es lohnt sich.“

Annabelle wurde mulmig. „Bitte, Meisterin schlagen sie mich nicht. Ich war ganz bestimmt nicht erregt. Ich verspreche, ich werde mich von jetzt an beherrschen.“ Da sie wusste, dass Protest nichts helfen würde, probierte sie es mit Betteln.

„Keine Angst, heute gebe ich dir nur etwas, das Satan hoffentlich ein wenig von deiner läufigen Fotze fernhalten wird. Der Geruch scheint ihn ja besonders anzuziehen.“

Die Frau im Kittel zog sich einen Hocker und einen kleinen Medizinwagen auf Rollen aus einer Ecke heran. Dann hörte Annabelle das Klappern von Instrumenten, die sie sich auf der Ablagefläche bereitlegte. Alexandra stand auf und begann wieder, an Annabelles Scham zu drücken. Annabelle fühlte, wie etwas ihre beiden Schamlippen einquetschte und unangenehm nach außen zog. Dann wandte sich die Ältere Annabelle zu und beugte sich hämisch grinsend über sie.

In ihren Fingerspitzen baumelten zwei silberne Ringe vor Annabelles Gesicht. Sie wurden durch ein kleines Kreuzes verbunden, an dessen zwei Armen sie mit etwas Spiel befestigt waren. Immerhin war Annabelle vorgewarnt, was jetzt kommen würde. Allein das war eine große Erleichterung in ihrer gegenwärtigen Lage. Und tatsächlich spürte sie kurz darauf einen stechenden Scherz an ihren Schamlippen, der jedoch schnell abebbte.

Maria trat an die Liege heran, sodass sie in Annabelles Gesichtsfeld geriet. Sie lächelte warm, streckte die Hand aus und streichelte sie über den Kopf. „Jetzt bist du endgültig eine von uns.“

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