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Chapter 17 by Meister U Meister U

What's next?

Sie lösten die Lederriemen

Johannas Knie gaben sofort nach. Sie taumelte, von Saya aufgefangen, die sie wortlos zum Barbereich führte. Johanna ließ sich auf einen Hocker fallen, ihr nackter, verschwitzter Arsch klebte sofort am kalten Leder.

Ihre Atemzüge kamen noch immer in Stößen. Der pochende **** in ihren frisch gepiercten Brustwarzen war ein konstanter, brennender Begleiter. Sie spürte die Blicke auf sich, auf den kleinen Metallstiften, die in ihrem Fleisch steckten.

„Etwas Hochprozentiges“, keuchte sie. „Vodka. Pur.“

Das Glas wurde vor sie gestellt, klare Flüssigkeit. Sie umklammerte es mit zitternden Händen und kippte es in einem Zug hinunter. Das Brennen des Alkohols in ihrer Kehle war eine willkommene Ablenkung von dem Feuer in ihrer Brust.

Ihr Blick schweifte durch den Club. Sie sah Liv, die noch immer beobachtete. Sie sah Bernd, der sich an der Theke zu ihr umdrehte und ihr ein langsames, anerkennendes Lächeln schenkte.

Sie bestellte einen zweiten Vodka.

Auch Tobi war inzwischen eingetroffen. Er schlenderte auf die Bar zu, sein Blick hing sofort an den glänzenden Metallstiften in ihren Brustwarzen. Ein fieses Grinsen zog über sein Gesicht.

„Deine anale Entjungferung wurde mir versprochen“, sagte er zur Begrüßung, als würde er eine bestellte Ware abholen.

Der Satz traf Johanna wie ein Schlag in den Magen. Der Vodka schien jäh zu vereisen. Ihr Lächeln erstarrte. Das war neu. Das war eine andere Hausnummer. Eine letzte, unbetretene Grenze.

Ihr Mund öffnete sich, aber kein Ton kam heraus. Sie spürte, wie sich alles in ihr zusammenzog. Angst? Aufregung? Beides. Ein heftiges Zittern überfiel sie.

Doch dann, tief in ihrem Bauch, regte sich wieder dieses schmutzige, vertraute Pochen. Die Demütigung seiner Worte, die Reduzierung auf ein Versprechen, das einzulösen war, machte sie auf perverse Weise scharf.

Ihr Blick flog zu Saya, die worthinter ihr stand und alles beobachtete. Sayas Gesicht zeigte keine Überraschung, nur Zustimmung.

„Das… das stimmt“, presste Johanna schließlich selbst heraus. Ihre Hand umklammerte das leere Vodkaglas so fest, als könnte es sie retten. „Ich habe es versprochen.“

Tobi nickte, zufrieden. „Dann lass uns nicht lange warten. Der Bock ist frei.“

Er deutete zu dem abgegriffenen Strafbock in der Mitte des Raumes. Johannas Knie fühlten sich an wie Wackelpudding. Sie glitt vom Barhocker, ihr Körper war eine einzige Symphonie. Sie würde ihm geben, was er forderte.

Livs Stimme schnitt klar, aber ruhig durch die angespannte Stille. Sie war aufgestanden und trat nun zwischen Johanna und Tobi. Ihr honigblondes Haar fiel wie ein Vorhang zwischen sie.

„Sie braucht jetzt erstmal eine Pause, Tobi“, sagte Liv, ohne ihn anzusehen. Ihr Blick war auf Johanna gerichtet, analysierend, fast besorgt. „Schau sie an. Sie zittert am ganzen Körper. Der Adrenalinpegel ist im Keller. Das wäre jetzt nicht mehr schön, das wäre nur noch rohe Verarbeitung.“

Sie wandte sich leicht zu Tobi um, ihre grau-grünen Augen trafen seine mit sanfter, aber unnachgiebiger Autorität. „Und wir haben noch gar nicht die anderen Räume und Möglichkeiten erkundet. Der Club hat mehr zu bieten als nur den Barbereich.“

Tobi wollte etwas erwidern, ein zynisches Kommentar auf den Lippen, aber Liv hob leicht die Hand. „Dein Anspruch verjährt nicht. Er wird nur intensiver durch das Warten. Für euch beide.“

Ihre Worte waren wie ein kühles Tuch auf Johannas überreiztem Geist. Die direkte Konfrontation mit Tobis Forderung war abgewendet, hinausgeschoben. Doch in dieser Erleichterung lag auch ein Funke der Enttäuschung, eine perverse Neugier auf das, was ihr nun vorläufig verwehrt blieb.

Liv legte eine Hand auf Johannas nackte Schulter. „Komm“, sagte sie leise. „Ich zeige dir den Rest des Hauses. Es gibt einen Raum, der nur mit weißen Lederliegen ausgestattet ist. Und einen anderen ganz in Schwarz, mit Geräten, die du dir noch nicht vorstellen kannst.“

Johanna ließ sich führen, ihr Körper fühlte sich an wie geleert. Der pochende **** in ihren Brustwarzen war jetzt nur noch ein fernes Echo. Sie warf einen letzten Blick über die Schulter zu Tobi.

Liv führte Johanna durch einen schmalen, schwach beleuchteten Korridor. Zwei Türen gingen davon ab, massiv aus Eiche, mit je einem kleinen, vergitterten Sichtfenster.

„Das hier sind die privateren Spielzimmer“, erklärte Liv und blieb vor der ersten Tür stehen. „Getrennt vom Trubel der Bar. Für intensivere Sessions.“

Sie öffnete die erste Tür. Der Raum dahinter war überraschend hell und klinisch. Die Wände und die Decke waren strahlend weiß gekachelt, der Boden aus abflussdotiertem Edelstahl. In der Mitte stand eine Art Gynäkologenstuhl aus Chrom und weißem Leder, verstellbar und mit Halterungen für Beine und Arme. An der Wand hing ein Sortiment an medizinisch anmutenden Instrumenten – Spekula, Klammermaterial, lange, dünne Stäbe. Eine grelle OP-Lampe hing von der Decke. Der Raum roch nach Desinfektion und Kälte.

„Der Behandlungsraum“, sagte Liv. Ihre Stimme hallte an den Wänden wider. „Hier geht es um Kontrolle. Um die Illusion der Untersuchung. Der hilflosen Auslieferung an einen willkürlichen medizinischen Eingriff.“ Ihr Blick streifte Johanna. „Sehr psychologisch. Sehr intim.“

Sie ließ die Tür ins Schloss fallen und ging zur nächsten.

Der zweite Raum war sein absolutes Gegenteil. Die Wände waren mit dunkelrotem Samt ausgeschlagen, der Boden mit dicken, schwarzen Teppichen belegt. Die Luft roch schwer nach Sandelholz und Leder. Hier gab es keine grellen Lichter, nur einzelne, gedimmte Spots, die ihre Strahlen auf die zentralen Objekte warfen: Eine schwarze, gepolsterte Liege, breit genug für mehrere Personen. Ein großer, lederbezogener Sessel, der einem Thron glich. Und an den Wänden ein Arsenal an Werkzeugen, das nicht klinisch, sondern dekadent wirkte: Peitschen mit weichen Lederzungen, Handschellen mit Samtfütterung.

„Der Boudoir“, flüsterte Liv. „Hier geht es nicht um ****. Jedenfalls nicht primär. Hier geht es um Sinnlichkeit. Um Verführung. Um die langsame, bewusste Steigerung der Lust bis zur Unerträglichkeit.“ Sie strich mit den Fingern über den Samt an der Wand. „Eine völlig andere Art der Hingabe.“

Sie musterte Johanna, deren Augen weit aufgerissen zwischen der weißen Kälte des einen und der roten Hitze des anderen Raumes hin und her huschten.

„Beide Räume bieten interessante Möglichkeiten für ausgedehnte Spiele“, fasste Liv zusammen. „Die Wahl des Raumes definiert die Art des Spiels.“ Sie lächelte neugierig. „Welche Art von Erforschung lockt dich mehr, Johanna? Die klinische Kälte? Oder die sinnliche Hitze?“

Liv führte Johanna eine schmale Wendeltreppe hinauf in den ersten Stock. Die Geräuschkulisse des Clubs wurde leiser, gedämpfter. Oben angekommen, öffnete sie eine schwere, schalldichte Tür.

Der Raum, der sich ihnen bot, war weitläufiger und vielseitiger ausgestattet als alles, was Johanna bisher gesehen hatte. Die Luft war warm und trug den Geruch von Leder, Schweiß und einem Hauch von Sandelholz.

Ihre Augen wurden sofort von einem großen, schwarzen Andreaskreuz in der Mitte des Raumes angezogen, an dem eine Frau mit rotem Haar gefesselt war, deren Rücken eine zarte Röte zeigte. In einer Ecke stand der erwähnte Käfig, niedrig und mit Samt ausgelegt, in dem ein Mann und eine Frau eng umschlungen lagen.

Dann sah sie Freya.

Ihr nackter, älterer Herr war auf eine moderne Streckbank aus Stahl und Leder gefesselt. Seine Gliedmaßen waren in den Halterungen fixiert, sein Körper war leicht gespannt, jeder Muskel war sichtbar. Er wirkte völlig ausgeliefert.

Freya hingegen war noch vollständig bekleidet. Sie trug ihr schwarzes Lederoutfit, die Stiefel, die Handschuhe. Sie stand reglos neben ihm, in der Hand eine lederne Reitgerte, mit der sie langsam über ihre eigene Handfläche strich. Sie beobachtete ihn, wie man ein interessantes Insekt unter dem Mikroskop beobachtet. Ihre Miene war konzentriert, fast wissenschaftlich.

Es war ein Bild absoluter Kontraste. Seine völlige Nacktheit und Hilflosigkeit. Ihre vollständige, undurchdringliche Bewaffnung mit Kleidung und Autorität. Sie berührte ihn nicht. Sie quälte ihn nicht körperlich. Die Qual war die der Antizipation, der ungewissen Wartezeit.

Johanna blieb wie angewurzelt stehen. Dieser Raum war eine andere Welt. Hier schien es nicht um rohe Triebabfuhr zu gehen, sondern um die choreografierte, fast künstlerische Inszenierung von Macht und Hingabe.

Liv beugte sich zu ihr. „Hier oben“, flüsterte sie, „geht es um die Perfektion des Spiels. Jedes Detail ist durchdacht.“

Freya bemerkte sie. Ihr Blick hob sich für einen Sekundenbruchteil von ihrem Opfer, traf Johannas, und ein winziges, anerkennendes Lächeln erschien auf ihren Lippen. Dann wandte sie ihre Aufmerksamkeit wieder dem Mann auf der Streckbank zu, der unter ihrem Blick zu zittern begann.

Johanna ging langsam auf Freya zu. Der Anblick der vollkommenen Kontrolle, die Freya ausübte, zog sie magnetisch an. Freya musterte sie, als sie näherkam. „Bist du bereit für eine neue Erfahrung, Johanna?“, fragte sie, ohne ihre Haltung zu verändern. Johanna nickte, fast unmerklich.

„Gut“, sagte Freya. Sie deutete mit der Reitgerte auf den Kopf des Mannes auf der Streckbank. Seine Augen, weit aufgerissen vor Angst und Erregung, verfolgten jede ihrer Bewegungen. „Setz dich. Auf sein Gesicht. Er wird dich zum Höhepunkt lecken. Und er wird es gut machen.“

Es war keine Bitte. Das war eine Ansage für beide.

Johanna zögerte einen Herzschlag lang. Dann gehorchte sie. Sie schwang ein Bein über seine Schulter und ließ sich vorsichtig auf sein Gesicht sinken. Seine Nase und sein Mund waren unter ihr begraben. Sie spürte seinen heißen Atem, den Widerstand seiner Zunge, die sofort, gehetzt und unsicher, zu arbeiten begann.

In dem Moment drehte Freya langsam an einem Rad der Streckbank. Ein leises Knacken war zu hören. Die Spannung in den Gliedmaßen des Mannes erhöhte sich merklich. Ein unterdrücktes Stöhnen entwich ihm, gedämpft durch Johannas Scham.

„Du wirst dein Bestes geben“, zischte Freya zu ihm hinab. Sie ließ die lederne Gerte sanft über seine Eichel streichen, die steif und feucht vor Erregung war. „Sonst werde ich dieses Rad noch weiterdrehen. Verstanden?“

Seine Antwort war ein verzweifeltes, verstärktes Lecken unter Johanna.

Und Johanna genoss es. Sie genoss die fremde Zunge, die nun mit der panischen Energie der Angst und des Gehorsams arbeitete. Sie genoss den Blick hinab auf seinen zuckenden, gefangenen Körper, auf seinen Penis, den Freya mit der Spitze der Gerte bearbeitete – nicht richtig schlagend, sondern drohend, forschend, als würde sie ein empfindliches Instrument justieren.

Johanna spürte, wie die Erregung nur langsam in ihr aufstieg, ein träges, schweres Pochen, das sich mühsam gegen die Erschöpfung des Tages durchkämpfte. Ihr Körper war überreizt, abgestumpft von den vorangegangenen Höhepunkten und Schmerzen. Die Zunge des Mannes fühlte sich fremd und mechanisch an, ein Werkzeug, das seine Pflicht erfüllte.

Doch irgendwie war auch das schön. Es war eine andere, ruhigere Art der Macht. Sie musste nichts tun. Sie musste sich nicht anstrengen. Sie saß einfach da, ein lebendiger, atmender Thron auf seinem Gesicht, und wusste, dass er keine Chance hatte, zu entkommen. Seine Hilflosigkeit war absolut. Sein gesamtes Dasein war darauf reduziert, ihr zu dienen, und selbst das konnte er nur so gut, wie es die gnadenlose Maschine, in die er gespannt war, zuließ.

Sie genoss das richtig. Sie genoss die Geduld, die diese Situation von ihr verlangte. Sie genoss das Wissen, dass seine Qual andauerte, egal ob sie sofort kam oder nicht.

Freya schien das ebenfalls zu genießen, aber auf ihre eigene, kältere Weise. Ihre Freude lag nicht in der eigenen Lust, sondern in der absoluten Kontrolle über die Situation und die beiden anderen Körper. Während Johanna auf dem Gesicht des Mannes saß, fuhr Freya fort, ihn zu quälen. Sie drehte das Rad der Streckbank noch ein winziges Stück weiter. Ein ächzendes Knarren von Stahl und ein verzweifeltes, gepresstes Stöhnen des Mannes war die Antwort.

"Langsamer", befahl Freya, ihre Stimme war ein präziser Dolch. "Und mit der Spitze. Konzentrier dich." Die Zunge unter Johanna gehorchte sofort, ihr Muster ändernd, sich anstrengend, perfektionistisch zu werden in seiner Angst.

Freya lächelte, ein flüchtiges, gefährliches Aufleuchten. Sie ließ die Reitgerte über seinen Oberschenkel gleiten. "Siehst du?", sagte sie zu Johanna, ohne die Augen von ihrem Opfer zu wenden. "Die Motivation durch **** ist so direkt. So rein."

Die kalte Lederzunge der Gerte lag wie ein prickelnder Eisbrand an der Wurzel seines Hodensacks. Ein elektrischer Schreck durchfuhr ihn, so heftig, dass sein ganzer, ohnehin schon gespannter Körper in einer einzigen Woge des Entsetzens zuckte. Diese Bewegung, diese unmittelbare, körperliche Reaktion auf die angedrohte ****, übertrug sich in einem leisen Beben sogar auf Johannas eigenen Körper – eine schaurige, fast intime Resonanz.

"Und du", fuhr Freya fort, und ihre Stimme schnitt nun wie kaltes Glas zu dem Mann hinüber, "wirst weitermachen, bis sie kommt. Egal wie lange es dauert. Verstanden?"

Seine Antwort war kein einfaches Lecken mehr, sondern ein vibrierendes, von einer neuen, panischen Dringlichkeit getriebenes Arbeiten. Die Drohung hing nun greifbar im Raum, ein giftiger Dunst, der ihm jeden Atemzug vergällte. Versagen? Das bedeutete nicht einfach ein Ende, sondern eine Steigerung dieses Schmerzes, eine Vertiefung der Demütigung.

Johanna schloss die Augen und tauchte ein in dieses Gefühl, das sich wie eine schwere, dunkle Woge in ihr ausbreitete. Sie konzentrierte sich auf das glühende Zentrum in ihrem Unterleib, auf diese langsam aber unaufhaltsam wachsende Wärme, die alles andere zu überwuchern begann. Hier, in dieser Kammer, herrschte eine perfekte, unerbittliche Logik. Ich muss nichts tun, außer zu empfangen, durchzuckte es sie, ein Gedanke, der beinahe süß war in seiner befreienden Passivität. Er muss alles tun, um der Qual zu entgehen. Und Freya… Freya hält alle Fäden in der Hand.

Und sie, Johanna, war ein williges Zahnrad in dieser makellosen, grausamen Maschinerie der Lust.

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