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Chapter 8 by kokosmilch kokosmilch

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Kaffee schwarz

Ohne einen Augenblick zu zögern, drängte sich Polizeimeisterin Simoni an dem großen Mann vorbei.

"Wo ist der Panikraum, im Obergeschoss?"

"Ja. Ich gehe vor."

Polizeioberkommissar Brehme folgte ihnen und schloss die Tür hinter sich. "Ist Georgina ihre Frau?", fragte er wie beiläufig.

"Ja, wir sind ein Herz und eine Seele. Wir wissen immer, was der andere denkt", rief Yurii merkwürdig betont in Richtung Küche.

"Das ist aber nett", pflichtete Brehme ihm bei, "ich hätte nichts gegen einen Kaffee. Groß, stark, schwarz wäre gut."

"Ich denke, genau das kann Georgina Ihnen bieten", grinste Yurii.

Er stieg zügig die Treppe hinauf. Die Polizistin nur wenige Stufen unter ihm. Der Polizist watschelte schnaufend schon einige Meter abgehängt hinterher.

Da, ein paar schnelle schwere Schritte, ein Schlag, Schmerzensschrei, ein dumpfer Aufprall. Im Gehen drehte Rena sich, um nach der Ursache der Geräusche zu sehen.

"Was...?"

Ihr Kollege lag verkrümmt am Boden, rührte sich nicht mehr. Über ihm stand ein breitschultriger Schwarzer, bestimmt fast 2 Meter groß.

Simoni wollte ihre Dienstpistole ziehen. Überrascht stellte sie fest, dass sie noch immer ihr Notizbuch in der Rechten hielt. Verdammt. "Die Waffenhand muss immer frei sein, falls überraschend eine bedrohliche Situation eintritt", hatte ihr Ausbilder ihr eingeschärft. Die eine Sekunde, die sie brauchte, um zu entscheiden, ob sie das Büchlein fallen lassen oder wegstecken sollte, genügte Yurii, um zu handeln. Ein kräftiger Stoß in ihren Rücken.

Mit wild rudernden Armen stolperte sie, stürzte die Treppe hinab. Den Aufprall konnte sie mit den Händen abfangen, trotzdem trieb er ihr die Luft aus den Lungen.

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