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Chapter 11 by kokosmilch kokosmilch

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Im Sattel

Oh Gott... was mache ich hier? Wenn das jemand sieht...

Julia stieg auf die Liege. Die kräftigen Arme des Manns halfen ihr, stützten und dirigierten sie, bis sie direkt über seiner Mitte hockte.

Der massive, aufrecht stehende Pfahl zielte mit seiner Spitze direkt auf ihre empfindliche, von den Fingern vorbereitete Spalte. Nur noch Zentimeter trennten sie. Der Druck seiner Hände wurde stärker. Nur noch Millimeter.

Berührung.

Sie keuchte. Ein heißer Schauer überrollte sie, fegte jeden vernünftigen Gedanken beiseite. Langsam, ganz langsam rutschte sie weiter nach unten. Sie spürte die Dehnung. Seine gewaltige Größe füllte sie aus, wie noch niemand zuvor. Tiefer, tiefer, immer tiefer. Nie hätte sie sich die Empfindungen vorstellen können, die dabei in ihrem Innern ausbrachen. Sie klammerte sich an seine Schultern, als wären sie der einzige Halt, der ihr blieb.

Als sie nicht mehr weiter sinken konnte, begannen ihre Hüften sich zu bewegen. Es war, als entwickelten sie ein Eigenleben. Instinktgesteuert. Ohne Kontrolle.

"Ja, so...", murmelte er, als hätte er genau dies erwartet.

Etwas baute sich in ihr auf, immer stärker, unausweichlich. Julia biss sich auf die Lippen. Versuchte, sich zurückzuhalten. Vergeblich. Ein Laut entfuhr ihr, halb Schrei, halb Heulen. Die aufgestaute Spannung entlud sich in einer einzigen Explosion aus Licht und Lust.

Pures Glück.

Sie sank schwer atmend auf ihn, den Kopf gegen seine breite Brust gelehnt. Schwach, überwältigt. Der Kimono rutschte von ihren matten Armen, segelte zu Boden, wo bereits ihr Notizblock und ihr Stift lagen.

Das nenne ich mal Recherche, dachte sie erschöpft, sehr gründliche, tiefgehende Recherche.

Ihre Augen fielen zu.

Und da merkte sie zu ihrem Entsetzen, dass er längst nicht genug hatte.

"Das war ja schon ganz nett, Baby, aber die bezahlte Stunde ist noch nicht um."

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