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Chapter 14
by
Reyhani
What's next?
Freundschaftstest
Nach knapp zwei Stunden haben wir alle Spuren des gestrigen Halloween-Umtrunks beseitigt. Der Weiße Salon strahlt wieder. Es bleibt nur noch eine Aufgabe: die Reste des Proseccos zu vernichten.
Mit der letzten Flasche in der Hand machen wir einen abschließenden Rundgang durch Madeleines Reich. Bei Tageslicht macht der Verkaufsraum auf mich heute den Eindruck eines gut sortierten Sportfachgeschäfts. Für jeden Abenteurer und jede Abenteurerin hat Madeleine die passende Ausrüstung, ganz egal ob sie den Gipfel der Lust erklimmen oder sich nur am Wochenende mal kurz die Beine vertreten wollen. Leichtes Freizeit-Dress, Funktionswäsche, Regenkleidung, Spezialschuhe, Seile, Karabiner, Haken, Stöcke, Schläger und alles für den Reitsport. Madeleines Sortiment ist umfassend.
Der Rest des Weißen Salons bleibt ein Geheimnis. Die meisten Türen an dem Gang, der nach hinten führt, sind verschlossen. Das Verlies der Inquisition haben wir in seinen nüchternen Grundzustand zurückversetzt. Die blutroten Wandbehänge sind verschwunden und die BDSM-Accessoires fortgeräumt. Nur das Andreaskreuz gehört offenbar zur ständigen Ausstattung des Raums.
„Du fragst dich, wie sich Coco gefühlt hat“, errät Madeleine meine Gedanken. „Wenn du mir vertraust, kannst du es mal ausprobieren. Aber es ist natürlich für jeden anders.“
Ich zögere, besonders als sie verlangt, dass ich mein Hemd ausziehe. Doch ich will Madeleine nicht enttäuschen. Natürlich vertraue ich ihr.
Sie verzichtet auf den Knebel, aber die Augenbinde muss sein. An den quietschenden Sohlen der Crocs kann ich hören, dass Madeleine im Raum herumgeht. Dann ist es still. Ist sie rausgegangen oder steht sie neben mir und beobachtet mich? Ich warte. Die Dielen knacken, eine Fliege summt – oder bilde ich mir das nur ein? Dann höre ich nur noch das Rauschen des Blutes in meinen Ohren.
Da – etwas berührt mich an der Seite. Ich zucke unwillkürlich zusammen. Reflexhaft will ich meine Hände herunternehmen und spüre meine Fesseln. Etwas streicht meine Flanke entlang hoch zu meiner Achsel. Dann dasselbe spiegelverkehrt von oben nach unten auf der anderen Seite. Die offensichtliche Symmetrie beruhigt mich.
Mit dem kurzen, feuchten Druck an meiner linken Brustwarze habe ich nicht gerechnet. War das Madeleines Zunge? Rechts dasselbe, bevor ich einen hellen **** fühle. Hat sie mich gebissen?
Noch bevor sie etwas sagt, spüre ich Madeleines Haare an meiner Schulter kitzeln. „Als alle weg waren, habe ich die arme Coco zuerst von den Klemmen befreit, an denen ihr Perverslinge alle ziehen musstet. Dann habe ich sofort ihren Knebel rausgenommen, damit ich besser höre, wie schön das Mädchen singen kann.“
Ich schweige schuldbewusst.
„Ich habe mich um ihre armen, misshandelten Titten gekümmert. Die gehören schließlich zum Betriebskapital.“
Zur Demonstration legt sie ihre Fingerspitzen auf meine Brust, massiert mit kleinen, kreisenden Bewegungen meine Brustwarze und kneift zum Schluss einmal hinein.
Autsch! Ich ertrage es. Ich habe es verdient, denn ich bin ein Schwein. Wie nett von Madeleine, mir das noch mal in Erinnerung zu rufen. Freundschaft bedeutet, ehrlich zueinander zu sein.
Sie lässt von meiner Brust ab und wandert mit den Fingern tiefer. Über meinen Bauch bis zum Bund meiner Hose. Unmerklich krault sie die Härchen unten an meinem Bauch. Mein Schwanz hat sich schon längst in der Hose aufgerichtet. Es drückt unangenehm.
„Dann hab ich mich um Cocos Fötzchen gekümmert. Es war kurz vor dem überlaufen, da musste ich es ein bisschen abkühlen.“
Tschak – ein harter Schag trifft meinen Schwanz. Selbst durch die Hose hindurch tut es weh. Tschak, tschak. Nur ein bisschen weiter unten und es wäre ein Volltreffer. Ich könnte mich nicht einmal zusammenkrümmen.
Das reicht. „Bitte, Madeleine!“, breche ich mein Schweigen.
„Das hat Coco auch gesagt. Eure Erfahrungen müssen ähnlich gewesen sein. Experiment erfolgreich abgeschlossen.“
Sie nimmt mir die Augenbinde ab und macht mich los. Meinen finsteren Blick quittiert sie mit einem verschwörerischen Lächeln.
„Nicht böse sein. Ich verlange meinen Freunden etwas mehr ab, daran musst du dich gewöhnen. Aber ich bin gerecht. Musst du jetzt nach Hause oder willst du auch noch die andere Seite erleben?“
Sie hält mir eine Reitgerte hin. Damit hat sie mich also gepiesackt. Sie wackelt auffordernd mit dem Griff und sieht mich erwartungsvoll an.
Ich zögere. Ist das ein Test? Was ist die richtige Antwort und kann ich hier überhaupt gewinnen?
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Updated on Feb 13, 2026
by SecretLab
Created on Jul 29, 2025
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