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Chapter 26
by
Daemony
Kommt Jasmin zu ihrem Auto und kann die Gegend verlassen?
Startprobleme
Jasmin schaute beklommen zu dem schlaksigen Mann auf. Seine scharf gemeißelten Gesichtszüge waren zur Hälfte vom Schein der Straßenlaterne beleuchtet, die andere Hälfte lag im Schatten, was ihm ein dämonisches Aussehen verlieh. Rote Glut leuchtete auf, als er an seiner Zigarette sog. Er ließ sie lässig zwischen seinen Lippen kleben, dünne Rauchfädchen stiegen in die kalte Nachtluft.
Die Rothaarige neben ihm verlagerte ungeduldig ihr Gewicht von einem Fuß auf den anderen und rückte ihre Pelzjacke zurecht.
"Das ist mein Cousin Markus", stellte sie ihn vor.
„Bist du die mit dem Autoproblem?", fragte er gleichgültig.
Jasmin nickte und schob die Hände in ihre Achselhöhlen, um notdürftig die Kälte abzuhalten. "Ja. Die Tür ist verschlossen und ich habe meinen Schlüssel verloren.“
Die Rothaarige stieß ein leises Kichern aus. "Zu deinem Glück kennt sich Markus hier mit Türschlössern und Zündschlössern aus, Schätzchen.“ Sie stupste ihn spielerisch in die Seite. „Stimmt's?“
Markus sparte sich einen Kommentar, schnippte seine Kippe auf den Boden und trat sie mit dem Absatz aus. „Schauen wir mal.“
Jasmin führte ihn zu ihrem Auto. Sie glaubte, seine Blicke beinahe körperlich auf ihrem Rücken zu spüren. Ihr wurde **** bewusst, dass sie fast nichts anhatte. Vermutlich hatte auch er längst bemerkt, dass sie keine Unterwäsche trug. Sie konnte sich gerade noch ****, den Saum ihres Shirts nach unten zu ziehen, um ihren Hintern halbwegs anständig zu bedecken. Ihr Puls beschleunigte sich. Was sollte sie tun, wenn dieser Markus mehr wollte, als nur ihren Wagen aufschließen?
Wie sehr wünschte sie sich, dass Jan noch bei ihr wäre. Doch das Echo seiner sich entfernenden Schritte war längst verklungen. Seine Abwesenheit sorgte für ein Gefühl der Beklemmung in ihrer Brust. Sie überlegte, ob sie anders hätte handeln sollen und schüttelte leicht den Kopf. Sie hatte ihre Wahl getroffen, die richtige Wahl – oder etwa nicht?
Markus stieß angesichts ihres Kleinwagens ein hämisch mitleidiges Lachen aus, zog ein dünnes, flexibles Metallband aus seiner Tasche, schob es durch den Dichtungsgummi zwischen Autotür und Rahmen und Sekunden später gab das Schloss ein leises Klicken von sich. Er öffnete die Tür und trat mit einer spöttischen Verbeugung zur Seite, als wollte er sagen: Danke für den Applaus, aber es war gar nicht schwierig.
„Danke", murmelte Jasmin und stieg ein. Der Innenraum des Autos war eiskalt und sie rieb sich die Arme, um die Gänsehaut und das aufkommende Zittern zu vertreiben.
„Brauchst du noch was?“, fragte Markus, der sich außen an den Rahmen der offenen Tür lehnte.
„Nein, geht schon." Sie rang sich ein Lächeln ab. "Nur einen kurzen Moment.“
Markus musterte sie einen Augenblick lang, dann zuckte er mit den Schultern. "Wie du willst.“ Er wandte sich der Rothaarigen zu. „Gehen wir.“
Die Frau warf Jasmin einen letzten neugierigen Blick zu, bevor sie sich bei Markus unterhakte und die zwei gemeinsam in die Nacht schlenderten.
Jasmin atmete tief aus und schloss die Augen. Endlich. Endlich konnte sie nach Hause fahren.
Da schoss ihr ein Gedanke durch den Kopf: Was würde geschehen, wenn sie Zuhause ankam? Würde Robert noch wach sein? Würde sie ihm in die Augen sehen und so tun können, als wäre nichts passiert?
Abwesend umfasste die das Lenkrad, automatisch griff ihre Rechte nach dem Zündschloss und ... sie unterdrückte ein unheiliges Fluchen. Wie konnte sie nur so doof sein? Sie hatte keinen Zündschlüssel.
Sie streckte den Kopf aus der offenen Tür und rief: "Markus! Kannst du bitte nochmal kommen und den Wagen anlassen?"
Er drehte sich betont langsam um. Seine herablassende Haltung zeigte überdeutlich, welche Meinung er von Frauen am Steuer im Allgemeinen und von Jasmin im Besonderen hatte.
Jasmin lehnte sich so weit es möglich war im Fahrersitz zurück, als Markus sich in den Raum zwischen ihr und dem Armaturenbrett beugte. Das Auto war nur klein, und sofort wurde die Luft von abgestandenem Zigarettenrauch und klebrigem Rasierwasser geschwängert. Seine Finger bewegten sich geschickt an der Lenksäule entlang, entfernten einen Teil der Plastikabdeckung und legten Kabel frei.
Dann berührte seine Hand ihr Knie.
Ein Schauer durchlief sie, sie unterdrückte einen erschrockenen Schrei. Sie redete sich ein, dass es ein Versehen war. Eine schlichte Unachtsamkeit in dem beengten Raum.
Aber dann passierte es erneut.
Diesmal blieb es nicht beim Knie. Die raue Handfläche drückte gegen die Innenseite ihrer nackten Oberschenkel und glitt daran nach oben. Sie versteifte sich, presste ihre Beine so fest sie konnte zusammen, um seine Hand vom Weiterkommen abzuhalten. Panisch hielt sie den Atem an.
„Fast geschafft“, murmelte Markus leise wie zu sich selbst. Aber er arbeitete nicht weiter, bewegte sich nicht von der Stelle. "Ich brauche nur ein bisschen mehr Bewegungsfreiheit."
Jasmin ballte ohnmächtig die Hände an ihren Seiten. Sie wollte ihn wegstoßen, ihn anschreien, ihn davonjagen – irgendetwas –, aber sie traute sich nicht. Nicht hier. Nicht jetzt. Wo er sie allein und hilflos in einem abgelegenen Gewerbegebiet stranden lassen konnte.
Sie musste akzeptieren, dass sie von ihm abhängig war, um das Auto zu starten.
Sie schluckte ihre Angst und ihren Ärger herunter und **** sich, ihre Beine locker zu lassen, stillzuhalten.
Seine Mundwinkel verzogen sich zu einem dreckigen Grinsen. Seine Finger tasteten sich vor in ihren Schritt, berührten ihre Vagina. Eine Fingerkuppe schob sich suchend zwischen ihre Schamlippen, bewegte sich hin und her. Gleichzeitig fand sein Daumen ihre Klitoris. Scharf sog sie die Luft zwischen zusammengebissenen Zähnen ein.
Mit blitzenden Funken und elektrischem Knistern erwachte der Motor zum Leben.
"Na also, wusste ich doch, dass ich das kleine Maschinchen zum Leben erwecken kann."
Markus zog sich nicht zurück. Sein Daumen rieb weiter in engen Kreisen über ihre empfindliche Klit, seine Fingerspitze schob sich tiefer in ihre Scheide. Entsetzt stellte Jasmin fest, wie nass und rutschig sie war. Sie hoffte inständig, dass dies nur eine Nachwirkung des aufregenden Blowjobs für Jan war und nicht die Folge dieses übergriffigen Verhaltens von Markus.
"Kann ich dir sonst noch etwas Gutes tun?", brummte er tief aus der Kehle.
Sie schüttelte schwach den Kopf. Ihr Hals war wie zugeschnürt und sie brachte keinen Ton heraus.
„Na, dann ...“, meinte er in beiläufigem Ton, als wäre nichts passiert, und richtete sich auf.
Jasmin merkte, wie die unerwünschte Berührung verschwand, und atmete erleichtert aus.
„Danke“, flüsterte sie kaum hörbar.
"Jederzeit gerne."
Markus sah sie noch einen Moment lang an, vielleicht in der Erwartung, dass sie ihre Meinung ändern könnte, klopfte dann abschließend auf das Autodach. “Fahr vorsichtig, Schatz.“
Jasmin umklammerte das Lenkrad, ihre Knöchel waren weiß.
Fährt Jasmin nach Hause?
Die junge Pastorin
Sie gibt alles für ihre Gemeinde
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