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Chapter 55
by
Redboom
Wie geht es weiter?
Abendessen.
Später am Abend saß Leon am Esstisch, eingehüllt in ein enges, blassrosa Oberteil mit kurzen Puffärmeln, das seine Brust unangenehm betonte. Dazu trug er einen kurzen, dunkelblauen Rock mit weißen Spitzenverzierungen und knielange Strümpfe, die seine Beine umschmeichelten. Seine Haare waren sorgfältig zu zwei kleinen Zöpfen gebunden, was ihm ein noch mädchenhafteres Aussehen verlieh.
Vor ihm stand ein Teller mit einem Salat aus blassen Kopfsalatblättern, getröpfelt mit einem schleimigen weißen Dressing. Es zog dünne Fäden, wenn er seine Gabel darin versenkte, und hatte einen merkwürdigen salzigen Geschmack.
Barbara und Vanessa saßen ihm gegenüber und genossen duftendes, perfekt gebratenes Fleisch, das Leon das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Der Kontrast zwischen ihren köstlichen Mahlzeiten und seinem erbärmlichen Essen machte die Situation noch unerträglicher.
Er **** sich, eine Gabel Salat in den Mund zu nehmen. Sofort füllte sich seine Zunge mit der schleimigen Konsistenz des Dressings, das sich wie eine klebrige Masse an seinem Gaumen absetzte.
Vanessa lächelte sanft. „Leonie, schmeckt es dir?“ fragte sie mit fast gespieltem Interesse. „Jessica hat geholfen, den Salat zuzubereiten.“
Leons Blick wanderte langsam zum Nachbartisch, wo Jessica saß. Ihre Wangen liefen rot an, und sie senkte beschämt den Kopf.
‚Oh mein Gott, das ist Sperma‘ kam Leon in den Sinn. Das war zu viel – plötzlich stieg ihm Übelkeit auf, und er spuckte den Salat in die Serviette.
„Leonie!“ Barbaras Stimme schnitt scharf durch die Stille. Sie stand auf und funkelte ihn wütend an. „Das ist ja wohl das Letzte! Du wirst alles aufessen, hast du mich verstanden?“
Sie griff nach seiner Hand und drückte sie fest um die Gabel. „Jetzt nimm noch einen Bissen. Sofort.“
„Aber…“ Seine Stimme versagte.
„Keine Widerrede!“ Vanessa sah ihn mit erhobener Augenbraue an, während sie genüsslich ein Stück Fleisch kaute. „Du willst doch nicht unhöflich sein, oder? Jessica hat sich solche Mühe gegeben.“
Leon biss die Zähne zusammen. Tränen stiegen ihm in die Augen, während er sich zitternd die nächste Gabel voll in den Mund schob. Jeder Bissen fühlte sich an, als würde er in seinem Magen gären. Doch es gab kein Entrinnen. Er musste weiteressen. Blatt für Blatt, bis nichts mehr übrig war.
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Die Mädchenschule für Jungen
In dieser Schule werden Jungen zu Mädchen ausgebildet.
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