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Chapter 58
by
Redboom
Wie geht es weiter?
Eine Operation steht an.
Die Wochen verstrichen, jeder Tag eine neue Prüfung, jeder Abend eine Erinnerung daran, dass es keinen Ausweg gab. Vanessa und Barbara schienen unermüdlich darin, neue Wege zu finden, Leon zu brechen – endlose Demütigungen, absurde Gehorsamsübungen, erniedrigende Kleidung, die jeden Rest von Stolz und Männlichkeit erstickten. Doch während die Schule Leon formte, ****, verbog, schweißten die gemeinsamen Qualen mit Jessica sie enger zusammen. Sie verstanden einander ohne Worte, teilten Blicke, die mehr sagten als alles, was sie sich zu flüstern wagten. Jede Demütigung, jeder Befehl, der sie erniedrigte, ließ sie sich näherkommen, als ob nur der andere noch beweisen konnte, dass sie nicht allein waren.
Doch mit der Nähe kam etwas, das sie beide nicht benennen wollten. Schmutzige Gedanken, die sich in Träumen verloren – heimliche Blicke, die zu lange verweilten, bevor sie hastig weggesehen wurden. Sie redeten sich ein, dass es nur die Umstände waren, dass es nichts bedeutete, sie waren ja nicht Schwul. Doch wenn ihre Finger sich zufällig berührten oder sie sich in dunklen Momenten aneinander lehnten, blieb eine Spannung zurück, die sie nicht loswurden.
... ... ...
An diesem Tag saß Leon steif auf der Couch, eingezwängt zwischen Jessica und Ellie. Der zarte Stoff seines Minirocks schmiegte sich um seine Oberschenkel, während seine Hände mit den perfekt pink lackierten Fingernägeln unsicher auf seinen Knien ruhten. Sein Blick huschte nervös zwischen den Anwesenden hin und her, als könnte er sich keinen Moment lang entspannen. Vanessa saß mit übergeschlagenen Beinen im Sessel, ihr elegantes Lächeln verriet keine Emotionen. Davor standen Barbara und Evelyna – zwei imposante Figuren, die mit abschätzigen Blicken auf ihn herabsahen.
Auf dem Tisch vor ihnen lagen die Silikonimplantate in verschiedenen Größen, ordentlich nebeneinander aufgereiht wie makabre Ausstellungsstücke.
„Heute werden wir die anstehenden Operationen besprechen“, sagte Vanessa mit ruhiger Stimme, als wäre es die normalste Sache der Welt.
Leons Magen zog sich zusammen. Operationen? Er spürte, wie Jessica neben ihm zusammenzuckte. Auch ihr Gesicht war eine Maske des Unbehagens. Nur Ellie strahlte vor Begeisterung. Sie beugte sich vor, ihre Augen funkelten, als sie die Implantate betrachtete.
„Na Leonie“, sagte Barbara grinsend, während sie seine Reaktion genau beobachtete. Sie hob die Hand und machte mit den Fingern eine verspielte Schnipp-Schnapp-Bewegung.
„Keine Angst, es geht heute nur um ein paar kleinere Eingriffe, wie Brustvergrößerungen.“ beruhigte ihn Vanessa.
„Kleine?!“, entfuhr es Leon, bevor er sich **** konnte. Sein Puls raste. „Das… das ist doch keine Kleinigkeit!“
Evelyna schüttelte amüsiert den Kopf. „Aber natürlich nicht, Leonie“, sagte sie mit ruhiger, fast freundlicher Stimme, als wäre er ein unvernünftiges Kind. Sie griff nach einem der Implantate und hielt es hoch. „Schau, dieses hier wäre eine schöne mittlere Größe. Natürlich können wir auch etwas Dezenteres nehmen, wenn Vanessa möchte.“
Leon spürte, wie sich alles in ihm verkrampfte. Evelyna legte ihm das Implantat in die Hand. Es war schwerer, als er erwartet hatte, und fühlte sich wabbelig an. Er sah zu Jessica, die ein weiteres Implantat in den Händen hielt und sichtlich blass geworden war.
„Faszinierend!“, rief Ellie begeistert. Sie drückte das Silikon in ihren Händen, als wäre es ein Spielzeug. „Ich kann es kaum erwarten! Ich will die größte Größe!“
Barbara lachte, während sie ihre Arme vor der Brust verschränkte. „Ellie weiß, was sie will.“
Vanessa beugte sich vor und legte Leon sanft eine Hand auf den Oberschenkel. „Mach dir keine Sorgen, mein Schatz. Du wirst dich daran gewöhnen. Es ist nur der erste Schritt.“ Ihr Ton war beruhigend, fast mütterlich – aber die Bedeutung ihrer Worte ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren.
Evelyna musterte Jessica und nickte leicht. „Bei ihr könnten wir noch ein wenig an Kinn und Nase arbeiten. Es würde deinem Gesicht eine weichere Kontur geben.“ Jessica wurde noch blasser und drückte das Implantat in ihren Händen so fest, dass ihre Knöchel weiß hervortraten.
„Aber bei Leonie und Ellie ist zumindest im Gesicht alles passend“, fuhr Evelyna fort. „Allerdings könnten die Lippen bei euch dreien etwas voller sein. Und natürlich müssen die Stimmbänder gestrafft werden, um den Stimmklang zu verbessern.“ Sie sagte das, als wäre es eine kosmetische Kleinigkeit, wie eine neue Frisur.
„Meine… meine Stimme?“ sagte Leon. Seine eigene Stimme klang jetzt schon zittrig.
„Ja, meine Liebe“, sagte Vanessa sanft, „es wäre nur eine kleine Anpassung. Nichts, worüber du dir Sorgen machen musst.“
Evelyna klatschte in die Hände. „Und Leonie, ich denke, ein paar kleinere Hüft- und Po-Implantate wären sinnvoll. Du hast eine schmale Statur, das sollte mit der Oberweite harmonieren.“
„Oh ja!“, rief Ellie begeistert. „Ich will das alles auch!“
Leon spürte, wie ihm der Atem wegblieb. „Nein… nein, das kann nicht euer Ernst sein! Bitte, Vanessa, Mama, ich will das nicht!“
Vanessa lächelte milde. „Ich verstehe, dass das alles viel für dich ist, mein Schatz. Deshalb schlage ich einen Kompromiss vor.“ Sie sah ihn eindringlich an. „Du darfst dich für eine Sache entscheiden. Entweder Brustimplantate, Hüft- und Po-Implantate oder die Korrektur der Stimmbänder. Wenn du dich nicht entscheidest…“ Sie machte eine kurze Pause. „…bekommst du alle drei.“
Wie entscheidet er?
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Die Mädchenschule für Jungen
In dieser Schule werden Jungen zu Mädchen ausgebildet.
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