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Johanna bemerkt seinen Blick

Chapter 2 by devotesabrina

Eine Frau so um die 30 Jahre mit dunklen langen Haaren zu einem Zopf zusammengebunden, in blauer Schaffner-Uniform stand in der Tür. Das Namensschild auf der Uniformjacke steht in großen Buchstaben „NELE“.

Der Blick der Schaffnerin fiel zuerst auf Karl, wobei ein verschmitztes Lächeln in ihrem Gesicht zu sehen ist. Er war ein vertrauter Blick, der zwischen den beiden stattfand.

„Karl“, sagte die Schaffnerin mit einer sanften, professionellen Stimme. „Ist hier alles in Ordnung?“

„Das ist es doch immer, wenn du im Dienst bist, Nele!“ Karl antwortete mit einem Lächeln.

Dann huschte der Blick zu Johanna und musterte das junge Mädchen , Ihr Lächeln veränderte sich nicht, aber er wirkte berechnet.

„Ich sehe Du hast eine reizende Begleiterin für die Reise Karl. Ich werde dafür sorgen, dass ihr beide nicht gestört werdet.“

Die Schaffnerin grinst dabei und sagt noch. „Die Service-Gegensprechanlage ist für die Nacht abgeschaltet. Aus Gründen der Privatsphäre. Habt beide eine gute Fahrt.“

Johanna dachte: „Aus Gründen der Privatsphäre abgeschaltet, dass sie sich recht seltsam anhörte, aber auch sehr rücksichtsvoll von der Schaffnerin.“

„Die Schaffnerin scheint aber in Ordnung zu sein!“ sagt Johanna beiläufig und blickt aus dem Fenster.

„Ja, Nele ist ein Schatz“, sagte Karl leise, seinen Blick einen Moment lang auf die geschlossene Tür gerichtet, bevor er sich wieder Johanna zuwandte. „Sie verstehen den Wert einer ruhigen Reise!“

Johanna krabbelte auf ihrem Etagenbett, legte sich zusammengerollt auf die Matratze und versuchte ein Buch zu lesen. Irgendwie konnte sich das Mädchen in der Anwesenheit von Karl unter ihrem im Bett nicht konzentrieren.

Sein Atem, das Rascheln seiner Zeitung und seine unruhige Bewegung, ein Hin und Her rutschten in sein Bett, nervten etwas.

Johanna spürt, dass der Tag anstrengend war, dass frühe aufstehen, Rucksack packen, hoffen, nichts zu vergessen. Dann der Stress pünktlich am Bahnhof zu sein, sich von Lukas verabschieden....

Johanna spürte, dass sie müde wurde, musste Gähnen, streckte ihre Arme über den Kopf, wobei sich ihr Rücken wölbte. Der Saum ihres Rocks rutschte weiter über ihre Oberschenkel dabei, was das Mädchen nicht bemerkte.

Erst nach einer Weile bemerkte Johanna den Blick von dem alten Mann, er schaute ruhig und anerkennend in meine Richtung.

Der alte Mann lächelte, ein wenig traurig. „Es ist ein schrecklicher Fluch des Alters, Johanna. Immer noch in der Lage zu sein, ein schönes Gemälde zu schätzen, aber das Museum schließt für die Nacht.“

Johanna wusste nicht wie sie darauf reagieren sollte, dass waren schon seltsame merkwürdige Worte von einem alten Mann. Trotzdem fühlte sich das Mädchen auch irgendwie geschmeichelt.

Um nicht länger darüber Nachzudenken, sprang Johanna von ihrem Bett runter und schaute sich die Nasszelle an, vielleicht würde sie am Morgen duschen wollen.

Der Zug schaukelte in einer Kurve, gerade als Johanna,s Füße den Boden berührten. Sie stolperte nach vorne, verlor etwas das Gleichgewicht. Karl seine Hände griffen fest an die Hüften des Mädchens, damit ich nicht stützte.

„Halt, Stopp, nicht fallen. Diese alte Gleise haben es in sich“, lachte Kurt, seine Hände verweilten einen Herzschlag zu lange, bevor Johanna wieder los ließ.

„Danke“, hauchte Johanna mit unsicherer Stimme.

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