Wie läuft das Treffen jetzt ab?
Es ist ein vorsichtiges Kennenlernen
Elyxir zögerte nur einen kurzen Augenblick, entschied sich dann aber, das Risiko einzugehen und schob sich durch den Türspalt, wobei sie ein bisschen die Luft anhalten musste, um ihren kurvigen Körper hindurchzuzwängen. Kaum dass sie eingetreten war, wurde der Eingang hinter ihr auch schon wieder verschlossen, und im gleichen Moment schaltete jemand das Licht ein, und sie konnte endlich sehen, in welche Situation sie dort geraten war.
Sie war nicht alleine. Direkt neben ihr stand eine sehr große, sehr muskulöse junge blonde Frau, die eben die Tür hinter ihr zugedrückt hatte, und in der Mitte des Raums ein noch größerer brünetter Mann, vielleicht Mitte 30, der zwar nicht die Bodybuilder-Statur der Frau hatte, aber auch sportlich-durchtrainiert erschien und an dem seine Kleidung fast zu klein wirkte. Das Zimmer selbst schien eine Art kleines Büro zu sein, in dem man allerdings den Schreibtisch an die Wand gerückt hatte, und auf diesem Schreibtisch saß vollkommen nackt eine andere junge Frau, deren sehr appetitliche Proportionen nicht zu übersehen waren. Neben ihr an die Wand gelehnt stand ein anderer Mann, auch er wohl in seinen 30ern, sehr schlank, dunkelblond und mit verschränkten Armen, der sie nachdenklich ansah.
"Okay", sagte Elyxir schließlich, "da bin ich. Ist wildemaus18 auch hier?"
"Ist sie", grinste die nackte junge Frau und sprang vom Schreibtisch herunter, "kannst mich aber gerne Sandy nennen. Das da vorne sind Roadie und Titania, und die Spaßbremse da hinten ist Eidolon."
Elyxir riskierte ein kurzes Lächeln. "Sandy also. Ich war mir nicht ganz sicher, mit wem genau ich es zu tun hatte."
Eidolon nahm seine Arme herunter und trat einen Schritt auf sie zu. "Du wusstest aber schon, wo sie hingehörte", gab er zurück. "Sonst hättest du sie nicht auf Ishtar angesprochen. Ich vermute mal, du kennst Ishtar persönlich."
"Richtig", bestätigte Elyxir, "ich kenne sie sogar ziemlich gut. Ishtar hat in der Vergangenheit immer wieder mal ihren Sexpartnern übel mitgespielt. Hatte schon mit Leuten zu tun, an denen sie sich ausgetobt hat. Darum kam es mir auch gleich bekannt vor, als mir Sandy von ihrem Bekannten erzählt hat."
"Mit dir hat sie so was auch schon mal gemacht?" erkundigte sich der sportliche Mann in der Mitte des Zimmers - Sandy hatte ihn Roadie genannt.
Elyxir schüttelte den Kopf. "Mit mir würde sie sich das nicht trauen. Ich hab ähnliche Kräfte wie sie. Und auf eine Probe, wer stärker ist, hat sie es nie ankommen lassen."
Bei diesen Worten sah Eidolon sie misstrauisch an. "Du hast also schon mit ihr zusammengearbeitet", mutmaßte er.
"Ich hab ihr mal einen Gefallen getan", gab Elyxir zurück. "Aber wenn man ihr den kleinen Finger gibt, dann verlangt sie immer gleich die ganze Hand. Und ich bin kein besonders guter Teamplayer. Hab's ein halbes Jahr versucht, und es gab nur Streit. Darum bin ich jetzt wieder Freelancer."
"Du hast geschrieben, du könntest To- ich meine, meinem Freund helfen", meldete sich jetzt Sandy zu Wort. "Wie genau kannst du ihm helfen?"
Jetzt lächelte Elyxir. "Endlich kommen wir mal auf den Punkt. Also, ich sagte ja schon, ich hab ähnliche Kräfte wie Ishtar. Dementsprechend kann ich wahrscheinlich rückgängig machen, was sie mit deinem Freund angestellt hat. Und wenn ihr wollt, kann ich bei der Gelegenheit auch mal schauen, ob ich euch ein bisschen optimieren kann."
Die große Frau, die Sandy als Titania vorgestellt hatte, hob eine Augenbraue. "Optimieren? Inwiefern willst du denn bei uns was optimieren?"
"Na ja, bei dir vielleicht nichts", schmunzelte Elyxir, "du siehst schon ziemlich optimal aus. Aber vielleicht gibt's andere bei euch, die mit sich nicht ganz zufrieden sind. Eidolon zu Beispiel - soweit ich das von hier aus erkennen kann, hat er einen doch ziemlich mittelprächtigen Schwanz in der Hose. Den könnte ich ihm zum Beispiel aufmöbeln."
"Also, ich bin mit meinem Körper eigentlich sehr zufrieden", gab Eidolon angefressen zurück, "und du bist die erste, die da überhaupt was für verbesserungswürdig hält."
Elyxir lächelte ihn an. "Vielleicht waren die Frauen bisher einfach nur nett zu dir... Beziehungsweise, die Männer. Ich schätz dich doch richtig ein, dass du Spaß mit beiden hast, oder?"
Etwas verdutzt blinzelte Eidolon. "Wie kommst du darauf?"
"Ich kann den Leuten so was ansehen. Die beiden da", sie deutete auf Roadie und Diana, "sind streng hetero, und ich glaube, sie haben was miteinander. Aber Sandy und du, ihr seid bi. Stimmt's oder hab ich recht?"
"Hast ein gutes Auge", nickte Roadie. "Tatsächlich haben-"
Eidolon unterbrach ihn sofort. "Stopp, Roadie, nicht zu viel verraten, und Elyxir: netter Versuch, uns auszuhorchen."
Das Lächeln auf Elyxirs Lippen erstarrte ein wenig. "Ich bin nicht hierher gekommen, um mir irgendwelche Unterstellungen anzuhören. Aber-" Ihr Gesichtsausdruck entspannte sich wieder. "Wenn ich den Eindruck mache, ich wollte euch aushorchen, dann tut es mir leid. Ich hab einfach ein gutes Auge für Menschen und zwischenmenschliche Beziehungen. Ich hoffe, damit kommt ihr zurecht."
"Mich stört's nicht", meinte Sandy unbefangen. "Wie weit gehen denn deine Kräfte? Was genau kannst du denn verbessern?"
"Eigentlich alles, was deinen Körper angeht", gab Elyxir zurück. "Ich kann dir zwar keine neuen Fähigkeiten geben, aber ansonsten kann ich alles an dir umbauen, was dir nicht gefällt. Ich könnte dir zum Beispiel zusätzlich zu deiner Möse noch einen Schwanz geben - sogar einen größeren als Eidolon."
Eidolon sah sie weiterhin skeptisch an. "Es gab mal jemanden bei uns, der das auch konnte", sagte er, "andere Leute körperlich verändern."
Elyxir erwiderte den Blick offen. "Und? Was ist aus ihm geworden?"
"Nichts, von dem irgendjemand wollen würde, dass es noch mal passiert", erwiderte Eidolon finster.
0 comments
No comments yet
The story has no discussion yet. Leave a note here when a branch gives you something to say.
No chapter comments yet
No one has commented on this branch yet. Add the first note above.