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Chapter 34

Steigt Sina ein?

Die Fahrt

"Mach's dir bequem, wir haben nur eine kurze Fahrt vor uns. Wenn dir kalt ist, regle da die Temperatur. Der Wagen hat Zweizonen-Klimaautomatik", wies er auf eine Stelle an der Mittelkonsole und schloss dann sanft hinter ihr die Tür, ging um das Auto herum und setzte sich hinters Lenkrad. Ein kaum hörbares Brummen erfüllte den Innenraum, als sie vom Hof rollten und auf die Straße abbogen.

Die ersten Minuten der Fahrt verliefen schweigend. Sina warf verstohlene Blicke auf Herrn Yildiz, während sie versuchte, ihn einzuschätzen. Sie war dankbar für die Stille, die ihr half, ihre Gedanken zu ordnen. Alles in allem schien er ein freundlicher, hilfsbereiter Mensch zu sein. Schließlich entschied sie, dass sie Glück gehabt hatte, ihn zu treffen.

"Herr Yildiz, ich möchte mich nochmals bedanken und mich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen. Das ist alles sehr verwirrend für mich."

Er warf ihr einen kurzen, abschätzenden Blick zu. "Kein Problem. Wir werden die Sache schon klären."

Sina sah aus dem Fenster und versuchte, sich in der Umgebung zu orientieren, aber nichts da draußen kam ihr bekannt vor. Anscheinend verließen sie die Innenstadt und bewegten sich auf ein Gewerbegebiet zu.

"Wie lange arbeiten Sie schon in dieser Branche?", fragte sie, um das Gespräch in Gang zu halten und vielleicht mehr über ihren unerwarteten Helfer zu erfahren.

"Seit über zwanzig Jahren. Meine Firma hat klein angefangen, aber wir haben uns einen guten Ruf erarbeitet. Heute sind wir quasi für alle Großen in der Branche tätig", erzählte er nicht ohne einen Hauch von Stolz in der Stimme.

"Das klingt nach harter Arbeit", sagte Sina bewundernd, "Und jetzt helfen Sie mir, obwohl Sie mich nicht kennen. Und vermutlich auch nur wenig Zeit haben, wenn Sie für alle großen Hotels in Hamburg tätig sind."

Kurz wandte er ihr sein Gesicht zu. Seine amüsiert blitzenden Augen und hochgezogenen Mundwinkel gaben Sina erneut das Gefühl, etwas Dummes gesagt zu haben. Doch sie konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, was sie falsch gemacht hatte. Ehe sie sich noch mehr blamierte, schwieg sie lieber.

Nach einigen weiteren Minuten bogen sie in eine Straße mit heruntergekommenen Bürogebäuden ein. Herr Yildiz fuhr in eine Tiefgarage und parkte auf seinem reservierten Platz.

"Wir sind da. Das Büro ist im obersten Stock. Dort können wir alles Weitere besprechen."

What's next?

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