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Chapter 20

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Kategorie A

Unbemerkt von Eva, die begeistert wie ein junges Mädchen durch die Wohnung läuft und immer wieder freudige Rufe ausstößt, tritt Ivan hinter den beiden in die Wohnung. Er dreht den Schlüssel, den Meller stecken gelassen hat, im Schloss und steckt ihn dann in seine Hosentasche. Nun ist Eva mit den beiden eingeschlossen und niemand kann sie stören.

Wortlos verständigt er sich mit seinem Boss. Die zwei arbeiten seit Jahren zusammen und sind ein eingespieltes Team. Über die Codeworte hatte der Hausbesitzer seine Wünsche schon klargestellt. Dem Angestellten ist auch klar, dass sein Chef die Spielwiese im Schlafzimmer für sich vorbehält. Er scheint gegenwärtig aber eine Pause zu brauchen. Was immer der Vermieter mit der scharfen Braut in seinem Kellerbüro getrieben hat, war wohl anstrengend gewesen. Noch immer wirkt er ein bisschen außer Atem. Somit überlässt er Ivan den Vortritt.

"Eva, kommst du mal in die Küche?"

"Ja, gleich."

Er wartet, bis sie durch die Tür getreten ist.

"Ich habe dir Ivan noch gar nicht richtig vorgestellt. Er ist unser Hausmeister und wann immer du etwas in Hinsicht Technik oder Einrichtung brauchst, kannst du dich direkt an ihn wenden. Zum Beispiel wird er den Tresor besorgen und einbauen. Davor hat er aber noch eine Überraschung für dich."

Meller zieht seinen Stuhl in eine Ecke und setzt sich, um das Schauspiel in aller Ruhe ansehen zu können.

Der Handwerker streift die Träger seiner Latzhose über die Schultern und lässt das Kleidungsstück nach unten rutschen. Da er keine Unterhose trägt, ist sein praller Ständer sofort in voller Sicht.

"Ärgh", die Vollzugsbeamtin verzieht angewidert den Mund, "was machen Sie da? Ziehen Sie sich sofort wieder an! Sonst werde ich sie anzeigen. Nach Para...dings vier Absatz ... ach, egal ... jedenfalls gemäß AGG ist das sexuelle Belästigung."

Ivan grinst nur dreckig und macht einen Schritt auf sie zu.

"Bleiben Sie stehen. Ich warne Sie!"

Sie weicht instinktiv zurück und greift an ihrer Hüfte ins Leere, wo bis vor Kurzem noch ihr Gummiknüppel gehangen hat. Erstaunt, dass ihr Koppel verschwunden ist, sieht sie nach unten. Ihr Gegenüber nutzt die günstige Gelegenheit, packt sie an einer Schulter, dreht ihr einen Arm auf den Rücken und drückt ihren Oberkörper auf den Küchentisch herunter. Es dauert nur Sekunden und er hat die ihm körperlich unterlegene Frau auf der Tischplatte fixiert. Normalerweise hätte die Polizeimeisterin mit ihrer Ausbildung keine Schwierigkeiten, jemanden wie ihn abzuwehren und ihrerseits in einen Haltegriff zu nehmen. Doch ihre Reflexe sind verlangsamt und ihre Bewegungen unkoordiniert. So liegt sie hilflos vor ihm, weit nach vorne gebeugt, so dass sich ihr prächtiger Po ihm geradezu entgegenstreckt. Unbeeindruckt zieht ihr Bezwinger das dünne Bändchen des Slips aus der Ritze und beginnt, mit seinem schwieligen Finger, ihren Hintereingang zu reiben.

"Ih! Hören Sie sofort auf. Sie sind im Begriff eine schwere Straftat zu begehen. Ähm, 177 StGB, der Absatz fällt mir gerade nicht ein. Jedenfalls ist es verboten."

Meller mischt sich ein.

"Liebes, hör auf Unsinn zu reden. Der Hausmeister tut nur, was ihm zusteht. Seine Leistungen darf er direkt mit den Mieterinnen abrechnen und zwar in derselben Währung, in der du auch die Miete bezahlst. So steht's im Vertrag, den du unterschrieben hast."

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