Lorena fand die Idee gut?!

Sie widerspricht dem vehement

Chapter 175 by Hentaitales Hentaitales

"Was soll ich gesagt haben?!" Lorena stand der Mund offen, als die anderen einige Minuten später zusammen mit Connor bei ihr im Zimmer waren. "Dass es okay ist, wenn du dir Asha schnappst und mit ihr zusammen versuchst, ein ganzes Schwimmbad auf einmal zu schwängern?"

"Wir hatten es doch erst heute Vormittag davon!" nickte Connor. "Du meintest, wenn wir viele Zarathustras auf einmal in die Welt setzen, kann der Staat die nicht alle wegsperren, ohne dass er dabei seine eigene Bevölkerung gegen sich aufbringt-"

Lorena schüttelte fassungslos den Kopf. "Das hab ich mit Sicherheit nicht so gesagt! Es stimmt zwar, wir müssen mehr werden, müssen uns weiter fortpflanzen, damit wir irgendwann so viele sind, dass wir nicht mehr so leicht verfolgt werden können - aber doch nicht, indem du irgendwelche Frauen völlig ohne deren Zustimmung besamst! Und schon gar nicht mitten in der Öffentlichkeit, und schon dreimal nicht zusammen mit jemandem, der auf allen Fahndungslisten steht!"

Connor sah sie verständnislos an. "Und wieso meintest du dann, ich sollte-"

"Das hab ich nicht, Connor!" wiederholte Lorena frustriert. "Ich hab keine Ahnung, wie du auf die Idee kommst, ich könnte irgendwelche Aktionen von dir gutgeheißen haben! Aktionen werden immer von Steffen geplant, und wenn du was machen willst, dann sprichst du mit dem!"

"Das klang vorhin aber noch anders!" Jetzt wurde auch Connor sichtlich wütend. "Was soll das, Lorena, willst du mich hier jetzt vor den anderen reinreiten? Du kannst doch nicht-"

Tom legte ihm sanft, aber nachdrücklich eine Hand auf die Schulter. "Ich glaube, wir haben genug gehört", sagte er. "Was immer Lorena zu dir gesagt hat, du hast es ganz offensichtlich missverstanden."

Alex nickte. "Beziehungsweise, du hast es so verstanden, wie es dir am besten passt. Ich weiß von dir, dass das eine deiner Fantasien ist, mal ein ganzes Schwimmbad voller Frauen zu schwängern. Hast wohl gedacht, du lebst sie einfach mal aus, oder?"

"Nicht 'einfach mal'!" widersprach Connor. "Erst nachdem ich mit Lorena drüber geredet hab!"

"Hätte ich geahnt, was du vorhast, hätte ich das sicherlich nicht erlaubt", gab Lorena zurück. "Und du hast nie auch nur ein Wort von so einer Idee erwähnt!"

Connor sah zornig zu ihr. "Alles klar, dann lüg halt rum!" grollte er. "Bin ja nur ich, dein eigener Sohn, dem du hier eine einschenkst!"

Tom zog ihn nun an der Schulter zurück. "Das reicht jetzt, Connor", sagte er mit ungewöhnlicher Schärfe in der Stimme. "Dein Verhalten hat uns alle in Gefahr gebracht, und was noch schlimmer ist, du versuchst, die Schuld auf jemand anderen abzuwälzen. Ich denke, du brauchst eine Auszeit, während wir uns überlegen, was wir mit dir machen. Alex?"

"Mh?"

"Sag bitte Steffen Bescheid, was passiert ist. Ich bring Connor erst mal auf sein Zimmer."


"Okay, dass er nicht der Hellste ist, war mir klar, aber das..." Steffen schüttelte den Kopf, als Alex mit seinem Bericht fertig war. "Hast du eine Ahnung, was da in ihn gefahren ist?"

"Ich weiß nur, dass er schon länger davon geträumt hat, so was zu machen", meinte Alex. "Maja hat ihm wohl mal gesagt, dass er das theoretisch kann - vielleicht hat er wieder angefangen, drüber nachzudenken, als sie vor ein paar Wochen hier war?"

Steffen blickte nachdenklich zu Boden. "Und er hat echt behauptet, Hathor hätte ihm das erlaubt?"

Alex nickte. "Er wurde sogar sauer, als Hathor ihm widersprochen hat. Als würde er selbst dran glauben, dass sie das gesagt hat."

"Seltsam..." In Gedanken rieb sich Steffen über die Unterlippe. "Wüsste ich's nicht besser, würde ich denken, jemand hat BM falsche Erinnerungen eingepflanzt."

"Gibt's so was?"

Steffen nickte. "Ich hab schon von solchen paramenschlichen Fähigkeiten gehört. Nur - keiner von uns hier kann das. Und meines Wissens hatte BM mit niemandem außerhalb der Villa Kontakt. Das müsste man mal rauskriegen, ob er mit Fremden geredet hat. Vielleicht kann Pandora rückwirkend den Traffic von hier durchsuchen. Ich frag sie mal."

Alex überlegte. "Wusstest du eigentlich, dass sie uns noch überwacht?"

"Selbstverständlich." Steffen musste schmunzeln. "Es war meine Idee, dass sie hier im Zorn abreist und angeblich nicht mehr zur Verfügung steht. Ich war mir nämlich nicht sicher, ob wir Viktor so ganz trauen können, darum hab ich mit ihr besprochen, dass sie ein Auge auf alles hält, was hier passiert. Hat sie nur zu gerne gemacht - sie sieht ihn nämlich ähnlich kritisch. Jemand mit solchen Kräften kann ungeheuren Schaden anrichten, viel mehr als jeder andere von uns. Da bin ich anderer Meinung als Hathor. Und obwohl ich kaum einen Mensch auf der Welt so sehr schätze wie sie, manchmal ist sie etwas naiv."

"Und was sollen wir jetzt deiner Meinung nach mit Connor machen?" wollte Alex wissen.

Steffen seufzte. "Erst mal im Auge behalten", sagte er, "Egal, was BM getan hat, er ist immer noch einer von uns, und er ist Hathors Sohn. Heute Abend sprechen wir mal in der großen Runde mit allen darüber. Wenn jemand denkt, er hätte eine Strafe verdient, kann er's dann ja vor allen sagen."

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Wie wird Connor das aufnehmen?

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