Was war denn jetzt mit Ikarus?

Er hat Pandora angeblich sehr übel mitgespielt

Chapter 154 by Hentaitales Hentaitales

Alex musste grinsen. "Dann bin ich ganz Ohr."

Tamara lehnte sich bei ihm an. "Zuerst mal, Ikarus hatte ne ziemlich abgefahrene Kraft. Er konnte mit seinem Sperma weibliche Körper verändern. Nicht permanent, nur für ne Stunde oder zwei, aber das war schon durchaus spannend."

"Wie meinst du das, verändern?"

"Och, wie er wollte." Tamara zuckte mit den Schultern. "Fing bei den einfachen körperlichen Dingen an. Wolltest du für ein paar Stunden mal Körbchengröße F oder bodenlange Haare statt kurze? Frag Ikarus, der stylt dich um. Hast du Lust, viel leichter zum Orgasmus zu kommen, oder wolltest du schon immer mal mit deiner Möse Nüsse knacken können? Kein Problem, Ikarus macht das für dich. Bevor er mit jemandem geschlafen hat, hat er normalerweise dafür gesorgt, dass sich der Sex für die Frau wirklich absolut fantastisch anfühlt. Und vor dir hat mir's auch keiner so gut besorgen können wie er. Er konnte sogar aus einer Frau nen Mann machen. Hat er zum Beispiel mit Fanny gemacht, damit sie ihre eigene Schwester mal so richtig durchnageln konnte - außer den dreien fand das aber, glaube ich, niemand so ganz normal."

Alex schüttelte amüsiert den Kopf. "Und was war jetzt die Sache mit Pandora?"

Aus Tamaras Gesicht verschwand etwas die gute Laune. "Wir wissen nur, was Pandora uns darüber erzählt hat. Ob's wirklich stimmt, weiß außer ihr und Ikarus niemand. Aber anscheinend wollte er sie dazu zwingen, sein Kind auszutragen. Und Pandora will noch keine Kinder. Oder zumindest mal wollte sie keine von ihm."

"Wie zwingt man jemandem zum Kinderkriegen?" Alex sah sie verwirrt an. "Das kommt mir knifflig vor. Oder hat er sie entführt und irgendwo eingesperrt?"

"Nein, es ist wohl alles hier in der Villa passiert", sagte Tamara. "Wie genau, das weiß ich auch nicht. Pandora hat wohl nur Mama die ganze Geschichte erzählt. Aber das Ergebnis war, dass Pandora sich dagegen gewehrt hat, indem sie Ikarus' Eier hat platzen lassen."

Alex' Augen weiteten sich. "Ih."

Ein heftiges Nicken war Tamaras Reaktion. "Ja, hab ich auch gedacht, als ich's gehört hab. Ikarus hat's wohl überlebt, aber danach wollte er keinen Tag länger mehr hier bleiben. Er hat sich noch wütend über Pandora beklagt, na ja, und dabei hat er auch allen ihren richtigen Namen verraten. Vielleicht war das so ne Art Rache von ihm. Jedenfalls sprechen wir nicht viel über ihn. Weiß auch nicht, was danach aus ihm geworden ist."

"Vielleicht ist Pandora deshalb so schlecht auf Viktor zu sprechen?" mutmaßte Alex. "Weil er sie ohne ihre Erlaubnis mit seinen Kräften beeinflusst hat, so wie Ikarus das mit ihr machen wollte?"

"Das entschuldigt aber nicht, wie sie sich gegenüber Mama benommen hat, die dumme Ziege!" Tamara blies wütend die Backen auf. "Bäh, jetzt ist meine ganze gute Laune versaut. Dabei hab ich mich so auf den Fick mit dir gefreut!"

Alex lächelte und zog sie sanft an sich. "Dann lass doch mal schauen, ob ich deine Stimmung nicht doch wieder ein bisschen heben kann."


Er konnte, und nachdem er sie in den folgenden vier Stunden gleich dreimal bis zum Anschlag besamte und ihr dabei mehr als siebzig herrliche Höhepunkte bescherte, war Tamara anschließend auch wieder selig und zufrieden. Der Tag war freilich für die beiden gelaufen; das Abendessen war bereits vorbei, als sie endlich aus dem Zimmer kamen, und es waren nur noch Reste von Ashas leckerem Essen übrig, die sie sich teilen konnten. Und zusammen mit dem Abendessen hatten sie noch eine wichtige Sache verpasst: Pandora war abgereist.

"Da gab's leider nicht mehr viel zu kitten", erklärte ihnen Tom hinterher. "Sie hat uns quasi die Pistole auf die Brust gesetzt: entweder wir schließen Viktor fürs erste komplett aus allen Aktivitäten aus, bis wir uns bei ihm wirklich sicher sein können, oder aber sie ist raus hier. Und das erste war mit Lorena absolut nicht zu machen - die will, dass wir ihn voll integrieren und zumindest mal unsere Planungen mit ihm teilen. Sie hat zugestimmt, dass wir ihn nicht sofort einsetzen, aber Geheimnisse sollen wir vor ihm nicht haben." Er seufzte. "Kann man auch anders sehen, und Pandora sieht es eben anders."

"Bei den nächsten Missionen ist sie also nicht mehr dabei?" wollte Alex wissen.

Tom hob die Schultern. "Keine Ahnung, wie es langfristig aussieht. Anscheinend wird sie Steffen noch bei einer Sache helfen. Wir haben noch eine zweite Spur aus den Daten vom Gesundheitsministerium, und die will sie wohl noch verfolgen. Steffen geht deshalb morgen wieder auf Tour, mit ihrer Unterstützung. Was danach passiert, steht wohl in den Sternen."

Tamara gab ein verächtliches "pf" von sich. "Soll sie doch wegbleiben", grummelte sie. "Ich kann niemanden brauchen, der nur schlechte Laune macht."

"Das solltest du etwas differenzierter sehen, Spatz", widersprach ihr Tom. "Pandora ist sehr wertvoll für uns, nicht nur als Hackerin, sondern auch wegen ihrer Erfahrung mit der Welt da draußen. Ich will sie nicht verlieren. Wenn ich die Wahl hätte, sie oder Viktor bei uns im Team zu haben, dann wäre meine Wahl zu hundert Prozent bei ihr. Egal, was ich von ihrer Persönlichkeit halte, sie ist kompetent, und man kann sich vollkommen auf sie verlassen."

"Solange sie nicht eine ihrer Launen hat", warf Alex ein. "Bei ihr ist Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft eher Tagesform, oder siehst du das anders?"

Ohne Zögern schüttelte Tom den Kopf. "Pandora ist extrem berechenbar in ihrem Benehmen. Sie hat keine 'Tagesform'. Es gibt Dinge, die geben dir bei ihr Pluspunkte und andere, die geben dir bei ihr Minuspunkte. Ihr ganzes Verhalten dir gegenüber wird von diesen Dingen bestimmt. Wenn du das mal verstanden hast, kommst du wunderbar mit ihr aus, selbst wenn du eine vollkommen andere Meinung als sie hast."

Tamara war damit nicht einverstanden. "Auf jeden Fall respektiert sie Mama nicht", sagte sie entschieden. "Das ist ein ganz dicker Minuspunkt gegen sie!"

"Lorena ist-" Tom seufzte. "Wenn du die beiden vergleichst, Lorena und Pandora, sind sie sich eigentlich ziemlich ähnlich. Beide haben viel erlebt. Beide haben einen ziemlichen Dickkopf. Der Unterschied ist, Lorena glaubt, dass man Unterschiede überwinden kann, indem man sich verändert. Pandora glaubt, Unterschiede muss man akzeptieren und lernen, mit ihnen zu leben. Sie will sich nicht verändern oder verbiegen. Auch nicht für Lorena."

"Dann hat sie bei uns nix verloren", gab Tamara zurück. "Wer bei uns leben will, der soll sich uns auch anpassen. Dazu gehört auch, dass wir Mama folgen. Und wer das nicht hinkriegt, kann gerne wegbleiben!"

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Wird es ohne Pandora große Veränderungen geben?

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