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Chapter 133 by Hentaitales Hentaitales

Was denn für eine Studie?

Es klingt sehr abgedreht

Ich starrte meinen Mathelehrer an. "Sie machen Witze", stieß ich schließlich hervor.

"Leider nein", sagte er kalt. "Ich habe selbst ziemlich lange gebraucht, um alles zu durchschauen. Und bis vor einem Monat dachte ich noch, das wäre zum Scheitern verurteilt. Aber als ich von ihnen und dem Gruppensex erfahren habe, war mir klar, dass es jetzt doch ins Finale geht."

"Und..." Ich schluckte. "Was für ein Finale soll das sein?"

Herr Greiff atmete tief durch. "Zunächst mal müssen sie verstehen, dass im pharmazeutischen Bereich lange Entwicklungszeiten normal sind. Von dem Moment, in dem jemand das erste Mal einen neuen Wirkstoff entdeckt bis zu dem Moment, in dem das Medikament wirklich auf den Markt kommt, vergehen leicht fünfzehn Jahre. Der größte Teil dieser Zeit wird dafür verwendet, die Wirkungen und Nebenwirkungen des Medikaments auch genau zu erforschen. Bei Panacea geht es aber nicht einfach nur um ein Medikament. Es geht um eine ganze Serie von Medikamenten, und es sind auch keine normalen Arzneien wie Aspirin oder so was. Es geht um Eingriffe ins Erbgut. In die menschliche Genstruktur. Und darum dauern die Forschungen von Panacea jetzt auch schon nicht fünfzehn, sondern fast fünfundzwanzig Jahre, wenn ich das richtig recherchieren konnte.

"Angefangen hat das ganze wohl mit der Zufallsentdeckung eines veränderten Gens, das wohl nur in ein paar wenigen Menschen auftaucht und sehr stark die körperliche und insbesondere die sexuelle Leistungsfähigkeit beeinflusst. Die Grundlagenforschung dazu wurde in den ersten Jahren allerdings konspirativ betrieben, weil die Forschungsgruppe wohl nicht vorhatte, sie öffentlich zu machen, sondern vielmehr nach einem Weg suchte, dieses veränderte Gen möglichst breit unter der Bevölkerung zu streuen. Es ging diesen Wahnsinnigen um nicht mehr und nicht weniger, als die ganze Menschheit mit ihrer Entdeckung zu infizieren - offensichtlich erhofften sie sich so was wie ein Utopia, wenn alle Männer potente Hengste und alle Frauen verführerische Sexbomben sind und die Menschen statt Konflikte auszutragen viel mehr miteinander schlafen. Wie klingt das für sie?"

"Das ist schon mehr als ein bisschen verrückt", sagte ich. "Die Welt besteht ja aus mehr als nur Ficken; es wird nicht automatisch besser, nur weil alle gut-" In diesem Moment merkte ich selbst, was ich da sagte. "Augenblick. Bei uns am EOF-"

Mein Lehrer nickte heftig. "Sie haben es erfasst", sagte er, "das ist genau die Begründung, die einem an der Schule jeder dafür gibt, warum es mit dem ganzen Sex immer schön so weitergehen soll. Die Wahnsinnsidee lebt also weiter. Allerdings wurde sie inzwischen von einem Konzern gekapert - Panacea. Die haben handfeste wirtschaftliche Interessen. Und dazu gehört bestimmt nicht, dass die ganze Welt kostenlos etwas bekommt, von dem Millionen von Menschen träumen: Attraktivität, Gesundheit und sexuelle Leistungsfähigkeit. Für die ist entscheidend, dass sie diejenigen sind, welche anderen diese Dinge verschaffen können. Für einen angemessenen Preis, versteht sich."

Darüber dachte ich kurz nach. "Wie soll Panacea an diese Forschungen rangekommen sein?"

"Ich kann es nicht beweisen", sagte Herr Greiff, "aber ich glaube, es hat etwas mit Dr. Presser zu tun. Sie ist schon lange bei Panacea beschäftigt, und ich vermute, sie war zuvor Teil der konspirativen Forschungsgruppe, die das veränderte Gen damals entdeckt hat. Es würde dazu passen, dass sie sich jetzt so intensiv um die Schülerinnen kümmert, die bei uns schwanger werden. Sie kann so sehr genau beobachten, was sich tut und welche Effekte sich unter den Schülern zeigen, die dem veränderten Gen ausgesetzt wurden."

"Aber das hieße ja-" Ich starrte ihn an. "Sie meinen, Anna und Jens würden, ähm, Genmanipulation unter ihren Mitschülern betreiben?"

Mein Mathelehrer nickte. "Da bin ich mir sogar sicher. Anders kann ich mir kaum erklären, was du und die anderen an Fähigkeiten entwickelt haben. Allerdings sind es wohl nur die Brunner-Zwillinge und Schilling, die dazu in der Lage sind. Und das wird Panacea auch sehr recht sein. Das, was sie an Genverbesserungen verkaufen, darf sich ja auf keinen Fall weitervererben. Wenn **** von Natur aus schon verbessert geboren werden, sind sie ja später einmal keine Kunden mehr."

Ich wagte es fast nicht zu fragen. "Und... ich? Wo komme ich ins Spiel?"

"Du bist in dieser wissenschaftlichen Studie offenbar ein standardisierter Faktor", erklärte Herr Greiff. "Ich bin mir nicht sicher, was sie genau mir dir gemacht haben, wie genau sie deine Gene verändert haben, aber es muss für Panacea hochinteressant sein, wie sich dein Erbgut in Kombination mit dem von möglichst vielen verschiedenen Partnerinnen verhält. Mit den Brunner-Geschwistern war das schlecht möglich: das Mädchen kann ja nur einmal pro Jahr schwanger werden, und von dem Jungen werden wohl ausschließlich Zwillinge gezeugt - zumindest bei seinem erbgesunden Nachwuchs. Viel zu auffällig. Nach dem dritten Mal wurde an allen anderen Mädchen, die von ihm schwanger waren, Abtreibungen durchgeführt - wussten sie das?"

"Nein, darüber wird nicht viel gesprochen..." Ich schluckte. "Das heißt, Panacea kann an den Kindern, die ich mit meinen Mitschülerinnen habe, genau nachprüfen, ob sich diese veränderten Gene auch vererben?"

Erneut nickte mein Mathelehrer. "Und darum ist es auch so wichtig, dass sie damit aufhören, Nachwuchs zu zeugen. Zumindest, so lange sie auf der Schule sind. Denn jedes ihrer ****, das Panacea in die Hände fällt, ist für sie ein Forschungsobjekt. Und nur Gott und Dr. Presser wissen, was genau für Experimente mit den armen Dingern gemacht werden."

Ich musste abermals schlucken. "Ähm, wissen sie, das kommt jetzt ein bisschen spät."

"Hm? Wie meinen sie das?" Herr Greiff sah zu mir.

"Ich habe bereits alle Schülerinnen in unserem Jahrgang geschwängert", gestand ich.

Wie wird Herr Greiff darauf reagieren?

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