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Chapter 131 by Hentaitales Hentaitales

Mist.

Was will die von mir?

"Hallo Leon", sagte die Ärztin und erhob sich, als sie mich traf. "Gut, dass du hier bist."

"Das ist ne Falle!" erkannte ich. "Ich hätte es wissen müssen nach dieser Fake-Nachricht von Bianca-"

Dr. Presser hob beruhigend die Hände. "Das ist keine Falle, Leon", sagte sie, "das ist eine Intervention. Wir wollen dich vor einem Fehler bewahren, mit dem du nicht nur dir selbst schaden würdest, sondern auch Bianca und schlimmstenfalls der ganzen Schule."

Ich stieß verächtlich Luft zwischen den Zähnen aus. "Und wenn ich nicht mache, was ihr wollt, was dann?" verlangte ich zu wissen. "Lasst ihr mich dann wie Bianca verschwinden?"

"Bianca ist nicht verschwunden", meldete sich Svetlana hinter mir zu Wort, "sie schläft oben in ihrem Zimmer. Und du kannst nachher gerne zu ihr. Wenn du willst, darfst du sie auch ficken. Sie hätte bestimmt nichts dagegen."

"Ähm-" Schlug mir allen ernstes gerade ihre Mutter vor, ich sollte sie im Schlaf- "Erst mal will ich wissen, was hier vorgeht. Dr. Presser! Ich hab sie vorgestern im MVZ zusammen mit diesem Erik gehört-"

Die Ärztin nickte. "Ja, und offenbar aber einen Teil einer Unterhaltung, der etwas missverständlich war. Was willst du denn gehört haben?"

So leicht ließ ich mich nicht reinlegen. "Genug, um zu wissen, dass der Rest keinen Unterschied machen würde", sagte ich. "Und offensichtlich waren sie ja auch sehr besorgt, was ich da gehört haben könnte. So besorgt, dass sie in Biancas Handy eingebrochen sind-"

"Das war ich", meldete sich nun ihr Vater zu Wort, "nachdem Ashley mir die Lage erklärt hat. Junge, du machst dir zu viele Gedanken. Wir wollen alle das Beste für euch auf dem EOF."

"Und deswegen sollen wir auch alle zustimmen, unsere **** adoptieren zu lassen", konterte ich, "weil wir ja alle unfähig sind, uns selbst um sie zu kümmern! Von wegen! Ihnen geht's doch nur um das Geld, was sie bekommen!"

Dr. Presser schüttelte ernst den Kopf. "Es geht uns vor allem darum, dass ihr nicht auffallt. Derartig viele Teenagerschwangerschaften an einer einzigen Schule? Das würde auf jeden Fall Interesse wecken, das ihr nicht wollt. Die Jugendämter schauen bei diesen sogenannten 'Risikobeziehungen' immer besonders genau hin. Und wenn die Jugendämter was merken, sind ruckzuck auch andere Stellen der Regierung mit im Boot. Das wollen wir auf keinen Fall!"

Ich sah sie verständnislos an. "Was soll die Regierung denn mit einer Gruppe fröhlich gruppenfickender Schüler anfangen wollen?"

"Damit vielleicht nichts", meldete sich nun wieder Biancas Vater zu Wort, "aber einige deiner Mitschüler haben Fähigkeiten, die in den falschen Händen wirklich gefährlich sein können. Nimm zum Beispiel mal Anna. Als ich vor ein paar Jahren von Biancas erster Schwangerschaft erfahren habe, war ich drauf und dran, dem Schnösel den Hals umzudrehen, der ihr das angetan hatte. Anna hat nicht mal eine Stunde gebraucht, um mich davon abzubringen - sie hat ein ungeheures Charisma, das weißt du sicherlich."

"Äh, ja." Ich hätte nicht das Wort "Charisma" verwendet, aber ich konnte nachvollziehen, was er meinte. Mir wurde wieder einmal sehr schmerzhaft bewusst, dass Leute unter Annas Einfluss diesen nicht wirklich als Beeinflussung empfanden, sondern es für sich mit anderen Worten wie "Charisma" erklärten oder glaubten, sie wären tatsächlich überzeugt worden.

Der Mann lehnte sich im Sessel nach vorne. "Wenn ich mir aber nun vorstelle, wie jemand mit solchem Charisma sich für andere Dinge einsetzt, eventuell mächtige Leute dazu beeinflusst, falsche Entscheidungen zu treffen - das ist gefährlich. Und nachdem ich von Dr. Presser weiß, dass eine Menge dieser Fähigkeiten vererblich sind, befürworte ich es natürlich, wenn möglichst alles im Geheimen gehalten wird. Vor allem vor der Regierung, die damit wirklich großen Schaden anrichten könnte. Verstehst du?"

Ich nickte. "Soweit kann ich ihnen folgen", sagte ich. "Ich verstehe nur nicht, was sie jetzt genau von mir wollen."

"Wir möchten", sprach nun wieder Dr. Presser, "dass du nichts weiter davon herumerzählst, was du zwischen mir und Erik gehört hast. Wir wollen, dass deine Mitschüler uns weiterhin vertrauen. Nur, wenn sie uns vertrauen, können wir weiterhin alles tun, um sie zu beschützen. Ist das für dich verständlich?"

"Ich verstehe", sagte ich mit mühsam zurückgehaltenem Missmut, "dass sie das wollen. Was ich aber gar nicht verstehe, ist das mit Biancas Handy. Das ist ein riesengroßer Vertrauensbruch, ihr gegenüber und auch mir gegenüber! Mich hier herzulocken, mit so einem miesen Trick, und dann zu behaupten, sie wollten mein Vertrauen? Ehrlich, das geht gar nicht!"

Die Ärztin sah mich ausdruckslos an. "Du bist momentan sehr aufgeregt", bemerkte sie, "darum ist es nicht verwunderlich, dass du so denkst. Schlaf eine Nacht darüber, dann wirst du einsehen, dass wir recht haben. Worum ich dich aber trotzdem bitten muss, ist deine Vertraulichkeit. Kann ich mich da auf dich verlassen?"

Ich seufzte. "Meinetwegen. Kann ich jetzt zu Bianca."

"Natürlich", sagte ihr Vater. "Sie steht aber noch unter Beruhigungsmitteln, mit ihr reden wirst du also nicht können."

"Du kannst aber wirklich gerne mit ihr ficken", wiederholte nochmals ihre Mutter. "Damit schadest du ihr nicht; wahrscheinlich hat sie sogar erotische Träume davon!"

Ich warf ihr einen möglichst neutralen Blick zu und drückte mich dann an ihr vorbei und ging die Treppe hoch, in Biancas Zimmer. Wie bereits angekündigt schlief sie tief und fest, mit einem sehr friedlichen Ausdruck auf dem Gesicht. Ficken tat ich sie natürlich nicht, aber ich küsste sie sanft auf die Wange und bekam ein leises Seufzen als Antwort von ihr zurück. Damit war ich erst einmal beruhigt, was ihr Wohlergehen anging, schrieb Romy noch schnell, dass ich etwas früher bei ihr war (Rennschnecke >WUHUUUUU *3x Herzchen* *4x Walemoji*), und damit ging ich dann wieder. Ich verabschiedete mich nicht von Biancas Eltern und Dr. Presser. So viel Höflichkeit hatten sie nach dem Käse hier definitiv nicht verdient.

An der Haltestelle angekommen musste ich feststellen, dass die Linie, die mich in Richtung Zuhause und auch zu Romy brachte, vor ein paar Minuten abgefahren war und es fast zwanzig Minuten dauern würde, bis der nächste Bus kam. Ich seufzte und wollte mich gerade auf die Bank setzen, als vor mir ein Auto hielt und die Seitenscheibe herunterfuhr.

"Einsteigen, Dreier", sagte eine markante, strenge Stimme aus dem Inneren, "wir müssen reden."

"Herr Greiff?!"

Der Tag wird immer absonderlicher

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