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Chapter 109 by Hentaitales Hentaitales

Huch...?

Anna hat das leider nicht übersehen

Natürlich holte mich dieses Versäumnis Ende Januar ein, und zwar just einen Tag vor Biancas Arzttermin, zu dem ich ja mitkommen sollte. Ich war schon sehr gespannt, wie das jetzt ablaufen würde - immerhin war mir immer noch nicht klar, was jetzt mit den Babys geschah, die am EOF gezeugt wurden, und das waren inzwischen ja doch eine ganze Menge von meinen. Doch aus diesen Gedanken wurde ich schon in der ersten Pause gerissen, als sich Anna durch die Schüler drängte und mit verärgertem Blick direkt auf mich zustolzierte.

Ich sah sie bereits aus einiger Distanz kommen - Anna war schwer zu übersehen. "Alles okay mit dir?"

"Mit mir ja", sagte sie und baute sich vor mir auf, "aber offenbar nicht mit dir. Was muss ich hören, du bist mit deinen abendlichen Treffen fertig?"

"Ähm, ja", bestätigte ich, "ich bin mit allen durch. Wenn es irgendwo nicht geklappt haben sollte, vergebe ich noch Nachholtermine, aber-"

Anna packte mich fest am Kragen und zog mich auf Augenhöhe zu ihr herunter - sie war definitiv viel stärker, als es ihr Körperbau vermuten ließ. "Freundchen", sagte sie, "ich hab dich nicht ausgesucht, damit du kurz vor dem Ziel aufgibst. Du wirst deinen Job anständig machen, ist das klar?"

Verdattert sah ich sie an. "Wie, anständig - was ist denn-"

"Dass du mich nicht eingeladen hast, versteh ich irgendwie", fuhr sie ungerührt fort, "ich kann ja nicht von dir schwanger werden. Und Sophie - das gäbe schlechte Stimmung, wenn sie dich mit vier anderen Mädchen teilen soll; du wirst ihr bestimmt noch ein Einzeltreffen vorschlagen."

"Ouh", gab ich von mir. Auf den Fick mit Sophie freute ich mich definitiv nicht - nicht nach dem, was sie zu Weihnachten mit Lisa angestellt hatte.

Leider war Anna noch lange nicht fertig. "An meine verklemmte Schwester hättest du allerdings schon längst rangehen sollen!" fauchte sie. "So ein Rudelbums wäre genau das richtige gewesen, um sie ein bisschen aufzutauen! Aber was soll ich auch von jemandem erwartet, der noch nicht mal seine eigene Clique ganz versorgen kann!"

Also, das ließ ich mir jetzt nicht gefallen! "Hör mal", konterte ich, "mit meiner Clique bin ich schon längst durch! Bianca hab ich schon im letzten Sommer geschwängert, Romy kurz nach Weihnachten, und Aline und Kim gleich nachdem du mir gesagt hast, dass ich das machen soll! Valerie hab ich Mitte Januar versorgt, und Feride kriegt bereits von deinem Bruder ****! Also bitte, wen hätte ich denn sonst noch-" In diesem Moment fiel mir mein Versäumnis auf, und ich hielt mitten im Satz inne.

"Naaa?" grinste Anna. "Klingelt es langsam?"

"Lilly", sagte ich schließlich. "Du hast recht - Lilly war bei den Runden nicht mit dabei. Komisch - ich war mir sicher, dass sie sich angemeldet hatte-"

Anna ließ meinen Kragen los. "Dann weißt du ja, was du noch zu tun hast", lächelte sie.


"Nein, tut mir leid, kein Interesse", sagte Lilly freundlich, als ich sie in der Mittagspause ansprach.

"Aber-"

Sie schüttelte erneut und erstaunlich entschieden den Kopf. "Ich weiß, dass dir das wichtig ist, Leon", sagte sie, "ich hab von Annas Tirade heute früh erfahren. Und es tut mir leid, dass du vielleicht deswegen Probleme kriegst. Aber ich werd deine **** nicht austragen. Keine Chance."

Ich sah sie verständnislos an. "Lilly, das ist wahrscheinlich der einzige Weg, auf dem du die Prägung auf Jens wegbekommst-"

"Nein", wiederholte sie, "es gibt noch einen anderen. Jens selbst. Wenn ich sein Kind bekomme, ist die Prägung auch aufgehoben . Und ich will seinen Schwanz wieder in meiner Gebärmutter spüren, will sein Sperma bis hoch in die Eierstöcke. Das ist die wahre Erfüllung. So leid es mir tut, du bist dafür kein Ersatz."

"Aber Jens will niemanden mehr schwängern", warf ich ein. "Höchstens Anna, wenn man ihn so reden hört."

Lilly lächelte gedankenverloren. "Aber solange ich noch die Erinnerung an ihn in meiner Muschi trage", sagte sie, "habe ich noch Hoffnung. Und auch Jens muss das wissen. Jetzt, wo du alle anderen seiner Mädchen geschwängert hast, gibt es ja nur noch mich, die er für sich markiert hat. Also wird er früher oder später zu mir kommen müssen. Und ich werde auf ihn warten.

Ich seufzte. "Toll. Und wenn das nie passiert, wartest du bis in alle Ewigkeit, und Anna wird so wütend, dass sie mir die Eier platzen lässt oder so was."

"Na ja..." Lilly sah mit unschuldigen Kulleraugen zu mir auf. "Vielleicht kannst du das ja noch verhindern, hm?"

"Und wie?"

Sie blinzelte kokett. "Du kannst doch Jens dazu überreden, dass er mich schwängert..."

Ach, kann ich das?

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