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Chapter 10 by hotciao hotciao

was passiert in den Zimmern?

Priester Matthias und die beiden Nonnen Candy und Barbara auf der Spielwiese

Anne hatte dem Priester noch gezeigt, welche Tür zur Spielwiese führte, bevor sie mit Michaela verschwunden war. Sicher hatte er eine gute Wahl getroffen, redete sich Matthias ein, Michaela würde nicht mit der Sünde in Berührung kommen, wenn sie zusammen mit einem (zugegebenerweise nicht verheirateten und deshalb in Sünde lebenden) Paar liegen würde.

Als er aber die Tür zur Spielwiese öffnete, bereute er seine Entscheidung sofort wieder: Vor ihm war das größte Bett, das er je in seinem Leben gesehen hatte; eigentlich kein Bett mehr, ein riesiges Matratzenlager, das von einem geschmackvollen schwarzen Rahmen eingefasst war. Zu den zahlreich auf dem Bett verteilten Kissen hatte ihre Gastgeberin einige Decken gelegt. Ja, hier wäre durchaus noch Platz für Michaela gewesen... Aber jetzt konnte Matthias schlecht die Sache wieder rückgängig machen.

Er ließ seinen Blick weiter durch den Raum schweifen. Die Wände waren in einem verwaschenen Orangeton gehalten, als wäre es ein ehemaliger Ballettraum, befanden sich an allen Wänden riesige Spiegel.

Das Bett füllte fast den ganzen Raum aus. Im hinteren Teil befand sich ein äußerst großzügiges Bad mit einer enormen Whirlpoolwanne, die fast schon einem kleinen Schwimmbad gleichkam.

Verstohlen sah Matthias zu den beiden Nonnen herüber. Ob sie wussten, wo sie waren, und wozu dieses verschwenderische Lager wohl in nächster Zukunft benutzt werden würde?

Die junge Asiatin Candy stand wie vom Donner gerührt mit offenem Mund da, ihre strahlend weißen Zähne blitzten, und man konnte ihre kleine feuchte rosa Zunge sehen. Ob sie wohl wusste, wie verführerisch sie auf eine gewisse Art von Männern wirken musste, dachte Matthias und merkte, wie unkeusche Gedanken versuchten, sich in seinem Kopf eine Bahn zu schlagen. Candy sah wirklich sehr gut aus, wer weiß, was sie schon alles erlebt hatte auf den Philippinen. Doch sie war so gefangen und geblendet von all dem zur Schau gestellten Luxus, dass ihr wohl der lange Blick des Priesters verborgen blieb.

Als er dann Schwester Barbara ansehen wollte, erschrak er: Sie sah ihm direkt in die Augen. Die kleine Candy hatte seinen Blick nicht mitbekommen, wohl aber Barbara. Barbara war vierzig, sie hatte lange schwarze Haare, die sie immer sehr streng zurück band. Matthias wusste wenig von ihr. Vor wenigen Jahren war sie zum Orden dazu gestoßen, ihr Vorleben war tabu, die Äbtissin, sonst eher eine Klatschbase, hatte in diesem Fall gesagt, dass es besser für sein Seelenheil wäre, wenn Bruder Matthias nur das Wesentliche wüsste.

Barbara benahm sich im Kloster absolut unauffällig, betete, schwieg und lebte sehr zurückgezogen. Freundschaften hatte sie keine aufgebaut, außer eben zu Candy.

Und jetzt sah Barbara ihn mit einem glasklaren Blick an, der ihm zeigte, dass sie einerseits sehr genau wusste, wo sie sich befanden, und dass sie andererseits sehr wohl die sündigen Gedanken hinter dem Blick des Priesters entdeckt hatte. Ein kleines, spöttisches Lächeln umspielte ihre Lippen.

"Schön hier, oder?" fragte sie süffisant, dann zog sie Candy hinter sich her ins Bad, damit die Nonnen sich umziehen konnten, ohne sich den Blicken des Priesters aussetzen zu müssen.

Auch Matthias öffnete jetzt rasch seine Reisetasche und schlüpfte in seinen Pyjama.

Im Bad hatte Candy Barbara immer wieder gesagt, was für eine schöne Figur sie habe, und Barbara hatte gelächelt. Die kleine Asiatin hatte ihren Blick von ihren schweren Brüsten einfach nicht abwenden können, und Barbara hatte den Augenblick bewusst ein wenig in die Länge gezogen. Wie oft hatte sie sich vorgestellt, dass der kleine, volle Mund der süßen Candy ihre nachst so oft harten, unbefriedigten Nippel umschloss, und jetzt war sie so sehr in ihrer Nähe, sah sie so offen beneidend an... Aber weg mit solchen Ideen, als sie das Nachthemd übergestreift hatte, nahm sie Candy bei der Hand, und die beiden gingen zurück zu dem riesigen Bett.

Als die beiden Nonnen kichernd Hand in Hand zurück kamen, sah Matthias bewusst nicht hinüber. Er wusste nicht, was ihm entging: Das helle Licht des Bads hinter den Nonnen ließ die weißen Nachthemden der beiden durchsichtig werden.

Die Nonnen schlüpften an einer Ecke des Bettes unter die Decken, sie flüsterten und kicherten miteinander, bis Bruder Matthias ein Machtwort sprach: "Schluss jetzt, Schwestern. Betet, und dann legt euch schlafen, wir haben morgen noch einen weiten Weg vor uns."

was passiert in der Nacht?

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