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Chapter 3 by Truthahn Truthahn

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Überfall auf Taramis

Tatsächlich war Taramis aber nicht unbeobachtet geblieben. Die vier Augen die auf sie gerichtet waren gehörten zwei Spähern. Zwei der besten Soldaten im Heere Arrakurs.

„Das ist doch ein Geschenk!“ flüstert der Bärtige der beiden seinem Kameraden ins Ohr.

„Eines das wir zur Belohnung vorab annehmen sollten.“ Stimmt der andere grinsend zu.

Taramis sprintete sofort aus dem Wasser, als sie die Schritte von zwei schweren Männern im Laub herbeieilen hörte. Sie griff sich ihr Gewand und versuchte es im Fliehen überzuziehen. Aber noch bevor sie es über den Kopf gezogen hatte wurde sie von kräftigen Händen gepackt.

„Sieh da! Was haben wir denn hier?“ fragte der Bärtige.

„So ein hübsches Kind, wahrscheinlich aus Gilmesch! Kind? Was fasel ich? Wir haben doch gerade gesehen, dass sie kein Kind mehr ist!“ lachte er.

Der Mann der sie gepackt hatte, zerrte sie derzeit nach hinten, zu einem Baum. Der Bärtige reichte ihm ein Seil das er am Gürtel trug und bald war die zappelnde Taramis an den Baum gefesselt.

„So, dann lass uns diese Tochter Gilmeschs mal genauer ansehen, bevor wir ihr Dorf überrennen.“ Sagte der zweite, als beide Männer nun vor ihr standen.

Der Bärtige zog seinen Dolch aus der Scheide und trat zu ihr hin.

„Hübsch ist sie!“ sagte er und hielt sein Gesicht unangenehm nah vor ihres, während er die Dolchspitze unter ihr Kinn drückte.

Grinsend ließ er dann den Kalten Stahl über ihren Hals gleiten, an ihrer Kehle entlang und ließ dann das Messer wie einen Eindringling über der Schulter unter ihre Kleidung gleiten.

RATSCH – machte es, als er plötzlich den Dolch hoch riss.

Diese Seit des derben Hemdes fiel nach unten und gab den Blick auf viel Haut frei, jedoch ohne Taramis zu entblößen.

Noch hing das Kleidungsstück wie eine Toga über ihrer anderen Schulter.

Aber auch an dieser Schulter ließ der Bärtige die Klinge unter den Stoff gleiten und mit einem weiteren RATSCH war der haltende Stoff zertrennt.

Taramis sah ihren Peinigern in die Augen und das Funkeln dort als der Stoff von ihrem Körper glitt und sie nun wieder völlig entblößt war.

Die beden betrachteten Taramis gierig.

„Wunderschön!“ entfuhr es dem Zweiten.

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„Ja, das wird ein Genuss für uns werden!“ sagte der Bärtige. „Aber wir sollten uns eilen, damit wir die Mission nicht verzögern.“ Ergänzte er und löste grinsend den Gürtel seines Beinkleids.

Seine Hose fiel und ein drohend aufgerichteter Schwanz sprang Taramis entgegen.

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