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Chapter 168 by MACC MACC

Wie geht es weiter ?

Direktor Brahme muss erst noch ein Problem lösen

„Herr Direktor, wir haben da ein kleines Problem“, sagt die Sekretärin Susi augenzwinkernd, nachdem die gefickte Gaby in Kwanes Begleitung das Büro verlassen hat, um von ihm in die Scheune gebracht zu werden. „Was gibt es denn?“ fragt Direktor Brahme stirnrunzelnd. „Es geht um die neue Schülerin, Anja Baumann“, antwortet Susi und führt den Direktor in den benachbarten Besprechungsraum. Dort sitzen Anja Baumann und Mustafa, einer der neuen, schwarzafrikanischen Nachwuchszuhälter, weit voneinander entfernt auf zwei Sesseln und starren sich gegenseitig grimmig an.

Anja Bergmann ist ein sehr hübsches, blondes Mädchen mit einer kurzen Pferdeschwanzfrisur und einer zierlichen Figur. Sie ist momentan lediglich mit einem pfirsichfarbenen Turntrikot bekleidet, dessen linker Träger noch dazu komplett zerrissen ist, so dass ihre mit einem kleinen Nippelchen gekrönte linke Brust nur unzureichend verhüllt wird. Direktor Brahme ahnt, was passiert ist. Er geht sogleich zu Anja hin und legt mitfühlend einen Arm um ihre Schulter, so dass er ihr von oben direkt in den tiefen Ausschnitt hinein gucken kann.

„Meine Sekretärin hat mir gesagt, dass es hier ein Problem gibt“, erkundigt er sich. „Dieser … Schwarze hat mich angegriffen … mich unsittlich berührt … mir dabei das Trikot zerrissen“, schluchzt Anja. Der schwarze Nachwuchslude verfolgt die Anschuldigungen vollkommen ungerührt. „Das tut mir sehr leid, dass du dich von Mustafa angegriffen gefühlt hast. Ich bin mir ganz sicher, dass Ali sich in aller Form bei dir entschuldigen wird. Es ist mir ganz wichtig, dass an dieser Schule keine rassistischen Vorurteile genährt werden.“

Das blonde Schulmädchen sieht den Direktor überrascht an. „Ich habe … ich meine … ich bin kein …“, stottert Anja. „Das wollte ich auch nicht damit sagen, mein Kind. Aber es ist mir sehr wichtig, dass ihr beide euch in aller Ruhe aussprecht und auch wieder versöhnt. Darum werden meine Sekretärin und ich euch für eine Stunde allein hier lassen, dass ihr alles bereden könnt. Du wirst sehen, in einer Stunde werdet ihr beide die allerbesten Freunde sein“, lächelt er süffisant und verlässt zusammen mit Susi das Besprechungszimmer …

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